Rethem (Aller)
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Niedersachsen | |
| Landkreis: | Heidekreis | |
| Samtgemeinde: | Rethem/Aller | |
| Höhe: | 16 m ü. NN | |
| Fläche: | 33,76 km² | |
| Einwohner: |
2266 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 67 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 27336 | |
| Vorwahl: | 05165 | |
| Kfz-Kennzeichen: | HK | |
| Gemeindeschlüssel: | 03 3 58 018 | |
| Stadtgliederung: | 4 Ortsteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: |
Lange Str. 4 27336 Rethem (Aller) |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Frank Leverenz (CDU) | |
| Lage der Stadt Rethem (Aller) im Landkreis Heidekreis | ||
Rethem (Aller) ist eine Stadt im Landkreis Heidekreis (Niedersachsen). Sie ist Mitgliedsgemeinde der Samtgemeinde Rethem/Aller und gehört zum Zweckverband Aller-Leine-Tal.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Rethem liegt an der Aller in der Tourismusregion Aller-Leine-Tal. In direkter Nachbarschaft befinden sich mehrere Altarme der Aller, die heute als Badeseen genutzt werden.
Stadtgliederung [Bearbeiten]
Zur Stadt Rethem gehören neben der Kernstadt noch die Ortsteile:
- Rethem-Moor
- Stöcken
- Wohlendorf
Geschichte [Bearbeiten]
Im Jahr 1200 gab es die erste indirekte Erwähnung, bis 1239 die erste direkte Erwähnung erfolgte. Das Bistum Minden besaß Güter in der Stadt, gegen Ende des 13. Jahrhunderts ergriff das Fürstentum Lüneburg Besitz von Burg und Dorf. 1353 wurden Rethem die Stadtrechte von den Lüneburger Fürsten verliehen, was Rethem zur ältesten Stadt auf dem Gebiet des heutigen Landkreises Heidekreis macht. 1885 hatte Rethem 1334 Einwohner. Während des Ersten Weltkriegs musste das Marineluftschiff L 36 am 7. Februar 1917 auf der vereisten Aller bei Rethem notlanden. Starke Winde zerstörten das Luftschiff innerhalb einer Stunde.
Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Rethem im April 1945 zum militärischen Brückenkopf über die Aller, der heftig von britischen und deutschen Einheiten umkämpft war. Daran erinnern heute ein Gedenkstein im Londy-Park und die Gräber des Kriegsgräberfriedhofes.
Eingemeindungen [Bearbeiten]
Am 1. März 1974 wurden die Gemeinden Stöcken und Wohlendorf eingegliedert.[2]
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
- Burg Rethem, heute als Neubau von 2004 für das Kulturforum Burghof
- Allerufer mit Skulpturenpark
- Gebäudeensemble aus Rathaus und Amtshof
- Bockwindmühle im Londypark
- St.-Marien-Kirche, errichtet 1837-1844 nach Plänen von Konsistorialbaumeister Friedrich August Ludwig Hellner
Religionen [Bearbeiten]
In Rethem besteht eine evangelisch-lutherische Gemeinde an der Marienkirche, der die meisten konfessionell gebundenen Bürger angehören. Seit den 1980er Jahren pflegt diese eine Partnerschaft mit der Kirchengemeinde von Rabenau (Sachsen). Die Katholiken der Gemeinde gehören zur Propsteigemeinde in Verden.
Politik [Bearbeiten]
Rat der Stadt Rethem (Aller) [Bearbeiten]
(Stand: Kommunalwahl am 11. September 2011)
Städtepartnerschaften [Bearbeiten]
Seit dem 26. November 2005 besteht zwischen der Stadt Rethem (Aller) und der Gmina Kołczygłowy in Polen ein Partnerschaftsverhältnis.[3]
Verkehr [Bearbeiten]
Straße [Bearbeiten]
Rethem liegt an der Bundesstraße 209 zwischen Nienburg/Weser und Walsrode. Außerdem bestehen Straßen nach Verden (Aller) und Rodewald-Neustadt am Rübenberge.
Schienenverkehr [Bearbeiten]
Die früher vorhandene Eisenbahnverbindung Verden (Aller) - Rethem - Celle (Allertalbahn) wurde zwischenzeitlich stillgelegt und demontiert. Die heute nächstgelegenen Bahnhöfe sind in Eystrup, Walsrode, Dörverden und Verden (Aller). Die alte Bahntrasse wurde zwischen Ahlden und Westen zu einem Radweg ausgebaut und ist teilweise identisch mit dem Radfernweg Aller-Radweg.
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
Söhne und Töchter der Gemeinde [Bearbeiten]
- Justus Christoph Leist (1770–1858), Staatsrechtler und Politiker
- Werner Hansen (1905–1972), Politiker und Gewerkschafter
- Sven Seeliger (* 18. September 1972), zweifacher FIA Rallycross-Europameister (2000 und 2001)
- Prof. Dr. Hilde Steppe (1947–1999), Pflegewissenschaftlerin, Pädagogin, Krankenschwester
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen – Bevölkerungsfortschreibung (Hilfe dazu)
- ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 224.
- ↑ [1]
Weblinks [Bearbeiten]
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Osterheide (gemeindefreier Bezirk)
