Bergbahn Rheineck–Walzenhausen
| Bergbahn Rheineck–Walzenhausen | |||||||||||||||||||||||||||||||||
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RhW-Triebwagen in Rheineck
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| Fahrplanfeld: | 858 | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Streckenlänge: | 1.96 km | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Spurweite: | 1200 mm | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Stromsystem: | 600 V = | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Maximale Neigung: | 250 ‰ | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Zahnstangensystem: | Riggenbach | ||||||||||||||||||||||||||||||||
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47.459389.59651Koordinaten: 47° 27′ 33,8″ N, 9° 35′ 47,4″ O; CH1903: 762695 / 258748
Die Bergbahn Rheineck–Walzenhausen ist eine schmalspurige Eisenbahnstrecke in der Ostschweiz. Sie wurde ursprünglich von der gleichnamigen Privatbahngesellschaft Bergbahn Rheineck–Walzenhausen (RhW) betrieben, bevor das Unternehmen 2006 in den Appenzeller Bahnen aufging. Die 1.96 Kilometer lange Adhäsions- und Zahnradbahn nach dem System Riggenbach verbindet Rheineck im Kanton St. Gallen überwiegend zweimal stündlich mit Walzenhausen im Kanton Appenzell Ausserrhoden. Im Volksmund wird sie Walzenhausener-Bähnli oder scherzhaft Walzenhausen-Express genannt.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Ursprüngliche Planungen aus den 1870er Jahren sahen eine Anbindung Walzenhausens an die Rorschach-Heiden-Bergbahn vor. Da dieses Projekt nicht realisiert wurde, entschied man sich für eine Bahn nach Rheineck. Am 17. Dezember 1894 wurde die Bergbahngesellschaft gegründet, am 16. April 1895 begannen die Bauarbeiten.
Aus der am 27. Juni 1896 eröffneten Standseilbahn mit Wassergewichts-Antrieb entstand durch einen Umbau im Jahre 1958 die heutige Zahnradbahn mit der ungewöhnlichen Spurweite von 1200 Millimetern und einer Gleichstromversorgung von 600 Volt über eine Oberleitung. Hierbei wurde auch die 1909 als normalspuriges Zubringer-Tram zum Bahnhof gebaute Rheinecker Verbindungsbahn als Adhäsionsstrecke integriert (umgespurt). Beim Umbau des Bahnhofs Rheineck (Reduktion auf zwei Hauptgleise) konnte die Strecke um einige Meter vor das Perrondach verlängert werden.
[Bearbeiten] Streckenverlauf
Die RhW beginnt an einem Kopfgleis neben dem SBB-Bahnhof Rheineck und erreicht nach 643 Metern Adhäsionsstrecke und der Querung der Strasse von Rheineck nach St. Margrethen den Beginn der Zahnstange bei der ehemaligen Talstation Ruderbach der früheren Standseilbahn. Bei konstanter Steigung von 25 Prozent passiert der Triebwagen einen 315 Meter langen Tunnel, bevor er nach kurzer Fahrt von sechs Minuten in einem weiteren 70 Meter langen Tunnel unter dem Kurhaus von Walzenhausen in der Bergstation ankommt.
[Bearbeiten] Betrieb
Bis heute existiert nur ein einziger Triebwagen, der BDeh 1/2, gebaut 1958 von den Unternehmen SLM, FFA und BBC; revidiert und repariert in der RhB-Werkstätte in Igis. An Werktagen verkehren täglich 25 Zugpaare, an Sonntagen und allgemeinen Feiertagen 22. Diese haben in Rheineck Anschluss an die Züge von St. Gallen nach Chur und umgekehrt.
Während den notwendigen Revisions- und Reparaturarbeiten am Triebwagen wird ein Schienenersatzverkehr angeboten.
[Bearbeiten] Literatur
- Eisenbahn-Kurier Special Nummer 64: Die Eisenbahn am Bodensee, Freiburg 2002, Seiten 54–55.