Reuth bei Erbendorf
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberpfalz | |
| Landkreis: | Tirschenreuth | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Krummennaab | |
| Höhe: | 476 m ü. NN | |
| Fläche: | 16,91 km² | |
| Einwohner: |
1202 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 71 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 92717 | |
| Vorwahlen: | 09681, 09682, 09683 | |
| Kfz-Kennzeichen: | TIR | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 3 77 149 | |
| Gemeindegliederung: | 15 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Kirchplatz 1 92717 Reuth b. Erbendorf |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Josef Zölch (CSU) | |
| Lage der Gemeinde Reuth b. Erbendorf im Landkreis Tirschenreuth | ||
Reuth bei Erbendorf (amtlich: Reuth b. Erbendorf) ist eine Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Tirschenreuth und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Krummennaab.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Geografische Lage [Bearbeiten]
Reuth bei Erbendorf liegt zwischen Steinwald und dem Naturschutzgebiet Waldnaabtal.
Gemeindegliederung [Bearbeiten]
Die politische Gemeinde Reuth bei Erbendorf hat 15 amtlich benannte Ortsteile[2]:
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Geschichte [Bearbeiten]
Das Adelsgeschlecht der Trautenberger war von 1337 bis 1601 Besitzer der Burg bzw. der Gutsherrschaft Reuth. Der Besitz ging 1602 durch Heirat an Georg Friedrich von Unruh über und gelangte an die verwandte Familie der Sparnecker.
In die Zeit der Familie von Sparneck in Reuth (1628–1744) fiel die Gründung der Schloßbrauerei Reuth 1742. Aus der Tradition des Braurechtes in Form einer Hausbrauerei entstand 1742 ein gewerblicher Betrieb. Die Freiherren von Reitzenstein kauften die Hofmark Reuth 1772 und übten bis 1848 die Grundherrschaft und Niedergerichtsbarkeit aus.
Eingemeindungen [Bearbeiten]
Im Jahr 1945 oder 1946 wurde ein Teil der bis dahin selbständigen Gemeinde Trautenberg eingegliedert. Am 1. Januar 1972 kam Röthenbach am Steinwald hinzu.[3]
Politik [Bearbeiten]
Der Gemeinderat hat 13 Mitglieder:
(Stand: Kommunalwahl am 2. März 2008)
Wappen [Bearbeiten]
Blasonierung: In Rot zwei silberne Schrägbalken, deren vorderer mit drei blauen Spitzen belegt ist.
Die Gemeinde führt das Wappen seit 1982.
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
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Akanthusaltar in Reuth
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- Schloss Reuth mit Schlossbrauerei
- Katholische Kirche St. Katharina
- Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt im Ortsteil Premenreuth.
Den Chorbogen der Wallfahrtskirche schmückt eine ca. zwei Meter große Rosenkranzmadonna, geschaffen 1803 vom örtlichen Schreinermeister Johann Michael Näger. Künstlerisches Vorbild könnte die Rosenkranzmadonna von Tilman Riemenschneider in Volkach gewesen sein.
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Verkehr [Bearbeiten]
- Über die B 299 erreicht man von Reuth aus nach etwa fünf Kilometern die Anschlussstelle Falkenberg der A 93 Regensburg–Hof.
- Von 1894 bis 1958 war Reuth Ausgangspunkt einer schmalspurigen Industriebahn, der Bahnstrecke Reuth–Friedenfels.
- Reuth hat einen Bahnhof an der Bahnstrecke Regensburg–Oberkotzau.
Ansässige Unternehmen [Bearbeiten]
- Schloßbrauerei Reuth
Literatur [Bearbeiten]
- Peter Braun: Die Herren von Sparneck - Stammbaum, Verbreitung, Kurzinventar. In: Archivband für die Geschichte von Oberfranken. Bayreuth 2002.
- Adalbert Busl: Die Entfernung der böhmischen Landeshoheitszeichen im Jahre 1801. In: Wir am Steinwald 11, 2003. S. 56 – 60.
- Harald Fähnrich: Lustgarten und Spielgarten der Herrschaft Reuth. In: HEIMAT – Landkreis Tirschenreuth 12, 2000. „Zunftring, Graf und Judenstein“, Beiträge zur Geschichte unserer Heimat zwischen Fichtelgebirge und Böhmerwald, S. 50 – 62.
- Michael Schaudig: 250 Jahre Schloßbrauerei Reuth 1742-1992. Reuth 1992.
- Andreas Schwohnke: Zwischen Wittelsbach und Habsburg: Reuth bei Erbendorf, ein böhmisches Lehen in der Oberen Pfalz. In: HEIMAT – Landkreis Tirschenreuth 19, 2007. „Burgstall, Schlacht und Howernessl“, Beiträge zur Geschichte unserer Heimat zwischen Fichtelgebirge und Böhmerwald, S. 136 – 159.
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111108/161732&attr=OBJ&val=1096
- ↑ Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 537
Weblinks [Bearbeiten]
- Luftbilder des Ortes
- Reuth bei Erbendorf: Wappengeschichte vom HdBG
- Reuth bei Erbendorf: Amtliche Statistik des LStDV
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