Richard Cobb

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Richard Cobb CBE (* 20. Mai 1917 in Frinton-on-Sea, Essex; † 15. Januar 1996 in Abingdon, Oxfordshire) war ein englischer Historiker. Er gilt als „der größte britische Frankreichhistoriker“ des 20. Jahrhunderts.[1]

Leben[Bearbeiten]

Cobb lernte Frankreich in den 1930er-Jahren kennen und war von dem Land fasziniert. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges lebte er neun Jahre in Frankreich.[2] Während dieser Zeit wurde er von Freunden aus der Kommunistischen Partei Frankreichs PCF unterstützt und brachte Stewardessen der Air France Englisch bei.[3]

Lehrtätigkeit[Bearbeiten]

1955 bis 1961 war er Lehrbeauftragter an der Aberystwyth University. 1962 kam er als Fellow und Tutor für Neuere Geschichte ans Balliol College in Oxford. Cobb war von 1973 bis 1984 Professor für Neuere Geschichte an der University of Oxford. Sein Spezialgebiet war die Zeit der Französischen Revolution.[4]

Familienleben[Bearbeiten]

Cobb war seit 1963 in dritter Ehe mit Margaret Tennant verheiratet und hatte drei Söhne und eine Tochter.[5]

Preise und Ehrungen[Bearbeiten]

Schriften[Bearbeiten]

Schriften auf Deutsch
  • Tod in Paris. Die Leichen der Seine 1795-1801, mit einem Vorwort von Patrick Bahners. Aus dem Englischen von Gabriele Gockel und Thomas Wollermann. Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-608-94694-9

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Colin Jones: Frankreich. Eine illustrierte Geschichte. Übersetzt von Udo Rennert, Campus, Frankfurt a. M./New York 1995, S. 7.
  2. Robert McG. Thomas Jr., Richard Cobb, 78, an Authority On the French Revolution, Dies., nytimes.com vom 23. Januar 1996, abgerufen am 5. Dezember 2011
  3. Jochen Schimmang: Vom Leben und Sterben der kleinen Toten., faz.net vom 25. März 2011, abgerufen am 5. Dezember 2011
  4. Kurz-Nachruf im SPIEGEL vom 22. Januar 1996, abgerufen am 5. Dezember 2011
  5. Phillip Mansell und Tim Hilton:Obituary: Richard Cobb, independent.co.uk vom 16. Januar 1996, abgerufen am 6. Dezember 2011
  6. lt. Archiv der Ehrenlegion