Resident Evil

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Dieser Artikel behandelt die Videospielreihe Resident Evil. Für den gleichnamigen ersten Teil der Reihe, siehe Resident Evil (Computerspiel); für die Verfilmung, siehe Resident Evil (Film).
Resident Evil
Originaltitel バイオハザード
Transkription Baiohazādo
Resident Evil logo.png
Logo des ersten Teils
Genre Horror, Action,Third-Person-Shooter
Adaptionen
Resident Evil (Computerspiel)
Resident Evil (Film)

Resident Evil (dt. etwa Ansässiges Böses) ist eine von Shinji Mikami erdachte und von der japanischen Softwarefirma Capcom entwickelte und veröffentlichte Videospielreihe. In Japan ist die Reihe unter dem Namen Biohazard (jap. バイオハザード, Baiohazādo; dt. etwa Biologische Bedrohung) bekannt. Resident Evil gilt – obwohl nicht der Begründer des Genres – als Inbegriff des Survival Horror.

Die Reihe brachte es bis heute auf neun Teile der Kernserie, mehrere Ableger in anderen Genres, eine Reihe von Derivaten sowie Umsetzungen in anderen Medien, darunter eine Realfilmreihe, vier computeranimierte Filme sowie diverse Comics und Romane.

Spielprinzip[Bearbeiten]

Die meisten Teile der Serie werden in der Third-Person-Perspektive gespielt, und der Spieler sieht die gesteuerte Spielfigur aus einer fixen Perspektive ohne Möglichkeit der Kamerajustierung. Die Figuren bewegen sich dabei durch vorgerenderte Umgebungen, während bewegliche Objekte in echter 3D-Grafik realisiert sind. Bekannt wurde diese Technik durch den Urvater des Survival-Horror-Genres Alone in the Dark.

Resident Evil: Code Veronica brach das erste Mal mit diesem Darstellungsstil. Ebenso wie bei dem im Jahre 2005 veröffentlichten Resident Evil 4 wurde das gesamte Geschehen in Echtzeit berechnet. Diese Technik erlaubte erstmals eine dynamischere Spielweise, wenngleich man dafür grafische Abstriche machen musste. Wobei im vierten Ableger der Reihe der Schwerpunkt auf Action basierte.

Die Gun-Survivor-Spiele (Resident Evil: Gun Survivor, Gun Survivor 2: Code Veronica und Dead Aim) sind hingegen First-Person-Shooter mit der Option ausgestattet, eine Lightgun an die Konsole anzuschließen. Diese weniger erfolgreichen Ableger haben sich beispielsweise in Japan 250.000 Mal verkauft, was in Relation die Popularität der gesamten Serie verdeutlichen mag.

Zum Wiederspielwert tragen vor allem freischaltbare Bonuswaffen, Kostüme und sonstige Extras bei.

Ebenfalls erwähnt seien Resident Evil: Outbreak und Outbreak File #2 für die PlayStation 2. Ersteres unterstützte erstmals für den japanischen und den US-amerikanischen Markt eine Online-Spielmöglichkeit, zweiteres schließlich auch für den europäischen. (Die Online-Gameserver für deutsche Outbreak-File-#2-Spieler wurden jedoch am 31. März 2007 geschlossen. Am 31. Dezember 2007 wurden schließlich auch die US-Server für die amerikanischen Fans geschlossen.)

Geschichte[Bearbeiten]

Vorreiter der Resident-Evil-Reihe waren die Film- und Spieleversion von Sweet Home, welche zeitgleich im Jahre 1989 auf den Markt kamen. Tatsächlich war der erste Teil von Resident Evil zunächst als Neuauflage, dann als Fortsetzung zu Sweet Home vorgesehen und wurde schließlich als neue, eigenständige Spielreihe konzipiert und veröffentlicht.[1][2]

Am 22. März 1996 erschien der erste Teil für Sonys PlayStation unter dem Titel Biohazard in Japan, knapp eine Woche später, am 30. März 1996, wurde der Titel dann auch in Nordamerika veröffentlicht, Europa folgte am 1. August. Aufgrund rechtlicher Bedenken bezüglich eines älteren DOS-Spieles und einer Band, die denselben Namen tragen, wurde der Titel von Biohazard in Resident Evil geändert. Im Laufe des Jahres 1997 folgten Umsetzungen für Sega Saturn und Windows; im September wurde der Teil als „Director’s Cut“ für die PlayStation neu aufgelegt.

Im Januar 1998 wurde der zweite Teil in Japan und Nordamerika veröffentlicht, Europa folgte im März. Umsetzungen für Windows, Sega Dreamcast und Nintendo 64 folgten im Laufe der Jahre 1999 und 2000.

Resident Evil 3: Nemesis erschien unter dem Titel Biohazard 3: Last Escape am 22. September 1999 in Japan. Zunächst nur für PlayStation erhältlich, folgten schließlich im Jahr 2000 Umsetzungen für Dreamcast und Windows.

Mit Code: Veronica erschien im Jahr 2000 der erste Titel der Kernreihe, der sein Debüt nicht auf der PlayStation feierte, sondern auf Segas Dreamcast. Ein Jahr später wurde der Titel mit dem Zusatz „X“ dann auch auf PlayStation portiert.

Im Jahr 2002 schlossen Capcom und Nintendo eine Vereinbarung über drei exklusive Resident-Evil-Spiele für GameCube. Zudem sollten auch die vorherigen Titel für die Konsole umgesetzt werden. Erstes Produkt dieser Zusammenarbeit war ein Remake des ersten Teils, das im Jahr 2002 erschien. Das Remake konnte mit besserer Grafik sowie veränderten Rätseln und hochwertigeren Cutscenes aufwarten. In den Jahren 2003 und 2004 wurden dann auch die restlichen existierenden Titel auf GameCube portiert und veröffentlicht. Anders als beim ersten Teil wurden diese aber lediglich 1:1 von den PlayStation-Varianten umgesetzt. Das erste gänzlich neue Spiel der Zusammenarbeit war Resident Evil Zero, welches im Jahr 2002 veröffentlicht wurde. Zero ist bis heute der einzige Teil der Kernreihe, der exklusiv für Nintendo-Konsolen erschienen ist; 2008 erschien in Japan eine Wii-Version.

Auch der 2005 erschienene vierte Teil sollte ein GameCube-Exklusivtitel werden, wurde aber letztlich Ende des Jahres doch auf PlayStation 2 portiert. Shinji Mikami entschuldigte sich daraufhin öffentlich für diese Umsetzung. 2007 folgte eine Wii-Edition, welche über eine an die Möglichkeiten der Konsole angepasste Steuerung verfügte.

Nach einer Pause von knapp fünf Jahren folgte Resident Evil 5, welcher am 5. März 2009 in Japan und am 13. März in Nordamerika und Europa veröffentlicht wurde. Resident Evil 5 ist das erste Spiel der Serie überhaupt, das für eine Microsoft-Konsole erschienen ist, namentlich Xbox 360; zudem existieren eine PlayStation-3-Variante und eine Windows-Version.

Als bislang letzter Titel der Kernreihe erschien der sechste Teil am 2. Oktober 2012 wiederum für PlayStation 3 und Xbox 360 und am 22. März 2013 für Windows.

Spiele[Bearbeiten]

Kernreihe[Bearbeiten]

Die Spiele sind in chronologischer Reihenfolge ihres Ersterscheinungsdatums aufgelistet; auf Umsetzungen und Remakes wird in den einzelnen Artikeln eingegangen.

Ableger[Bearbeiten]

Lightgun-Shooter, Shoot ’em ups und Third-Person-Shooter

Online-Spiele

Handheld-Umsetzungen

App-Spiele

  • Resident Evil Degeneration

Derivate[Bearbeiten]

Aufgrund des großen Erfolges entwickelte Capcom weitere Spiele, die sich eng am Spielprinzip von Resident Evil orientierten und teilweise auch von denselben Programmierern entwickelt wurden. Auch diese Spiele waren kommerziell wie bei Kritikern erfolgreich und legten den Grundstein zu eigenen Serien.

  • Dino Crisis: Die Zombies aus Resident Evil wurden durch Dinosaurier ersetzt, das Setting in verlassenen Fabrikanlagen, Grafik, Steuerung sowie die generelle Stimmung des Spieles wurden übertragen. Es folgten zwei Fortsetzungen und ein Lightgun-Ableger. Produzent des ersten Teiles war ebenfalls Shinji Mikami.
  • Onimusha: Das Setting wurde von der Gegenwart ins feudale Japan verlegt. Entsprechend kämpft der Spieler nicht mehr vorwiegend mit Feuerwaffen, sondern mit Schwertern. Die Zombies wurden durch untote Dämonen ersetzt; Steuerung, Grafik und Spielprinzip blieben gleich. Die Onimusha-Reihe besteht bis heute aus vier Teilen sowie zwei Ablegern.
  • Devil May Cry: Das erste Devil May Cry wurde ursprünglich als vierter Teil der Resident Evil Serie entwickelt. Im Laufe der Entwicklung wurde jedoch ein zu starkes Abweichen vom bisherigen Spielkonzept festgestellt, woraufhin Devil May Cry zu einer eigenständigen Marke wurde und der vierte Teil von Resident Evil sich wieder stärker an den Vorgängern orientierte. Devil May Cry brachte es bis heute auf vier Fortsetzungen.
  • Dead Rising: 2006 veröffentlichte Capcom ein neues Spiel mit Zombie-Thematik, das Spiel ist zudem eine Hommage an den Horrorfilm-Klassiker Zombie von George A. Romero. Das Hauptaugenmerk von Dead Rising liegt mehr auf Action. 2010 erschien eine Fortsetzung; beide Titel sind aufgrund von jugendschutzrechtlichen Bedenken nie offiziell in Deutschland erschienen, ausländische Versionen sind beschlagnahmt.

Umsetzungen in anderen Medien[Bearbeiten]

Film[Bearbeiten]

Realfilme[Bearbeiten]

  • Resident Evil – vormals Resident Evil: Genesis. Regie führte Paul W.S. Anderson. Kinostart in Deutschland war am 21. März 2002.
  • Resident Evil: Apocalypse – vormals Resident Evil: Nemesis. Regie führte Alexander Witt, Paul W.S. Anderson schrieb das Drehbuch. Kinostart in Deutschland war am 23. September 2004.
  • Resident Evil: Extinction – vormals Resident Evil: Afterlife. Regie führte Russell Mulcahy, Paul W.S. Anderson schrieb das Drehbuch. Kinostart in Deutschland war am 27. September 2007.
  • Resident Evil: Afterlife – Der vierte Teil lief ab dem 10. September 2010 über amerikanische Kinoleinwände. Als ausführende produzierende Firmen traten dabei wieder die deutsche Constantin Film Produktion, Impact Pictures und Davis-Films an, Sony Pictures hat den amerikanischen Vertrieb übernommen. In Deutschland lief der Film ebenfalls ab September 2010 in 3D.
  • Resident Evil: Retribution – Kinostart in Deutschland: 20. September 2012[3]
  • Resident Evil 6 (Film) – ursprünglich für Herbst 2014 geplante Fortsetzung unter der Regie von Paul W.S. Anderson, welche die mit "Afterlife" begonnene Trilogie abschließen soll.[4] Aufgrund eines anderen Filmprojekts von Milla Jovovich wurde der Drehbeginn allerdings auf unbestimmte Zeit verschoben.[5]

Animationsfilme[Bearbeiten]

  • Wesker’s Report – Kurzfilm aus dem Jahr 2000; als Promotion bzw. Zusatzmaterial für Resident Evil Code: Veronica im Bundle mit dem Spiel erschienen.
  • Biohazard 4D-Executer – Kurzfilm aus dem Jahr 2000; nur in Japan erschienen.
  • Resident Evil: Degeneration – Kinofilm; 2008 in Japan, am 5. Februar 2009 in Deutschland auf DVD und Blu-ray Disc erschienen. Der Film spielt zeitlich zwischen Resident Evil 4 und 5. Hauptcharaktere sind die aus Resident Evil 2 bekannten Charaktere Claire Redfield und Leon S. Kennedy.
  • Resident Evil Damnation – Nachfolger zu Degeneration, erschienen am 27. September 2012.[6] Einer der Hauptcharaktere ist erneut Leon S. Kennedy.[7]

Romane[Bearbeiten]

Die Autorin Stephanie Danelle („S. D.“) Perry nahm die Videospiele als Vorlage für die Resident Evil-Romanreihe. Anders als die Realfilme, orientieren sich ihre Romane mehr an der bekannten Capcom-Spielreihe. Mit dem siebten Band Resident Evil: Stunde Null wurde S. D. Perrys vorerst letzter Resident Evil-Roman veröffentlicht. Bisher sind folgende Romane im Dino- bzw. Panini-Verlag erschienen:

  •  Stephanie D. Perry: Die Umbrella-Verschwörung. In: Resident Evil. Band 1, Panini-Verlag, Stuttgart 2002 (Originaltitel: The Umbrella Conspiracy, übersetzt von Timothy Stahl), ISBN 3-89748-617-2 (Roman zum Spiel Resident Evil).
  •  Stephanie D. Perry: Caliban Cove – Die Todeszone. In: Resident Evil. Band 2, Panini-Verlag, Stuttgart 2002 (Originaltitel: Caliban Cove, übersetzt von Timothy Stahl), ISBN 3-89748-618-0 (Eigenständiger Roman; verbindet die Ereignisse von Resident Evil und Resident Evil 2).
  •  Stephanie D. Perry: Stadt der Verdammten. In: Resident Evil. Band 3, Panini-Verlag, Stuttgart 2002 (Originaltitel: City of the Dead, übersetzt von Timothy Stahl), ISBN 3-89748-669-5 (Roman zum Spiel Resident Evil 2).
  •  Stephanie D. Perry: Das Tor zur Unterwelt. In: Resident Evil. Band 4, Panini-Verlag, Stuttgart 2003 (Originaltitel: Underworld, übersetzt von Timothy Stahl), ISBN 978-3-89748-692-8 (Eigenständiger Roman; verbindet die Ereignisse von Resident Evil 2 und Resident Evil 3).
  •  Stephanie D. Perry: Nemesis. In: Resident Evil. Band 5, Panini-Verlag, Stuttgart 2003 (Originaltitel: Nemesis, übersetzt von Timothy Stahl), ISBN 978-3-89748-693-5 (Roman zum Spiel Resident Evil 3).
  •  Stephanie D. Perry: Code: Veronica. In: Resident Evil. Band 6, Panini-Verlag, Stuttgart 2003 (Originaltitel: Code: Veronica, übersetzt von Timothy Stahl), ISBN 978-3-89748-694-2 (Roman zum Spiel Resident Evil: Code Veronica).
  •  Stephanie D. Perry: Stunde Null. In: Resident Evil. Band 7, Panini-Verlag, Stuttgart 2005 (Originaltitel: Zero Hour, übersetzt von Timothy Stahl), ISBN 978-3-83321-206-2 (Roman zum Spiel Resident Evil Zero).
  •  Tadashi Aizawa: Rose Blank. In: Resident Evil. Band 8, Panini-Verlag, Stuttgart 2006 (Originaltitel: Bio Hazard Rose Blank, übersetzt von Josef Shanel, Matthias Wissnet), ISBN 978-3-8332-1348-9 (Eigenständiger Roman).
  •  Tadashi Aizawa: Tödliche Freiheit. In: Resident Evil. Band 9, Panini-Verlag, Stuttgart 2007 (übersetzt von Burkhard Höfler), ISBN 978-3-8332-1349-6 (Eigenständiger Roman).
  •  Osamu Makino: The Umbrella Chronicles Teil 1. In: Resident Evil. Band 10, Panini-Verlag, Stuttgart 2008 (übersetzt von John Schmitt-Weigand), ISBN 978-3-8332-1785-2 (Roman zum Spiel Resident Evil: The Umbrella Chronicles).
  •  Osamu Makino: The Umbrella Chronicles Teil 2. In: Resident Evil. Band 11, Panini-Verlag, Stuttgart 2010 (übersetzt von John Schmitt-Weigand), ISBN 978-3-8332-1968-9 (Roman zum Spiel Resident Evil: The Umbrella Chronicles).

Bücher[Bearbeiten]

  • Resident Evil Archives: Eine Enzyklopädie, die sich mit den Spielen Resident Evil bis Resident Evil – Code Veronica beschäftigt. Das Nachschlagewerk beinhaltet die gesamte Hintergrundgeschichte zu diesen Teilen. Außerdem bietet es zahlreiche Charakter- und Kreaturen-Beschreibungen, Artworks und Informationen rund um Resident Evil.
  • Resident Evil Archives II: Der zweite Teil der Enzyklopädie behandelt die neusten Teile aus der Resident Evil Serie (RE 4 und 5, sowie RE: The Umbrella Chronicles und The Darkside Chronicles) außerdem den Animationsfilm RE Degeneration.

Comics[Bearbeiten]

Der Comicverlag Gamix veröffentlichte 1999 in seiner gleichnamigen Comicserie für Videospieladaptionen fünf Ausgaben zum Thema Resident Evil. Bei den ersten beiden Ausgaben handelte es sich um offizielle Adaptionen, die die Geschichte der bis dahin erschienenen beiden Teile der Spielereihe erzählten. Die darauf folgenden Comics dienten zur fiktiven Weiterbildung der Resident-Evil-Story.

Es dauerte nicht lange, schon legte Mg/Publishing mit seinen eigenen „Resident-Evil“-Comic Geschichten nach. Der vierbändige Comic trägt den Namen Feuer und Eis und bekam für jedes Land ein eigenes limitiertes Cover.

Außerdem gibt es noch einen vierbändigen Comic zu Resident Evil Code: Veronica vom WildStorm-Verlag mit jeweils etwa 118 Seiten.

Die Resident-Evil-Comics des Gamix Verlags:

  • Gamix No. 3 – „Resident Evil – die offizielle Adaption“, Juni/Juli 1999
  • Gamix No. 4 – „Resident Evil – die offizielle Adaption“, August/September 1999
  • Gamix No. 5 – „Resident Evil“ – Oktober/November 1999 (indiziert)
  • Gamix No. 6 – „Resident Evil“ – Dezember 1999
  • Gamix No. 8 – „Resident Evil“ – April/Mai 2000
  • Ein Sammelband mit allen oben genannten Comics – komplett unzensiert und auf 2500 Exemplare limitiert

Die Feuer-und-Eis-Comics der Mg/Publishing:

  • Resident Evil Feuer und Eis – Heft 1/4, Juni 2001
  • Resident Evil Feuer und Eis – Heft 2/4, Juli 2001
  • Resident Evil Feuer und Eis – Heft 3/4, August 2001
  • Resident Evil Feuer und Eis – Heft 4/4, September 2001

Die Resident-Evil-Code:Veronica-Comics von WildStorm:

  • Resident Evil Code: Veronica – Heft 1/4, Juli 2002
  • Resident Evil Code: Veronica – Heft 2/4, September 2002
  • Resident Evil Code: Veronica – Heft 3/4, November 2002
  • Resident Evil Code: Veronica – Heft 4/4, Januar 2003

Resident-Evil-Comic Reihe von Panini:

  • Resident Evil 01, Dezember 2010

Charaktere[Bearbeiten]

Mit steigender Zahl an Fortsetzungen, Ablegern und Verfilmungen wurden auch zahlreiche Charaktere weiterentwickelt und in enger Weise mit der Hintergrundgeschichte von Resident Evil verknüpft. In Klammern angegeben ist das Spiel oder der Film, in dem der Charakter auftaucht, eine kursive Schreibweise verdeutlicht, dass der Charakter im Hauptspiel des jeweiligen Teils spielbar ist, betrachtet werden nur die Kernreihe und die Verfilmungen.

Wiederkehrende Charaktere[Bearbeiten]

Einmalige Hauptcharaktere[Bearbeiten]

  • Rebecca Chambers: Mit 18 Jahren jüngstes Mitglied der S.T.A.R.S., verbündete sich nach einem Zugunglück nahe Raccoon City mit Billy Coen. (Resident Evil, Resident Evil Zero)
  • Billy Coen: Ehemaliger US-Marine und wegen 23-fachen Mordes zum Tode verurteilt. Während der Überführung zu seiner Hinrichtung konnte er entkommen und sich in einem Zug verstecken. Nachdem dieser nahe Raccoon City entgleiste, verbündete er sich mit Rebecca Chambers. (Resident Evil Zero)
  • Sheva Alomar: Agentin der B.S.A.A. in Westafrika, arbeitete mit Chris Redfield zusammen. (Resident Evil 5)
  • Jake Muller: Sohn von Albert Wesker trägt die Antiviren des neuen C-Virus in sich. (Resident Evil 6)

Fiktive Orte und Organisationen[Bearbeiten]

  • B.S.A.A.: Bioterrorism Security Assessment Alliance (dt. etwa Allianz zur Einschätzung der Sicherheit gegenüber Bioterrorismus); Spezialeinheit der US-Regierung und der Vereinten Nationen zur Bekämpfung von Bioterrorismus.
  • Kijuju: Autonome Zone in einem nicht genannten westafrikanischen Land. Handlungsschauplatz in Resident Evil 5.
  • Pueblo: Ein abgeschottetes Dorf in Spanien und Wirkstätte der Sekte Los Illuminados, welche für die Entführung der Tochter des amerikanischen Präsidenten im Jahr 2004 verantwortlich war. Ort der Geschehnisse in Resident Evil 4.
  • Raccoon City: Stadt in den Vereinigten Staaten. Sie ist Sitz der Umbrella Corporation und dient als Schauplatz diverser Spiele und Filme.
  • S.T.A.R.S.: Special Tactics And Rescue Service (dt. Spezialtaktiken und Rettungsdienst); Sondereinheit der Polizei von Raccoon City, zahlreiche Charaktere der Serie sind oder waren Mitglied dieser Einheit.
  • Tall Oaks: Eine Stadt mit vergleichbarer Population wie Raccoon City im Nordosten der USA. An der dortigen Ivy University sollte der Präsident der Vereinigten Staaten eine Rede halten, was durch einen bioterroristischen Anschlag verhindert wurde.
  • Tricell: Konzern, der die Forschungen der Umbrella Corporation übernahm und modifizierte. Verantwortlich für den Plaga-Ausbruch in Kijuju.
  • Umbrella Corporation: Eine als pharmazeutisches Unternehmen getarnte Organisation mit Spezialisierung auf biologische Waffen. Ein fehlgeschlagenes Experiment der Umbrella Corporation und die damit verbundene biologische Verseuchung von Raccoon City und dessen Umgebung bildet den Ausgangspunkt der gesamten Hintergrundgeschichte der Serie.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Resident Evil – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Colette Balmain: Introduction to Japanese Horror Film. S. 113, 128 & 133.
  2. Jay McRoy: Japanese Horror Cinema. S. 3.
  3. Resident Evil 5: Retribution
  4. Resident Evil 6 - Film 2014, abgerufen am 13. Juli 2013.
  5. "Resident Evil 6": Laut Paul W.S. Anderson ist noch kein Drehstart in Sicht, da auch das vorläufige Produktionsjahr auf 2015 verschoben wurde., abgerufen am 18. Mai 2014.
  6. gamona.de:Resident Evil: Damnation - Capcom kündigt Fortsetzung zu Degeneration an
  7. Offizielle Seite des Films