Rhein-Main-Hallen

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Rhein-Main-Hallen

Die Rhein-Main-Hallen sind der größte Veranstaltungskomplex in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden und werden von der Rhein-Main-Hallen GmbH betrieben. Sie bilden ein Messe- und Kongresszentrum in der Wiesbadener Innenstadt und verfügen über 13 Kongress- und Tagungssäle sowie Ausstellungshallen mit einer Gesamtfläche von über 20.000 m² verteilt auf zwei Ebenen. Die größte Halle bietet bis zu 2.600 Personen Platz und ist als Ausstellungshalle, Kongresssaal, Konzerthalle und Raum für Unterhaltungs- und Abendveranstaltungen nutzbar. Die heutigen Rhein-Main-Hallen sollen 2014 abgerissen werden und durch einen Neubau ersetzt werden, der 2018 in Betrieb gehen soll.[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Die Grundsteinlegung der ursprünglichen „Rhein-Main-Halle“ erfolgte im Jahr 1956, die Eröffnung im darauffolgenden Jahr. Das Gebäude befindet sich an der Ecke Friedrich-Ebert-Allee und Rheinstraße, gegenüber dem Wiesbadener Museum. An dieser Stelle befanden sich bis zur Eröffnung des Wiesbadener Hauptbahnhofs im Jahre 1906 der ehemalige Taunusbahnhof sowie der ehemalige Rheinbahnhof. Seither wurde das Messe- und Kongresszentrum stetig erweitert und modernisiert. Im Jahr 2006 erhielten die Rhein-Main-Hallen einen neuen Haupteingang sowie einen zusätzlichen Kongresssaal über dem Eingang.

Abriss und Neubau ab 2014[Bearbeiten]

Die Stadtverordnetenversammlung von Wiesbaden beschloss im September 2012 den Abriss der bestehenden Hallen. Dieser soll ab dem Sommer 2014 stattfinden. Bis Ende 2017 soll der Neubau entstehen und ab Anfang 2018 in Betrieb gehen.[1] Im Zuge dieses Neuanfangs ist der Chef der Rhein-Main-Hallen Holger Syhre im Dezember 2012 freigestellt worden[2].

Nutzung[Bearbeiten]

In den Rhein-Main-Hallen werden Messen wie zum Beispiel die jährlich stattfindende Kreativ-Welt sowie die Messe Personal und Weiterbildung ausgetragen, ebenso wie Konzerte, Kongresse (zum Beispiel der Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin) und sonstige Veranstaltungen wie 2011 zum Beispiel die Bambi-Verleihung[3]. Des Weiteren fand 2011 in den Rhein-Main-Hallen mit der Veggie World „Die Messe für nachhaltiges Genießen“ die erste Vegetarier-Messe Deutschlands statt. Im Jahr 1977, von 1992 bis 2001 und ab 2007 findet der von der Deutschen Sporthilfe ausgerichtete Ball des Sports im Messe- und Kongresszentrum statt.[4] Insgesamt sind es ca. 110 Veranstaltungen mit 400.000 Besuchern im Jahr.[5]

Seit einigen Jahren engagieren sich die Rhein-Main-Hallen im Zuge ihrer Unternehmensverantwortung (Corporate Social Responsibility) innerhalb Wiesbadens und unterstützen gemeinnützige Vereine. Im Jahr 2009 wurde EVIM unterstützt, 2010 Herzenswärme e.V. und 2011 die Kinder- und Jugendfarm Biberbau.[6][7]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Last Minute Specials bis zur Schließung - Wie Wiesbaden um seine (Kongress-)Zukunft kämpft... auf http://www.convention-net.de, abgerufen am 9. November 2013
  2. Interview mit Holger Syhre Interview-heute.de vom 23. März 2013
  3. Bambi 2011 in Wiesbaden, 10. November 2011, bei events.info-mainz.de
  4. Historie des Ball des Sports auf www.sporthilfe.de, abgerufen am 10. März 2011
  5. Informationen von www.rhein-main-hallen.de
  6. Kooperation mit EVIM und Herzenswärme e.V.
  7. Kooperation mit Kinder- und Jugendfarm Biberbau

50.0766666666678.2444444444444114Koordinaten: 50° 4′ 36″ N, 8° 14′ 40″ O