Rhein-Lahn-Kreis

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Rhein-Lahn-Kreises Deutschlandkarte, Position des Rhein-Lahn-Kreises hervorgehoben50.332987537217.7070486545563Koordinaten: 50° 20′ N, 7° 42′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Verwaltungssitz: Bad Ems
Fläche: 782,34 km²
Einwohner: 121.375 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 155 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: EMS, DIZ, GOH
Kreisschlüssel: 07 1 41
Kreisgliederung: 137 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Insel Silberau 1
56130 Bad Ems
Webpräsenz: www.rhein-lahn-kreis.de
Landrat: Frank Puchtler (SPD)
Lage des Rhein-Lahn-Kreises in Rheinland-Pfalz
Niederlande Belgien Frankreich Luxemburg Baden-Württemberg Hessen Nordrhein-Westfalen Saarland Frankenthal (Pfalz) Kaiserslautern Koblenz Landau in der Pfalz Landau in der Pfalz Ludwigshafen am Rhein Mainz Pirmasens Speyer Trier Worms Zweibrücken Landkreis Ahrweiler Landkreis Altenkirchen (Westerwald) Landkreis Alzey-Worms Landkreis Bad Dürkheim Landkreis Bad Kreuznach Landkreis Bernkastel-Wittlich Landkreis Birkenfeld Landkreis Cochem-Zell Donnersbergkreis Eifelkreis Bitburg-Prüm Landkreis Germersheim Landkreis Kaiserslautern Landkreis Kusel Landkreis Mainz-Bingen Landkreis Mayen-Koblenz Neustadt an der Weinstraße Landkreis Neuwied Rhein-Hunsrück-Kreis Rhein-Lahn-Kreis Rhein-Pfalz-Kreis Landkreis Südliche Weinstraße Landkreis Südwestpfalz Landkreis Trier-Saarburg Landkreis Vulkaneifel WesterwaldkreisKarte
Über dieses Bild

Der Rhein-Lahn-Kreis ist eine Gebietskörperschaft in der Rechtsform eines Landkreises im nördlichen Rheinland-Pfalz und liegt zwischen Koblenz und der Landeshauptstadt Mainz. Sitz der Kreisverwaltung ist Bad Ems, die größte Stadt ist Lahnstein. Der Kreis entstand im Jahr 1969 im Rahmen der rheinland-pfälzischen Gebiets- und Verwaltungsreform aus den gleichzeitig aufgelösten Landkreisen Loreleykreis (mit Sitz in Sankt Goarshausen) und Unterlahnkreis (mit Sitz in Diez).

Geographie[Bearbeiten]

Die Fläche des Rhein-Lahn-Kreises beträgt 782,34 Quadratkilometer.[2]

Lage[Bearbeiten]

Der Landkreis umfasst einerseits die Landschaft rechts des Mittelrheins zwischen den Städten Kaub und Lahnstein (etwa Strom-km 544–587) und andererseits die Ausläufer des südlichen Westerwalds, des nordwestlichen Taunus und des westlichen Hintertaunus, wo er mit etwa 530 m ü. NN seine größte Höhe (beim Römerkastell Holzhausen an der Haide am Grauen Kopf) erreicht. Größter Fluss ist neben dem Rhein die Lahn, die von Limburg an der Lahn kommend im Nordosten das Kreisgebiet betritt, dann in Richtung Westen den Kreis durchfließt und bei Lahnstein in den Rhein mündet. Für die deutsche Territorialgeschichte bedeutende Siedlungen im Kreisgebiet sind die Städte Nassau und Katzenelnbogen.

Nachbarkreise[Bearbeiten]

Der Rhein-Lahn-Kreis grenzt im Uhrzeigersinn im Nordosten beginnend an die Landkreise Limburg-Weilburg und Rheingau-Taunus-Kreis (beide in Hessen) sowie an die Landkreise Mainz-Bingen, Rhein-Hunsrück-Kreis und Mayen-Koblenz, an die kreisfreie Stadt Koblenz und an den Westerwaldkreis.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Gebiet des heutigen Rhein-Lahn-Kreises gehörte im Mittelalter zu großen Teilen zum Herrschaftsbereich der Abtei Prüm und war vor 1800 in viele Herrschaftsgebiete zersplittert.

Die meisten Gebiete wurden 1806 Bestandteil des Herzogtums Nassau. Ausgenommen war zunächst das französisch verwaltete Pays réservé, das im Wesentlichen identisch war mit dem Gebiet der Niedergrafschaft Katzenelnbogen. Dieses Gebiet wurde erst nach dem Wiener Kongress nassauisch.

Nassau wurde 1866 von Preußen annektiert und als Regierungsbezirk Wiesbaden Teil der preußischen Provinz Hessen-Nassau. Preußen schuf im Rhein-Lahn-Gebiet mit Wirkung ab 1. April 1886 den Kreis Sankt Goarshausen und den Unterlahnkreis mit Sitz in Diez.

Nach dem Zweiten Weltkrieg lagen beide Kreise in der Französischen Besatzungszone und wurden so von den Hessen-Nassauischen Verwaltungsstrukturen getrennt. Sie wurden als Teil des neu gebildeten Regierungsbezirks Montabaur dem Land Rheinland-Pfalz zugeschlagen. 1968 wurden sie dem Regierungsbezirk Koblenz zugeordnet. Der Landkreis Sankt Goarshausen wurde 1962 in Loreleykreis umbenannt und bei der Kreisreform, die am 7. Juni 1969 in Kraft trat, zusammen mit dem Unterlahnkreis zum neuen Rhein-Lahn-Kreis vereinigt; Kreisstadt wurde Bad Ems; erster Landrat war Rudolf Rumetsch. Am 16. März 1974 wurde dem Landkreis die Gemeinde Arzbach aus dem ehemaligen Unterwesterwaldkreis angegliedert, die jedoch bereits zwei Jahre zuvor der Verbandsgemeinde Bad Ems zugeordnet worden war.[3]

Bevölkerung[Bearbeiten]

Per 31. Dezember 2013 zählte der Rhein-Lahn-Kreis 121.375 Einwohner.[1] Die Bevölkerungsdichte bezifferte sich am Stichtag auf 155 Einwohner pro Quadratkilometer. Ende 2013 gab es im Landkreis mehr Frauen (50,8 Prozent) als Männer (49,2 Prozent).[2] Der Altersquotient übertrifft mit 37,2 Prozent den Jugendquotienten (29,7 Prozent).

Der Ausländeranteil (gemeldete Einwohner ohne deutsche Staatsangehörigkeit) belief sich am 31. Dezember 2013 auf 5,3 Prozent (6.479 Personen).[2] Zu den am stärksten vertretenen Nationalitäten zählen vornehmlich Einwohner aus der Türkei, Polen, Italien, Rumänien, Serbien, Russland, dem Kosovo, Kroatien, Bulgarien und Österreich.

Im März 2015 verzeichnete der Landkreis eine Arbeitslosenquote von 4,6 Prozent (2.998 Personen).[4]

Politik[Bearbeiten]

Kreistagswahl im Rhein-Lahn-Kreis 2014[5]
 %
40
30
20
10
0
38,6 %
33,7 %
6,3 %
2,6 %
3,4 %
4,9 %
10,3 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009j
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
+0,9 %p
+1,2 %p
-0,3 %p
-4,9 %p
+0,2 %p
+4,9 %p
-2,4 %p
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
j gewichtetes Ergebnis aufgrund personalisierter Verhältniswahl
Sitzverteilung im Kreistag
1
3
17
4
1
14
2
17 14 
Von 42 Sitzen entfallen auf:

Kreistag[Bearbeiten]

Die Kreistagswahl am 25. Mai 2014 führte zu folgendem Ergebnis:[5]

Parteien und Wählergemeinschaften  %
2014
Sitze
2014
 %
2009
Sitze
2009
 %
2004
Sitze
2004
 %
1999
Sitze
1999
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 38,6 17 37,7 17 35,4 16 42,9 20
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 33,7 14 32,5 15 41,5 19 39,5 18
Grüne Bündnis 90/Die Grünen 6,6 3 6,3 3 5,8 3 3,8 2
FDP Freie Demokratische Partei 2,6 1 7,5 3 5,1 2 3,5 1
Linke Die Linke 3,4 1 3,2 2
AfD Alternative für Deutschland 4,9 2
FWG Freie Wählergruppe Rhein-Lahn 10,3 4 12,7 6 12,2 6 10,3 5
Gesamt 100,0 42 100,0 46 100,0 46 100,0 46
Wahlbeteiligung in Prozent 58,4 56,6 59,0 64,3

Landrat[Bearbeiten]

Seitdem der bisherige Landrat Günter Kern (SPD) zum 1. Februar 2014 als Staatssekretär in das Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur Rheinland-Pfalz wechselte, ist die Position des Landrates vakant. Die Amtsgeschäfte führt derzeit die Erste Beigeordnete Gisela Bertram.[6] Im Rahmen der Kommunalwahlen am 25. Mai 2014 wurde Frank Puchtler (SPD) mit 55,5 Prozent zum neuen Landrat gewählt.[7]

Wappen[Bearbeiten]

Wappen des Rhein-Lahn-Kreises
Blasonierung:

„Von Blau und Rot schräggeteilt, belegt mit einem goldenen Löwen.“

Beschreibung:

Die Farben Blau und Gold sind die Farben von Nassau, Rot ist die Farbe der Kurfürstentümer Kurmainz und Kurtrier, welche früher Anteile am heutigen Kreisgebiet hatten. Der Löwe steht für die zahlreichen Wappenlöwen in diesem Gebiet, u. a. von Nassau, Katzenelnbogen, Diez und Kurpfalz. Das Wappen wurde per 26. Januar 1970 genehmigt.

Verkehr[Bearbeiten]

Straßenverkehr[Bearbeiten]

Kfz-Kennzeichen ist EMS. Seit dem 8. Juli 2013 werden zudem wieder DIZ (ehemals Unterlahnkreis mit Sitz in Diez) sowie GOH (ehemals Loreleykreis mit Sitz in Sankt Goarshausen) vergeben.

Das Kreisgebiet wird von mehreren Bundesstraßen, Landesstraßen und Kreisstraßen erschlossen, darunter die rechtsrheinische B 42, die B 54 im Aartal von Diez nach Wiesbaden, ferner die B 260 von Lahnstein bis nach Wiesbaden, die B 274 von Holzhausen a. d. Haide bis Sankt Goarshausen und die B 417 von Nassau nach Diez.

Zwischen Eppenrod und Nentershausen (Westerwald), knapp westlich der Anschlussstelle Diez der Bundesautobahn 3, führt diese auf dem Weg von Frankfurt nach Köln durch einen Nordostzipfel des Kreisgebietes, wenn auch nur für wenige Hundert Meter, und dient so dem Anschluss des Rhein-Lahn-Kreises an das Autobahnnetz.

Eisenbahnverkehr[Bearbeiten]

Die Nassauische Rhein- und Lahn-Eisenbahn-Gesellschaft, ab 1861 Nassauische Staatsbahn, erbaute die erste Bahnlinie in diesem Gebiet von Oberlahnstein im Lahntal aufwärts unter erheblichen Schwierigkeiten 1858 bis Bad Ems, 1860 weiter bis Nassau und 1862 schließlich bis Limburg. Im selben Jahr erreichte auch die von Wiesbaden rheinabwärts führende Strecke die Station Oberlahnstein und 1864 Niederlahnstein.

Hier fand sie 1869 den Anschluss an die Rheinische Eisenbahn-Gesellschaft weiter nach Neuwied–Köln. Den Übergang über den Rhein von Niederlahnstein nach Koblenz und die Umgehung von Oberlahnstein fügte erst 1879 die Preußische Staatsbahn hinzu.

Diese Gesellschaft nahm auch 1870 die Aartalbahn Diez–Zollhaus in Betrieb, die 1894 in Richtung Bad Schwalbach verlängert wurde. Im Jahre 1888 entstand der Bahnhof Diez Ost durch eine Verlegung der Trasse zwischen Limburg und Staffel, auf der die Züge in den Westerwald nach Westerburg und Montabaur fuhren.

In den Jahren 1900 bis 1903 wurde der Landstrich zwischen Rhein und Lahn von der Nassauischen Kleinbahn AG durch drei Schmalspurbahnen erschlossen. Das Netz von 77 km Länge hatte seinen Mittelpunkt in Nastätten, von wo aus die Staatsbahnlinien in Braubach, Sankt Goarshausen und Zollhaus zu erreichen waren.

Wenige Jahre lang verkehrten die Kleinbahnzüge sogar von Braubach bis Oberlahnstein. Diese – damals selbstständige – Stadt war von 1933 bis 1956 durch eine Linie der Coblenzer Straßenbahn AG mit Koblenz über Niederlahnstein verbunden, das schon 1902 an das Straßenbahnnetz angeschlossen worden war.

Das Gesamtnetz der normalspurigen Eisenbahnen mit Personenverkehr im heutigen Kreisgebiet erreichte im Jahre 1894 mit 110 km seine größte Ausdehnung; dazu kam bis 1903 noch das gesamte Schmalspurnetz der Nassauischen Kleinbahn AG im Umfang von 77 km. Hier kam es schon am Ende des Ersten Weltkrieges (1917–1920) zu ersten Betriebseinstellungen. Bis 1952/53 wurde noch ein recht bescheidener schmalspuriger Personenverkehr angeboten.

Hingegen blieb das Bundesbahnnetz, bis auf 13 km der „Aartalbahn“ und die 3 km lange Verbindungsbahn bei Oberlahnstein, voll in Betrieb. Neben der Deutschen Bahn AG bedient seit Dezember 2004 auch die Vectus Verkehrsgesellschaft – vor allem im Lahntal (Lahntalbahn) – den Personenverkehr.

Der Rhein-Lahn-Kreis ist Mitglied im Verkehrsverbund Rhein-Mosel (VRM), dessen ÖPNV-Tarifgebiet einen großen Teil des nördlichen Rheinland-Pfalz umfasst.

Städte, Verbands- und Ortsgemeinden[Bearbeiten]

Der Rhein-Lahn-Kreis umfasst eine verbandsfreie Gemeinde und 137 Ortsgemeinden, von denen letztere sieben Verbandsgemeinden zugehörig sind. Die größte Stadt ist Lahnstein mit 17.573 Einwohnern, die kleinste Ortsgemeinde ist Ehr mit 62 Einwohnern. Im Folgenden sind die verbandsfreie Gemeinde und die Verbandsgemeinden mit ihren verbandsangehörigen Ortsgemeinden mitsamt Einwohnerzahlen per 31. Dezember 2013 aufgelistet.[8] (Die Verwaltungssitze der Verbandsgemeinden sind mit einem Stern markiert.)

Lahnstein Lahnstein Arzbach Bad Ems Becheln Dausenau Fachbach Frücht Kemmenau Miellen Nievern Braubach Dachsenhausen Filsen Kamp-Bornhofen Osterspai Burgschwalbach Flacht Hahnstätten Kaltenholzhausen Lohrheim Mudershausen Netzbach Niederneisen Oberneisen Oberneisen Schiesheim Auel Bornich Dahlheim Dörscheid Dörscheid Kaub Kestert Lierschied Lykershausen Nochern Patersberg Prath Reichenberg (Rheinland-Pfalz) Reitzenhain (Taunus) Sankt Goarshausen Sauerthal Weisel (Rhein-Lahn-Kreis) Weyer (Rhein-Lahn-Kreis) Altendiez Aull Balduinstein Birlenbach Charlottenberg Cramberg Diez Dörnberg (Lahn) Eppenrod Geilnau Gückingen Hambach (bei Diez) Heistenbach Hirschberg (Rhein-Lahn-Kreis) Holzappel Holzheim (Aar) Horhausen (Nassau) Isselbach Langenscheid Laurenburg Scheidt (Rhein-Lahn-Kreis) Steinsberg (Rheinland-Pfalz) Wasenbach Allendorf (Rhein-Lahn-Kreis) Berghausen (Einrich) Berndroth Biebrich (bei Katzenelnbogen) Bremberg (Rhein-Lahn-Kreis) Dörsdorf Ebertshausen Eisighofen Ergeshausen Gutenacker Herold (Rheinland-Pfalz) Katzenelnbogen Klingelbach Kördorf Mittelfischbach Niedertiefenbach Oberfischbach Reckenroth Rettert Roth (Rhein-Lahn-Kreis) Schönborn (Rhein-Lahn-Kreis) Attenhausen Dessighofen Dienethal Dornholzhausen (Rhein-Lahn-Kreis) Geisig Hömberg Lollschied Misselberg Nassau (Lahn) Obernhof Oberwies Pohl (Nassau) Pohl (Nassau) Schweighausen Seelbach (Nassau) Singhofen Sulzbach (Rhein-Lahn-Kreis) Weinähr Winden (Nassau) Zimmerschied Zimmerschied Berg (Taunus) Bettendorf (Taunus) Bogel Buch (Taunus) Diethardt Ehr Endlichhofen Eschbach (bei Nastätten) Gemmerich Hainau Himmighofen Holzhausen an der Haide Hunzel Kasdorf Kehlbach (Rheinland-Pfalz) Lautert Lipporn Marienfels Miehlen Nastätten Nastätten Niederbachheim Niederwallmenach Oberbachheim Obertiefenbach (Taunus) Oberwallmenach Oelsberg Rettershain Ruppertshofen (Rhein-Lahn-Kreis) Strüth Strüth Weidenbach (Taunus) Welterod Winterwerb Hessen Landkreis Mainz-Bingen Rhein-Hunsrück-Kreis Landkreis Mayen-Koblenz Westerwaldkreis Koblenz Landkreis Mayen-KoblenzVerbandsgemeinden in EMS.svg
Über dieses Bild
Ortsgemeinde Einwohner
Verbandsfreie Gemeinden/Städte
Lahnstein, Große kreisangehörige Stadt 17.573
Verbandsgemeinde Bad Ems
Arzbach 1.667
Bad Ems, Stadt * 9.025
Becheln 669
Dausenau 1.238
Fachbach 1.266
Frücht 584
Kemmenau 447
Miellen 366
Nievern 968
Verbandsgemeinde Diez
Altendiez 2.192
Aull 423
Balduinstein 569
Birlenbach 1.515
Charlottenberg 157
Cramberg 508
Diez, Stadt * 10.688
Dörnberg 448
Eppenrod 698
Geilnau 360
Gückingen 1.043
Hambach 438
Heistenbach 1.072
Hirschberg 363
Holzappel 1.063
Holzheim 886
Horhausen 270
Isselbach 382
Langenscheid 515
Laurenburg 311
Scheidt 310
Steinsberg 237
Wasenbach 342
Verbandsgemeinde Hahnstätten
Burgschwalbach 1.034
Flacht 1.072
Hahnstätten * 2.912
Kaltenholzhausen 582
Lohrheim 551
Mudershausen 410
Netzbach 384
Niederneisen 1.444
Oberneisen 746
Schiesheim 269
Verbandsgemeinde Katzenelnbogen
Allendorf 661
Berghausen 320
Berndroth 401
Biebrich 338
Bremberg 276
Dörsdorf 431
Ebertshausen 127
Eisighofen 274
Ergeshausen 139
Gutenacker 356
Herold 422
Katzenelnbogen, Stadt * 2.161
Klingelbach 703
Kördorf 523
Mittelfischbach 117
Niedertiefenbach 207
Oberfischbach 161
Reckenroth 208
Rettert 434
Roth 199
Schönborn 727
Ortsgemeinde Einwohner
Verbandsgemeinde Loreley
Auel 204
Bornich 1.003
Braubach, Stadt 3.012
Dachsenhausen 1.010
Dahlheim 861
Dörscheid 405
Filsen 632
Kamp-Bornhofen 1.572
Kaub, Stadt 836
Kestert 609
Lierschied 470
Lykershausen 227
Nochern 510
Osterspai 1.230
Patersberg 380
Prath 316
Reichenberg 184
Reitzenhain 313
Sankt Goarshausen, Loreleystadt * 1.306
Sauerthal 158
Weisel 1.082
Weyer 478
Verbandsgemeinde Nassau
Attenhausen 423
Dessighofen 184
Dienethal 229
Dornholzhausen 208
Geisig 350
Hömberg 348
Lollschied 204
Misselberg 93
Nassau, Stadt * 4.604
Obernhof 364
Oberwies 139
Pohl 349
Schweighausen 221
Seelbach 415
Singhofen 1.818
Sulzbach 191
Weinähr 439
Winden 701
Zimmerschied 99
Weyer 478
Verbandsgemeinde Nastätten
Berg 243
Bettendorf 333
Bogel 762
Buch 591
Diethardt 243
Ehr 62
Endlichhofen 147
Eschbach 164
Gemmerich 544
Hainau 174
Himmighofen 309
Holzhausen an der Haide 1.186
Hunzel 259
Kasdorf 230
Kehlbach 171
Lautert 263
Lipporn 282
Marienfels 291
Miehlen 1.974
Nastätten, Stadt * 4.112
Niederbachheim 269
Niederwallmenach 409
Oberbachheim 203
Obertiefenbach 379
Oberwallmenach 174
Oelsberg 523
Rettershain 335
Ruppertshofen 356
Strüth 288
Weidenbach 126
Welterod 443
Winterwerb 171

Listen zu dem Begriff „Gebietsveränderungen“ siehe Gebietsreformen in Rheinland-Pfalz

Kfz-Kennzeichen[Bearbeiten]

Bei der Bildung des neuen Landkreises wurde am 7. Juni 1969 das Unterscheidungszeichen EMS zugeteilt. Es wird bis heute ausgegeben. Seit dem 8. Juli 2013 sind im Rahmen der Kennzeichenliberalisierung auch die früheren, vom 1. Juli 1956 bis 6. Juni 1969 ausgegebenen Unterscheidungszeichen DIZ (Diez) und GOH (Sankt Goarshausen) wieder erhältlich.

Weblinks[Bearbeiten]

Weiterführende Informationen in den
Schwesterprojekten von Wikipedia:
Multimedia-Inhalte

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011). (Hilfe dazu)
  2. a b c Mein Kreis, meine kreisfreie Stadt – Rhein-Lahn-Kreis. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, abgerufen am 21. April 2015.
  3. Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006, Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Seite 165 (PDF)
  4. Berichtsmonat März 2015 – Rhein-Lahn-Kreis. Zentraler Statistik-Service der Bundesagentur für Arbeit, abgerufen am 27. April 2015.
  5. a b Kreistagswahlen und Stadtratswahlen der kreisfreien Städte Rhein-Lahn-Kreis – Endgültiges Ergebnis. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 27. April 2015.
  6. Frank Puchtler ist seit 1. Juli 2014 Landrat des Rhein-Lahn-Kreises. Kreisverwaltung Rhein-Lahn, abgerufen am 27. April 2015.
  7. Direktwahlen der Landräte und hauptamtlichen Bürgermeister. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 27. April 2015.
  8. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011).