Rhein-Sieg-Kreis

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Rhein-Sieg-Kreises Deutschlandkarte, Position des Rhein-Sieg-Kreises hervorgehobenp1
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Köln
Landschaftsverband: Rheinland
Verwaltungssitz: Siegburg
Fläche: 1.153 km²
Einwohner:

598.225 (31. Dez. 2008)[1]

Bevölkerungsdichte: 519 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: SU
Kreisschlüssel: 05 3 82
Kreisgliederung: 19 Gemeinden
Adresse der Kreisverwaltung: Kaiser-Wilhelm-Platz 1
53721 Siegburg
Webpräsenz:
Landrat: Frithjof Kühn (CDU)
Lage des Rhein-Sieg-Kreises in Nordrhein-Westfalen
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Über dieses Bild

Der Rhein-Sieg-Kreis ist ein Kreis im Süden von Nordrhein-Westfalen (Deutschland). Bevölkerungsmäßig ist er nach dem Kreis Recklinghausen der zweitgrößte deutsche Kreis. Er umgibt die kreisfreie Bundesstadt Bonn fast vollständig und bildet mit ihr zusammen die Region Bonn/Rhein-Sieg. Der Rhein-Sieg-Kreis wird vom Rhein geteilt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

[Bearbeiten] Kreisgliederung

(Einwohner am 31. Dezember 2008[2])

Städte

  1. Bad Honnef, Mittlere kreisangehörige Stadt (24.915)
  2. Bornheim, Mittlere kreisangehörige Stadt (48.498)
  3. Hennef (Sieg), Mittlere kreisangehörige Stadt (45.669)
  4. Königswinter, Mittlere kreisangehörige Stadt (41.057)
  5. Lohmar, Mittlere kreisangehörige Stadt (31.198)
  6. Meckenheim, Mittlere kreisangehörige Stadt (24.500)
  7. Niederkassel, Mittlere kreisangehörige Stadt (37.205)
  8. Rheinbach, Mittlere kreisangehörige Stadt (26.924)
  9. Sankt Augustin, Mittlere kreisangehörige Stadt (55.624)
  10. Siegburg, Mittlere kreisangehörige Stadt (Kreisstadt) (39.564)
  11. Troisdorf, Große kreisangehörige Stadt (75.006)

Gemeinden

  1. Alfter (22.807)
  2. Eitorf (19.615)
  3. Much (15.037)
  4. Neunkirchen-Seelscheid (20.769)
  5. Ruppichteroth (10.770)
  6. Swisttal (18.280)
  7. Wachtberg (20.117)
  8. Windeck (20.670)
Bad Honnef Königswinter Hennef (Sieg) Eitorf Windeck Ruppichteroth Much Neunkirchen-Seelscheid Lohmar Siegburg Sankt Augustin Troisdorf Niederkassel Bornheim (Rheinland) Alfter Swisttal Rheinbach Meckenheim (Rheinland) Wachtberg Rheinland-Pfalz Bonn Köln
Städte und Gemeinden des Rhein-Sieg-Kreises

[Bearbeiten] Nachbarkreise / -städte

Der Rhein-Sieg-Kreis grenzt im Norden an die kreisfreie Stadt Köln und an den Rheinisch-Bergischen Kreis, im Osten an den Oberbergischen Kreis, im Süden an die rheinland-pfälzischen Landkreise Altenkirchen (Westerwald), Neuwied und Ahrweiler, im Westen an den Kreis Euskirchen und im Nordwesten an den Rhein-Erft-Kreis. Die kreisfreie Stadt Bonn liegt als Enklave beinahe vollständig innerhalb des Kreisgebietes (nur im äußersten Süden grenzt sie an Rheinland-Pfalz) gehört jedoch nicht zum Kreis.

[Bearbeiten] Räumliche Gliederung

Das Siegtal
Das Weinbaugebiet im Siebengebirge war das nördlichste der alten Bundesländer
Ein Bachlauf in Eitorf, das Ottersbachtal
Der „Aalschokker Aranka“ auf dem Rhein zwischen Bad Honnef und Insel Grafenwerth mit Blick zum Drachenfels (Siebengebirge)

Der Rhein-Sieg-Kreis ist aus topographischer Sicht äußerst differenziert. Grund hierfür ist die Lage zwischen dem Rheinischen Schiefergebirge und der Köln-Bonner Bucht. Geprägt ist der Rhein-Sieg-Kreis daher auf der einen Seite von einer Mittelgebirgslandschaft (Siebengebirge, Drachenfelser Ländchen, Nutscheid, Leuscheid) und auf der anderen Seite von weiten flacheren Gebieten nahe den Flüssen Rhein und Sieg. Höchster Berg im Rhein-Sieg-Kreis ist der zum Siebengebirge gehörende Große Ölberg mit 460 m, der mit 42 m tiefste Punkt des Kreises findet sich im Niederkasseler Ortsteil Lülsdorf am Rhein. Auffällig aus topographischer Sicht sind die verschiedenen „Terrassen“ des Rheins, die im Laufe der Jahrmillionen in die Landschaft geschnitten wurden.

Die naturräumliche Gestalt schwankt zwischen Wiesen, Mischwäldern und Agrar- beziehungsweise Weideflächen. Die Waldfläche nimmt fast 29 % des Kreisgebietes ein, die landwirtschaftliche Nutzfläche fast 43 %. Dem steht eine Siedlungsfläche von gut 25 % gegenüber. Weitere knapp 2 % der Kreisfläche sind Wasserfläche. Ebenso vielfältig ist die sozioökonomische Struktur des Rhein-Sieg-Kreises. Nahe den Großstädten Bonn und Köln hat die Suburbanisierung die Städte wie zum Beispiel Sankt Augustin stark anwachsen lassen und diese auch urbaner geprägt. Dagegen herrscht in den weiter entfernten Gemeinden wie zum Beispiel Much eher noch „ländliche Idylle“ vor und die Gemeindestruktur ist eher ländlich.

[Bearbeiten] Naturparks

In den Rhein-Sieg-Kreis ragen die Naturparks Bergisches Land, Rheinland, Naturpark Siebengebirge. Mit 551, 334 und 38 km² Kreisfläche (gesamt 921 km²) sind somit 32,4 % des Kreises Teil eines Naturparks. 2005 standen zudem 9,3 % der Kreisfläche unter Naturschutz und 55,5 % unter Landschaftsschutz.

[Bearbeiten] Geschichte

Burgruine Windeck ist eine der vielen Burgen im Rhein-Sieg-Kreis
Im September blüht in der Wahner Heide die Besenheide

[Bearbeiten] Frühgeschichte

  • Durch die Römer wird Gallien erobert und der linksseitige Rhein gegen die freien Germanen rechts des Rheins befestigt. Hierbei entstehen die römischen Garnisionstädte Köln und Bonn. Während die hiesigen Sugambrer durch römische Vorstöße vernichtend geschlagen werden, siedeln sich andere germanische Stämme wie die Ubier später friedlich links des Rheines an und bekommen gegen Wehrdienste Land zugewiesen.
  • 5. Jahrhundert Verdrängung der Römer und Besiedlung des heutigen Kreisgebietes durch die Franken; Dorfgründungen; Christianisierung
  • im Mittelalter gehört das Kreisgebiet verschiedenen Herrschaften an. Neben dem Erzbistum Köln sind die Burgherrschaften Bonngau, Michaelsberg, Löwenburg, Burg Blankenberg, Burg Windeck und vor allem das Herzogtum Berg beherrschend. Daneben gab es noch zahlreiche Freiheiten für Klöster oder Freiherren, die in den einzelnen Kommunen näher erläutert sind.
  • 1794 wird das Gebiet von Frankreich besetzt

[Bearbeiten] 1815–1945

[Bearbeiten] seit 1945

Das Kreishaus am Kaiser-Wilhelm-Platz
  • Im Rahmen der ersten Phase der kommunalen Neugliederung in NRW wird zum 1. August 1969 der bisherige Siegkreis um die neu geschaffenen Kommunen Alfter, Bornheim, Meckenheim, Rheinbach, Swisttal und Wachtberg aus dem ehemaligen Landkreis Bonn erweitert und in Rhein-Sieg-Kreis umbenannt. Der bisherige Landkreis Bonn wird aufgelöst. Ein Teil wird mit anderen Kommunen zur neuen Stadt Bonn vereinigt, der Rest – wie beschrieben – in den Siegkreis eingegliedert. Nach dem Gesetzeswortlaut sollte die Reform bereits zum 1. Juli 1969 in Kraft treten. Bedingt durch eine Eilentscheidung des nordrhein-westfälischen Verfassungsgerichtshofs in Münster (geklagt hatten der Landkreis Bonn, die Städte Beuel und Bad Godesberg, sowie die Gemeinden Uckerath, Wahlscheid, Oberkassel, Oberpleis, Stieldorf, Duisdorf, Lengsdorf und Witterschlick) verschob sich der Zeitpunkt des In-Kraft-Tretens auf den 1. August 1969.

(Quelle: Gesetz zur kommunalen Neugliederung des Raumes Bonn, Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Nordrhein-Westfalen 1969, S. 236 ff. sowie VGH 13/69, 14/69, 16/69, 22/69, 34/69, 35/69, 36/69, 38/69, 41/69).

  • Im Rahmen der zweiten Phase der kommunalen Neugliederung in Nordrhein-Westfalen (Vorarbeiten zum späteren „Köln-Gesetz“) wurde u.a. eine Zuordnung der Kommunen Alfter, Meckenheim, Swisttal und Wachtberg zur Stadt Bonn und eine Eingliederung der Stadt Rheinbach in den Kreis Euskirchen diskutiert. Die Stadt Bornheim sollte zwischen Köln und Bonn aufgeteilt werden (etwa Roisdorf zu Bonn und Sechtem bzw. Walberberg zu Köln). Dieses Vorhaben konnte jedoch bereits im Anhörungsverfahren sowohl durch den Rhein-Sieg-Kreis, als auch durch die betroffenen Städte und Gemeinden verhindert werden.[3]
  • 1979 Abriss des ehemaligen Landratsamtes am Kaiser-Wilhelm-Platz in Siegburg und Bau des heutigen Kreishauses ebenda.
  • 1991 Bonn-Berlin-Beschluss des Deutschen Bundestages: Die Umzugsentscheidung des Bundestages nach Berlin hat beachtliche Auswirkungen auf den Rhein-Sieg-Kreis, da u.a. viele Kommunen neben Bonn sog. Hauptstadtfunktionen (bspw. Sitz von Botschaften und anderen Behörden) wahrnehmen.
  • 1994 Bonn-Berlin-Gesetz tritt in Kraft. Dadurch wird eine Arbeitsteilung zwischen Berlin und der Region Bonn/Rhein-Sieg-Ahrweiler mit Ausgleichregelungen für den Hauptstadtverlust festgeschrieben.
  • Mitte der 1990er Jahre Bau und Errichtung der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg in Rheinbach und Sankt Augustin.
  • Ende der 1990er Jahre Bau der ICE-Strecke Frankfurt–Köln sowie des neuen ICE-Bahnhofs Siegburg/Bonn.
  • 1999 Umzug des Deutschen Bundestages (nach der Sommerpause) nach Berlin.

[Bearbeiten] Politik

Sitzverteilung im Kreistag des Rhein-Sieg-Kreises

Für die Bundestagswahlen ist der Rhein-Sieg-Kreis in die Wahlkreise 098 und 099 aufgeteilt, Abgeordnete aus diesen sind derzeit Elisabeth Winkelmeier-Becker (CDU) und Norbert Röttgen (CDU).

Für die Landtagswahlen NRW ist der Rhein-Sieg-Kreis in die Wahlkreise:

direkt gewählt: Andrea Milz (CDU)

direkt gewählt: Freifrau Ilka von Boeselager (CDU)

direkt gewählt: Michael-Ezzo Solf (CDU)

[Bearbeiten] Landräte (als Hauptverwaltungsbeamte)

Durch die Alliierten eingesetzt:

  • 1945–1946 Josef Clarenz

[Bearbeiten] (ehrenamtliche) Landräte (zur Zeit der „Doppelspitze“)

Durch eine Gesetzesänderung der britischen Militärregierung wird das bisherige Amt des Landrats geteilt in das Amt des Oberkreisdirektors (als Hauptverwaltungsbeamten und damit Verwaltungschef) einerseits und das Amt eines gleichsam politischen (ehrenamtlichen) Landrates als Vorsitzender des Kreistages andererseits (sogenannte Doppelspitze). Sowohl der Oberkreisdirektor als auch der Landrat werden vom Kreistag gewählt. Erst 1994 wurde die Doppelspitze durch eine Gesetzesänderung des nordrhein-westfälischen Landtages abgeschafft. Allerdings sah die Novelle eine Übergangszeit bis 1999 vor. Der Rhein-Sieg-Kreis machte von der entsprechenden Übergangsregelung jedoch keinen Gebrauch, sodass die Doppelspitze dort erst 1999 auslief.

[Bearbeiten] Oberkreisdirektoren (Hauptverwaltungsbeamte zur Zeit der „Doppelspitze“)

Seit dem 1. Oktober 1999 gibt es – wie vor 1946 – im (Rhein-)Sieg-Kreis keine sogenannte „Doppelspitze“ mehr. Das Amt des Oberkreisdirektors ist abgeschafft. Der Landrat ist nicht mehr ehrenamtlich, sondern hauptamtlich tätig. Außerdem wird er von den Einwohnern und nicht mehr vom Kreistag gewählt.

[Bearbeiten] Landräte (als Hauptverwaltungsbeamte)

[Bearbeiten] Kreisdirektoren (allgemeine Vertreter des Hauptverwaltungsbeamten)

  • 1969–1977 Norbert Bestgen
  • 1977–1983 Walter Kiwit
  • 1983–1991 Günter Brahm
  • 1991–2007 Monika Lohr
  • seit dem 1. Oktober 2007 Annerose Heinze (CDU)

[Bearbeiten] Kreistag

Der Kreistag des Rhein-Sieg-Kreises setzt sich nach der Kommunalwahl vom 30. August 2009 wie folgt zusammen:

Partei Sitze
CDU 32
SPD 17
Grüne 10
FDP 9
Linke 2
NPD* 1
Deutschland* 1
Bürger für Meckenheim* 1
FWG* 1

[Bearbeiten] Wappen

Wappen des Rhein-Sieg-Kreises

Blasonierung: „In silbernem Schild ein blaugekrönten und blaubewehrter, zweigeschwänzter roter Löwe, der sich mit der linken Pranke auf einen silbernen Schild mit schwarzem Balkenkreuz stützt, mit der rechten ein goldenes Flammenschwert über seinem Haupte schwingt.“

Das Wappentier ist der Bergische Löwe, womit auf die ehemalige Zugehörigkeit des rechtsrheinischen Kreisgebietes zum Herzogtum Berg verwiesen wird. Das Kurkölnische Kreuz im silbernen Schild weist auf die ehemals zu Kurköln gehörigen Gebiete des Kreises hin. Das Schwert stellt das Flammenschwert des Erzengels Michael dar, womit die Abtei Michaelsberg in Siegburg symbolisiert wird.[4]

[Bearbeiten] Regionale Kooperation

Mit Bonn und dem Landkreis Ahrweiler kooperiert der Rhein-Sieg-Kreis im Regionalen Arbeitskreis Entwicklung, Planung und Verkehr Bonn / Rhein-Sieg / Ahrweiler.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

Das Sea Life Center Königswinter

Nachdem die Region in den 1980er-Jahren weit überdurchschnittlich gewachsen war, fürchtete man durch den Regierungs-Umzug wirtschaftliche Einbußen. Es stellte sich aber heraus, dass gerade der Rhein-Sieg-Kreis als Wirtschaftsregion mit der heutigen Bundesstadt Bonn zusammen auch durch seine gute Verkehrsinfrastruktur den Strukturwandel erfolgreich bewältigt. Seit der Gründung 1969 gibt es beständig hohe Zuwachsraten bei Arbeitsplätzen und Unternehmen. Durch das hohe Fachkräftepotenzial sind viele Neugründungen und Expansionen der Wirtschaft, gerade im Dienstleistungs- und Informationstechnologiebereich, zu verzeichnen.

Diese Entwicklung zeigt sich auch an der Entwicklung der Einwohnerzahlen: Heute (2006) gibt es mit ungefähr 600.000 Einwohnern ca. 100.000 mehr als 1990. Nahezu 140.000 Einwohner des Rhein-Sieg-Kreises pendeln zur Arbeit, die meisten davon nach Bonn (41.000) und Köln (27.000).

Die wichtigsten Einkaufszentren des Kreises sind der HUMA Einkaufspark in Sankt Augustin und das Kaufland in Troisdorf.

[Bearbeiten] Verkehr

Der ICE-Bahnhof in Siegburg

Verkehrstechnisch ist der Kreis aufgrund seiner Lage zwischen Köln und Bonn gut erschlossen. Lediglich der östliche Teil des Kreises bildet hier eine Ausnahme, da dieser sich zwischen Bergischem Land und Westerwald befindet. Durch das Kreisgebiet führen die Autobahnen

Insgesamt existierten 2005 an Straßen des überörtlichen Verkehrs im Gebiet des Rhein-Sieg-Kreises ca. 80 km Bundesautobahnen, ca. 145 km Bundesstraßen, ca. 520 km Landesstraßen und ca. 260 km kreiseigene Straßen. Es waren über 420.000 Kraftfahrzeuge zugelassen.

Der Kreis ist auch durch Strecken der Deutschen Bahn gut angeschlossen:

Durch die Siegstrecke wird auch weitgehend der östliche Teil des Kreises erschlossen.

Dazu kommen noch Stadtbahnstrecken von Siegburg über Sankt Augustin und von Bad Honnef über Königswinter nach Bonn, die von der Stadtwerke Bonn Verkehrs GmbH in relativ dichtem Takt betrieben werden. Wichtigste Linie stellt die Stadtbahnlinie 66 (Telekom Express) dar, die alle o.g. Städte miteinander verbindet.[5]

Der Rhein-Sieg-Kreis gehört zum Tarifgebiet des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS).

Der viertgrößte deutsche Flughafen Köln/Bonn liegt teilweise auf Kreisgebiet. Die Straßenanbindung ist über die A 59 und die Schienenanbindung über die Flughafenschleife gewährleistet. Daneben gibt es den Verkehrslandeplatz Bonn/Hangelar (Sankt Augustin) und das Segelfluggelände Eudenbach (Bad-Honnef/Königswinter).

Der Rhein als schiffbare Wasserstraße hat 20,0 km Länge im Kreis, ein Yachthafen liegt in Niederkassel-Mondorf.

[Bearbeiten] Schulen

Im Rhein-Sieg-Kreis befinden sich die

  • Hochschule Bonn-Rhein-Sieg mit Standorten in Sankt Augustin, Rheinbach und Hennef
  • Fachhochschule für Touristik, Standort Bad Honnef
  • Alanus Hochschule, Standort Alfter
  • Staatl. Berufskolleg (Glasfachschule), Standort Rheinbach
  • Philosophisch-Theologische Hochschule der Steyler Missionare in Sankt Augustin

Insgesamt studierten 2005 hier 5.176 Menschen.

Das Schullandheim des Rhein-Sieg-Kreises ist in Gemünd (Schleiden).

[Bearbeiten] Sport

Insgesamt zählte der Kreissportbund 2007 etwa 158.000 Mitglieder in 582 Vereinen.

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

Persönlichkeiten, die auf dem Gebiet des heutigen Rhein-Sieg-Kreises geboren sind:

[Bearbeiten] Literatur

  • Die Kunstdenkmäler des Siegkreises, bearb. v. E. Renard, Düsseldorf 1907 (Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz, Bd. 5.4).
  • Herbert Schmidt: Aus der Wald- und Forstgeschichte des Siegkreises. Eine Auswertung des Archivs des Staatlichen Forstamtes Siegburg, Siegburg 1973 (Veröffentlichung des Geschichts- und Altertumsvereins für Siegburg und den Rhein-Sieg-Kreis e.V., Band 10).
  • Die Akten des Landkreises Bonn, bearb. v. Herbert Weffer, Siegburg 1992 (Quellen zur Geschichte des Rhein-Sieg-Kreises, 13).
  • Claudia Maria Arndt, Sven Kuttner u. Monika Marner: Bibliographie zur jüdischen Geschichte und Kultur im Rhein-Sieg-Kreis. Ludwig-Maximilians-Universität, München 2005 (Volltext als PDF).

[Bearbeiten] Quellen

  1. Information und Technik Nordrhein-Westfalen - Amtliche Bevölkerungszahlen (Hilfe dazu)
  2. Information und Technik Nordrhein-Westfalen - Amtliche Bevölkerungszahlen
  3. Franz Möller: Der Rhein-Sieg-Kreis im Spannungsfeld zwischen Bund und Land 1949–2000, Siegburg 2005
  4. http://www.rhein-sieg-kreis.de/cms100/buergerservice/rhein-sieg-kreis/kreiswappen/index.shtml
  5. Minifahrplan der Stadtwerke Bonn und des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg für die Linie 66 (Stand:1. Januar 2009)

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Rhein-Sieg-Kreis – Sammlung von Bildern und/oder Videos und Audiodateien
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