Reverse Hedge

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Reverse Hedge ist eine Optionsstrategie, bei welcher man Wertpapiere und Optionen verbindet. Im Gegensatz zum Hedge, in welchem Vermögenswerte mit Hilfe von Optionen im Wert geschützt werden sollen, werden beim „reverse“ Hedge umgekehrt Vermögenswerte verkauft, der Betreiber des Hedgegeschäftes geht also gegenüber dem Basiswert (Underlying, bsp. eine Aktie) short (Leerverkauf einer Aktie), und gleichzeitig werden dazu entweder Calls long (Kauf einer Call-Option) oder Puts short (Verkauf einer Put-Option) eingesetzt.

Ein Hedge ist ein Portfolio aus Optionen und der zugehörigen Aktie (underlying), sodass

  • entweder Verluste aus der Aktie durch einen Ausübungsgewinn bei den Optionen
  • oder Ausübungsverluste bei den Optionen durch Gewinne bei der Aktie

ganz oder teilweise gedeckt werden, ohne die Risiken zu erhöhen.

Ein x:y Reverse Hedge bedeutet x Aktien short und y Optionen (Calls long) oder (Puts short).

Auszahlungsdiagramm zu einem 1:1 Reverse Hedge mit einem Call
Auszahlungsdiagramm zu einem 1:1 Reverse Hedge mit einem Put
Auszahlungsdiagramm zu einem 1:2 Hedge mit zwei Puts
Auszahlungsdiagramm zu einem 1:2 Hedge mit zwei Calls

[Bearbeiten] Literatur

  • Nasser Saber: Speculative Capital Volume 3 - The enigma of options. 2006. S. 170.
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