Retzstadt

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Retzstadt
Retzstadt
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Retzstadt hervorgehoben
49.9166666666679.8833333333333240Koordinaten: 49° 55′ N, 9° 53′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Main-Spessart
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Zellingen
Höhe: 240 m ü. NHN
Fläche: 18,07 km²
Einwohner: 1553 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 86 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97282
Vorwahl: 09364
Kfz-Kennzeichen: MSP
Gemeindeschlüssel: 09 6 77 175
Gemeindegliederung: 1 Ortsteil
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Würzburger Str. 26
97225 Zellingen
Webpräsenz: www.retzstadt.de
Bürgermeister: Karl Gerhard (CSU)
Lage der Gemeinde Retzstadt im Landkreis Main-Spessart
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Über dieses Bild
Blick nach Retzstadt

Retzstadt ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Main-Spessart und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Zellingen.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Retzstadt liegt im Landkreis Main-Spessart in einem Seitental des Mains an der Retz.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Retzstadt hat nur einen Ortsteil[2].

Es gibt nur die Gemarkung Retzstadt.

Geschichte[Bearbeiten]

Erstmals urkundlich erwähnt wurde "Reccisstadt" in der Mitte des 8. Jahrhunderts. Retzstadt wurde als Teil des Hochstiftes Würzburg (Domkapitel), das zum Fränkischen Reichskreis gehörte, 1803 zugunsten Bayerns säkularisiert, dann im Frieden von Preßburg Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen, mit welchem es 1814 endgültig an Bayern fiel.

Bauwerke[Bearbeiten]

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Karl Gerhard (CSU). Seine Vorgänger waren Siegfried Schmitt (Christliche Freie Wähler) von 2002 bis 2008 und Reinhold H. Möller (CSU/Unabhängige Wählergruppe) von 1984 bis 2002.

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 572.000€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 66.000€.

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten]

Retzstadt unterhält Partnerschaften mit den französischen Gemeinden Mouen und Mondrainville (seit 1990).

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: Über silbernem Schildfuß, darin ein rotes Andreaskreuz, in Blau eine silberne Weinkelter.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 22 und im Bereich Handel und Verkehr 7 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 18 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 600. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 10 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 0 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 71 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1378 ha, davon waren 1172 ha Ackerfläche und 142 ha Dauergrünfläche. Auf einer Fläche von mehr als 80 Hektar wird Wein angebaut. Im Jahr 2000 war Retzstadt als "Teledorf Retzstadt" eines der 19 externen bayerischen Projekte der EXPO 2000. Retzstadt war Modellort für die Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnologie zur Entwicklung des ländlichen Raumes.

Bildung und Kultur[Bearbeiten]

Bildungseinrichtungen[Bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergärten: 50 Kindergartenplätze mit 51 Kindern
  • Volksschule mit 4 Lehrern und 102 Schülern
  • Katholische öffentliche Bücherei

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Retzstadt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111119/221551&attr=OBJ&val=1741