Rhonda Vincent

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Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[1]
Taken
  US 131 16.10.2010 (1 Wo.)

Rhonda Vincent (* 13. Juli 1962 in Kirksville, Missouri) ist eine US-amerikanische Country- & Bluegrass-Sängerin und -Musikerin.

Karriere[Bearbeiten]

Vincent begann im Alter von fünf Jahren Schlagzeug bei der ‘Sally Mountain Show’ zu spielen, einer Band, die aus Angehörigen ihrer Familie bestand. Im Alter von acht Jahren erlernte sie Mandoline und mit zehn Jahren kam Geigenunterricht hinzu.

Nach wie vor trat sie gemeinsam mit ihrer Familie an den Wochenenden auf diversen Country-Festivals auf. Mit etwa 25 Jahren erhielt sie die Chance, in der Sendung „You Can Be a Star“ ihr Können unter Beweis zu stellen. Diese Show wurde über den Sender TNN in den gesamten USA ausgestrahlt, und so begann ihre Solokarriere. Unter anderem nahm sie gemeinsam mit Jim Ed Brown von der Grand Ole Opry einen Song auf und erhielt einen Plattenvertrag bei Rebel Records.

Durch die Arbeit mit Jim Ed Brown und den bei Rebel Records veröffentlichten Alben erhielt sie die Aufmerksamkeit von James Stroud, dem Präsidenten von Giant Records in Nashville. Dieser nahm Rhonda Vincent unter Vertrag. Nach zwei Alben bei Giant wechselte sie zu Rounder Records. Ihr dort erschienenes Album „Back Home Again“ spiegelte ihre Liebe und Begeisterung für traditionelle Country-Musik, mit der aufgewachsen war, deutlich wider.

Aufgrund eines Autounfalls konnte Rhonda Vincent nicht wie vorgesehen im Dezember 1999 an einem Casting in Nashville teilnehmen. Via Internet hat sie sich ihre derzeitige Band zusammengesucht und gab ihr den Namen „Rage“. Mittlerweile hat sie sich einen guten Namen bei verschiedenen Bluegrass-Festivals erspielt. Durch ihre rockige, energiegeladene Show und den modernen Bluegrass-Songs im Gepäck zählte sie nach der Jahrtausendwende neben Alison Krauss und Laurie Lewis zu den profiliertesten Bluegrass-Künstlerinnen. Das 2001 veröffentlichte Album „The Storm Still Rages“ wurde für sieben Preise der International Bluegrass Music Association nominiert. In den Jahren 2000, 2001, 2002 und 2003 wurde sie von gleicher Institution als beste Bluegrass-Sängerin des Jahres ausgezeichnet, 2001 war sie „Best Entertainer of the Year“.

Seit 2003 erreichte jedes ihrer Alben entweder Platz 1 oder Platz 2 der US-Bluegrass-Charts. Mit dem Album Taken kam sie 2010 erstmals auch in die offiziellen Albumcharts.

Diskografie[Bearbeiten]

  • 1990 – Dream Come True (Rebel Rec.)
  • 1991 – Bound for Gloryland (Rebel Rec.)
  • 1991 – Timeless and True Love (Rebel Rec.)
  • 1991 – New Dreams & Sunshine (Reel Rec.)
  • 1993 – Written in the Stars (Giant Rec.)
  • 1996 – Trouble Free (Warner Bros.)
  • 2000 – Back Home Again (Rounder Rec.)
  • 2001 – The Storm Still Rages (Rounder Rec.)
  • 2003 – One Step Ahead (Rounder Rec.)
  • 2005 – Ragin’ Live (Rhonda Vincent and the Rage; Rounder Rec.)
  • 2006 – All American Bluegrass Girl (Rounder Rec.)
  • 2008 – Good Thing Going
  • 2009 – Destination Life (Rounder Rec.)
  • 2010 – Taken (Upper Management)
  • DVD: Ragin’ Live (Rounder Rec. 2005)

Quellen[Bearbeiten]

  1. Chartquellen: US-Charthistorie

Weblinks[Bearbeiten]