Reproduktionskosten

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Der Begriff Reproduktionskosten kommt aus der Ökologie und beschreibt die Abwägung von Organismen zwischen dem eigenen (somatischen) Wachstum und ihrer Reproduktion. Investiert ein Organismus viel von seiner Energie in die Reproduktion, bleibt nur wenig Energie übrig, um sein eigenes Überleben zu sichern, was indirekt Einfluss auf die zukünftige Fortpflanzung hat, die dadurch unter Umständen gesenkt wird. Wird allerdings mehr Energie auf das eigene Überleben verwendet, besteht eine höhere Chance, auch später noch Nachkommen zu zeugen, allerdings kann dann im Moment nur wenig Energie für die aktuelle Reproduktion verwendet werden.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • M. E. Begon, J. L. Harper, C. R. Townsend: Ökologie. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 1996, ISBN 3-8274-0226-3.