Ricardo Piglia

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Ricardo Piglia (2011)

Ricardo Piglia (* 1941 in Buenos Aires) ist ein argentinischer Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten]

Piglia studierte u.a. Geschichte an der Universidad Nacional de La Plata. Sein Promotionsstudium musste er ohne Abschluss abbrechen, als sich General Juan Carlos Onganía 1966 an die Macht geputscht hatte. Er bekam eine Anstellung im Verlag „Tiempo Contemporáneo“ und fungierte zwischen 1971 und 1975 als Herausgeber der Zeitschriften „Literatura y Sociedad“ und „Los Libros“. Neben seiner Funktion als Herausgeber - unter anderem der „Serie Negra“, in der Übersetzungen der Kriminalromane Dashiell Hammetts, Raymond Chandlers, David Goodis´ oder Horace McCoys erschienen - machte er sich in dieser Zeit auch einen Namen als Literaturkritiker.

Piglia lebt seit vielen Jahren in den USA und ist emeritierter Professor für spanische und portugiesische Kultur und Sprache an der Universität Princeton.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Werke[Bearbeiten]

Romane
  • Respiración artificial, 1980
  • La ciudad ausente, 1992
    • Die abwesende Stadt, dt. von Leopold Federmair und María Alejandra Rogel Alberdi; Bruckner und Thünker, Köln 1994. ISBN 3-905208-10-5
  • Plata quemada. Novela. 1997.
  • Blanco nocturno, 2010
  • El camino de Ida, 2013
Erzählungen
  • Nombre falso, 1975
    • darin: Falscher Name - Hommage an Roberto Arlt, dt. von Sabine Giersberg; Wagenbach, Berlin 2003. ISBN 3-8031-3184-7
  • Jaulario, 1967
  • Prisión perpetua, 1988
  • Cuentos morales, 1995
  • El pianista, 2003
Drehbücher
Essays
  • Crítica y ficción, 1986
  • Formas breves, 1999
  • Diccionario de la novela de Macedonio Fernández, 2000
  • El último lector, 2005
  • Teoría del complot, 2007

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]