Results May Vary

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Results May Vary
Studioalbum von Limpbizkit-logo.svg
Veröffentlichung 22. September 2003
Label Interscope/Universal
Format CD
Genre Nu Metal, Alternative Rock
Anzahl der Titel 16
Laufzeit 68:33

Besetzung

Produktion Terry Date, DJ Lethal, Fred Durst, Rick Rubin
Chronologie
Chocolate Starfish and the Hot Dog Flavored Water
(2000)
Results May Vary The Unquestionable Truth (Part 1)
(2005)
Singleauskopplungen
15. September 2003 Eat You Alive
24. November 2003 Behind Blue Eyes
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben
Results May Vary
  DE 1 06.10.2003 (32 Wo.) [1]
  AT 1 05.10.2003 (31 Wo.) [2]
  CH 6 05.10.2003 (38 Wo.) [3]
  UK 7 07.10.2003 (5 Wo.) [4]
  US 3 11.10.2003 (32 Wo.) [5]
Singles
Eat You Alive
  DE 13 29.09.2003 (9 Wo.) [6]
  AT 16 28.09.2003 (10 Wo.) [2]
  CH 31 28.09.2003 (6 Wo.) [3]
  UK 10 27.09.2003 (7 Wo.) [4]
Behind Blue Eyes
  DE 2 08.12.2003 (25 Wo.) [6]
  AT 3 07.12.2003 (27 Wo.) [2]
  CH 5 07.12.2003 (35 Wo.) [3]
  UK 18 06.12.2003 (6 Wo.) [4]
  US 71 13.03.2004 (11 Wo.) [7]
[1]

[6] [2] [3] [4] [5]

[7]

Results May Vary (engl. für etwa: „Folgen können abweichen”) ist das vierte Studioalbum der US-amerikanischen Nu-Metal-Band Limp Bizkit. Es erschien am 22. September 2003 bei Interscope Records.[8]

Entstehung[Bearbeiten]

Nach dem Ausstieg des Gitarristen Wes Borland ist Results May Vary das erste Album, das Limp Bizkit ohne einen festen Gitarristen aufnahm. Anfangs nahmen Fred Durst und Bassist Sam Rivers die Gitarrenparts alleine auf. Außerdem spielte der Toningenieur Elvis Baskette bei einigen Songs Gitarre. Später wurde der Snot-Gitarrist Mike Smith für die Aufnahmen verpflichtet. Die Aufnahmen selber fanden zwischen August 2002 und Januar 2003 in Los Angeles statt.

Veröffentlichung[Bearbeiten]

Kurz vor der eigentlichen Veröffentlichung des Albums erschien mit Eat You Alive die erste Single des Albums. Von Iron Maiden-Sänger Bruce Dickinson wurde die Single scharf kritisiert und Fred Durst als schrecklicher Songwriter bezeichnet[8][9][10].

Das Album selber erschien am 22. September 2003 im deutschsprachigen Raum bei Motor Music[8] und einen Tag später in den USA. In Deutschland[1] und Österreich[2] erreichte das Album Platz 1 der Album-Charts.

Im November 2003 erschien mit Behind Blue Eyes die zweite Single des Albums. Das Lied, das im Original von The Who stammt, stieg in Deutschland auf Platz 2[6], in Österreich auf Platz 3[2] und in der Schweiz auf Platz 5 ein[3]. Im Video zum Lied spielt Oscar-Preisträgerin Halle Berry mit[11][12].

Titelliste[Bearbeiten]

CD[Bearbeiten]

# Titel Länge
1. Re-Entry 2:37
2. Eat You Alive 3:56
3. Gimme the Mic 3:01
4. Underneath the Gun 5:41
5. Down Another Day 4:06
6. Almost Over 4:38
7. Build a Bridge 3:56
8. Red Light - Green Light (inkl. Hidden Track Take It Home) 3:54
9. The Only One 4:08
10. Let Me Down 4:16
11. Lonely World 4:33
12. Phenomenon 3:56
13. Creamer (Radio Is Dead) 4:30
14. Head for the Barricade 3:32
15. Behind Blue Eyes (inkl. Hidden Track All That Easy) 4:30
16. Drown 3:51

Bonustracks[Bearbeiten]

# Titel Länge
17. Let It Go (in Großbritannien und Japan) 5:10
18. Armpit (in Japan) 3:52

Gastsänger[Bearbeiten]

Special-Edition[Bearbeiten]

Die Special-Edition enthält neben der eigentlichen CD eine DVD.

Unveröffentlichte Songs[Bearbeiten]

  • Cowgirls From Hell
  • Crack Addict
  • Fool's Game
  • How Do We Get Through This
  • Just Drop Dead (auf der Eat You Alive - Single) (Britney Spears - Diss)
  • Masturbation
  • Poisen Ivy
  • Press Your Luck (Pollution Recall)
  • Relentless
  • Shot (auf der Eat You Alive - Single)
  • Summer Of Bipolar Love
  • Until The End
  • Welcome Home (Sanitarium) (Studioversion) (Metallica Cover)
  • When It Rains

Rezeption[Bearbeiten]

Von Kritikern bekam das Album meistens nur durchschnittliche Bewertungen:

Stephen Thomas Erlewine vergibt auf allmusic.com 1,5 von 5 Sterne und meint, dass der Musik die Leidenschaft und die Energie fehle[13].

Auf laut.de bekommt das Album 3 von 5 Sterne. Kritiker Eberhard Dobler schreibt, dass die Platte zwar solide sei, aber wirkliche Highlights auf dem Album fehlen[8].

Plattentests.de vergibt 4 von 10 Punkte. Chefredakteur Armin Linder meint, dass das Album zwar besser als der Vorgänger sei, sich das Album aber trotzdem noch nicht wirklich gut anhöre[14].

Matthias Reichel schreibt auf cdstarts.de, dass das Album nicht die erwartete Katastrophe sei, aber auch nichts Neues biete. Er vergibt 6 von 10 Punkte[15].

whiskey-soda.de vergibt die Schulnote 2- und bezeichnet das Album als charttauglich und abwechslungsreich[16].

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Trivia[Bearbeiten]

  • Der Song Behind Blue Eyes ist der Titelsong zum Film Gothika[11].
  • Crack Addict, der als B-Seite von Build A Bridge erhältlich ist, war der Titelsong zur WWE Survivor Series 2003[22].
  • Der Titel Red Light - Green Light ist die Musik einer Werbung von Snickers[23].

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Limp Bizkit in den deutschen Album-Charts
  2. a b c d e f Limp Bizkit in den österreichischen Charts
  3. a b c d e Limp Bizkit in den Schweizer Charts
  4. a b c d Limp Bizkit in den britischen Charts
  5. a b Limp Bizkit in den Billboard Top 100
  6. a b c d Limp Bizkit in den deutschen Single-Charts
  7. a b Limp Bizkit in den Billboard 200
  8. a b c d Eberhard Dobler: Ein paar Alternative Rock-Parts, sonst alles beim Alten. Auf: laut.de. Abgerufen am 17. Juni 2011
  9. Bruce Dickinson gegen Fred Durst. Auf: whiskey-soda.de, 25. September 2003. Abgerufen am 17. Juni 2011
  10. Dickinson disst Limp Bizkit. Auf: laut.de, 19. September 2011. Abgerufen am 17. Juni 2011
  11. a b Ulli Wenger: Ein Song und seine Geschichte, Limp Bizkit: "Behind Blue Eyes". Auf: br-online.de, 13. Dezember 2004. Abgerufen am 17. Juni 2011
  12. Halle Berry spielt in neuem Limp Bizkit-Video mit. Auf: shortnews.de, 2. Oktober 2003. Abgerufen am 17. Juni 2011
  13. Stephen Thomas Erlewine: Kritik auf allmusic.com (Englisch). Abgerufen am 17. Juni 2011
  14. Armin Linder: Der wenig feine Unterschied. Auf: plattentests.de. Abgerufen am 17. Juni 2011
  15. Matthias Reichel: Kritik auf cdstarts.de. Abgerufen am 17. Juni 2011
  16. Kritik auf whiskey-soda.de. Abgerufen am 17. Juni 2011
  17. Auszeichnungen für Musikverkäufe in Großbritannien. Auf: tsort.info (Englisch). Abgerufen am 17. Juni 2011
  18. Auszeichnungen für Musikverkäufe in Deutschland. Auf: musikindustrie.de. Abgerufen am 17. Juni 2011
  19. Auszeichnungen für Musikverkäufe in Österreich. Auf: ifpi.at. Abgerufen am 17. Juni 2011
  20. Auszeichnungen für Musikverkäufe in der Schweiz. Auf: swisscharts.com. Abgerufen am 17. Juni 2011
  21. Auszeichnungen für Musikverkäufe in den USA. Auf: riaa.com (Englisch). Abgerufen am 17. Juni 2011
  22. WrestleMania XIX aus Seattle/Washington. Auf: wrestling-infos.de. Abgerufen am 17. Juni 2011
  23. Snickers Commercial - Red Light Green Light. Auf: noob.us, 2. März 2011. Abgerufen am 17. Juni 2011