Richard Askey

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Richard Askey 1977

Richard Allen Askey (* 4. Juni 1933 in St. Louis, Missouri) ist ein US-amerikanischer Mathematiker, der sich mit Analysis beschäftigt.

Askey studierte an der Washington University (Bachelor 1953), der Harvard University (Master-Abschluss 1956) und der Princeton University, wo er 1961 bei Salomon Bochner promovierte (Mean Convergence of Orthogonal Series and Conjugate Series). Danach war er von 1958 bis 1961 Instructor an der Washington University, 1961 bis 1963 an der University of Chicago und ab 1963 Assistant Professor an der University of Wisconsin-Madison, wo er 1968 eine volle Professur erhielt und seit 2003 Professor emeritus ist.

Askey beschäftigte sich vor allem mit Speziellen Funktionen (Einführung der Askey-Wilson-Polynome mit James A. Wilson) und der Herausgabe der Notebooks von Ramanujan (ein sehr umfangreiches Projekt unter anderem mit Bruce Berndt, das auch die bei Ramanujan fehlenden Beweise ergänzen sollte). Er ist auch an Mathematikpädagogik interessiert.

Von 1969 bis 1970 war er Guggenheim Fellow. Er ist Mitglied der American Academy of Arts and Sciences. Er ist Fellow der American Mathematical Society.

Schriften[Bearbeiten]

  • mit George Andrews, Ranjan Roy: Special functions, Cambridge University Press, 1999, ISBN 0-521-62321-9 (englisch; Reihe Encyclopedia of Mathematics and its Applications 71)

Weblinks[Bearbeiten]