Rheinzink

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
RHEINZINK GmbH & Co. KG
Logo
Rechtsform GmbH & Co. KG
Gründung 1966
Sitz Datteln, Deutschland

Leitung

  • Dirk Böttcher (Vorsitz)
  • Dr. Michael Knepper
  • Michael Krächter
Mitarbeiter ca. 800
Branche Metallverarbeitende Industrie

Produkte

Website www.rheinzink.de

Die Rheinzink GmbH & Co. KG (Eigenschreibweise: RHEINZINK) ist ein international tätiges Unternehmen des Grillo-Konzerns. Am Standort Datteln produziert das Unternehmen Titanzink, ein Ausgangsmaterial für die Herstellung von Dach-, Fassaden- Dachentwässerungsprodukten sowie zur Verkleidung von Bauteilen die die dem übergreifenden Brandschutz dienen.

Geschichte[Bearbeiten]

Rheinzink wurde im Jahre 1966 von den Unternehmen Grillo, Stolberger Zink sowie den Vereinigten Deutschen Metallwerken gegründet. Ziel war es das Hüttenzink, das nach dem Paketwalzverfahren produziert wurde, durch ein neues Herstellungsverfahren abzulösen und so eine dauerhaft standfeste Zinklegierung zu produzieren.

Als erster Bauzinkhersteller in Europa ersetzte Rheinzink das traditionelle Paketwalzverfahren durch die kontinuierliche Breitband-Gieß-Walzstraße. Das Unternehmen verfügt über eine Fertigungskapazität von circa 160.000 Jahrestonnen und beschäftigt rund 800 Mitarbeiter. Weltweit ist Rheinzink in 30 Ländern und auf fünf Kontinenten tätig und hat sieben Vertriebsniederlassungen in Deutschland: Berlin, Bochum, Erfurt, Kaiserslautern, Hamburg, Hannover und Ulm.

Produkte[Bearbeiten]

Elektrolyt-Feinzink mit einem Reinheitsgrad von 99,995 Prozent, ergänzt um bestimmte Anteile an Kupfer und Titan, wird in einem einzigen kontinuierlichen Arbeitsgang geschmolzen, gegossen und in gleichmäßiger und störungsfreier Materialgüte als Coil auf eine Stahlhülse gewickelt. In der Weiterverarbeitung werden unterschiedliche Dach-, Fassaden- und Dachentwässerungssysteme sowie verschiedene Architekturdetails hergestellt. Die Fassadensysteme können in Falz-, Paneel-, Profil- und Kassettensysteme eingeteilt werden.

Empfangsgebäude[Bearbeiten]

Am 29. September 2009 wurde als Empfangsgebäude des Hauptsitzes in Datteln eine Villa des Architekten Daniel Libeskind eröffnet.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Libeskind mal kleiner. In: Der Spiegel 26/2009. 22. Juni 2013, abgerufen am 2. Juni 2013.