Ricardo Pérez-Marco

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Ricardo Pérez-Marco (* 1967 in Barcelona) ist ein spanisch-französischer Mathematiker.

Pérez-Marco studierte (nach der Vorbereitung auf das Studium an den französischen Grand Ecoles am Lycée Louis-le-Grand in Paris) an der École normale supérieure (und gleichzeitig Physik in Barcelona) und promovierte 1990 an der Universität Paris-Süd bei Jean-Christophe Yoccoz (Linearisation des germes de diffeomorphismes holomorphes de (C,0) et des diffeomorphismes analytiques du cercle). Danach war er Forschungsdirektor der CNRS an der Universität Paris XIII. Er ist seit Anfang der 2000er Jahre Professor an der University of California, Los Angeles (UCLA).

Pérez-Marco befasst sich mit Dynamischen Systemen und löste dort mehrere wichtige Probleme, wofür er 1996 den EMS-Preis erhielt. Unter anderem löste er ein Problem von Wladimir Arnold über die Linearisierbarkeit analytischer Diffeomorphismen des Kreises ohne Häufungspunkte periodischer Orbits. Er entwickelte eine Theorie analytischer nicht-linearisierbarer Keime.

Weblinks[Bearbeiten]