Rhoden (Osterwieck)

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52.01510.656388888889115Koordinaten: 52° 0′ 54″ N, 10° 39′ 23″ O

Rhoden
Wappen von Rhoden
Höhe: 115 m
Fläche: 9,36 km²
Einwohner: 454 (31. Dez. 2008)
Eingemeindung: 1. Januar 2010
Postleitzahl: 38835
Vorwahl: 039421

Rhoden ist ein Ortsteil der Stadt Osterwieck im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt.

Geografische Lage[Bearbeiten]

Der Ort liegt im nördlichen Harzvorland zwischen Großem und Kleinem Fallstein, nordwestlich von Osterwieck und südöstlich von Hornburg in Niedersachsen.

Geschichte[Bearbeiten]

Rhoden

Rhoden gehörte bis 1648 zum Bistum Halberstadt und gelangte dann an das Fürstentum Halberstadt. Der Ort unterstand direkt dem Amt Hornburg und gelangte 1815 an den Regierungsbezirk Magdeburg der preußischen Provinz Sachsen. Ab 1961 lag der Ort unmittelbar im Grenzgebiet der DDR und war nur mit einer Sondergenehmigung zu erreichen.

Am 1. Januar 2010 schlossen sich die bis dahin selbstständigen Gemeinden Rhoden, Aue-Fallstein, Berßel, Bühne, Lüttgenrode, Schauen und Wülperode mit der Stadt Osterwieck zur neuen Stadt Osterwieck zusammen.[1]

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen wurde am 15. Juli 1997 durch das Regierungspräsidium Magdeburg genehmigt.

Blasonierung: „In Silber eine rote Rose mit grünen Kelchblättern und grünem Butzen, überhöht von zwei gekreuzten blauen Doppelhaken.“ [2]

Die Farben der ehemaligen Gemeinde sind Rot - Silber (Weiß).

Die Gemeinde hatte ihr Wappen schon länger in Gebrauch. Es wird seit den 30er Jahren verwendet. Die Figur der Rose soll an die Adelsfamilie von Saldern erinnern, die hier reich begütert war und die Geschichte des Ortes mitgestaltet hat. Die geschrägten Doppelhaken beziehen sich auf die früheren Bauaktivitäten im Hügelgebiet des großen Fallsteins, melden ein Gemarkungszeichen und stellen Heils- und Segenszeichen dar.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rhoden (Osterwieck) – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2010
  2. Hauptsatzung der Gemeinde § 2 Absatz 1