Richard Hamilton (Mathematiker)

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Richard S. Hamilton (* 1943 in Cincinnati) ist ein US-amerikanischer Mathematiker. Er lehrt als Professor an der Columbia University.

Richard Hamilton

Hamilton studierte an der Yale University (Bachelor Abschluss 1963) und wurde 1966 an der Princeton University bei Robert Gunning promoviert (Variation of structure of Riemann surfaces). Vor seiner Professur an der Columbia University war er Professor an der Cornell University und der University of California, Berkeley. Er war unter anderem Gastwissenschaftler an der University of Warwick, am Courant Institute of Mathematical Sciences of New York University und der Universität Hawaii.

Hamilton befasste sich vor allem mit Differentialgeometrie. Mit seinen Arbeiten zum Ricci-Fluss (von ihm 1982 eingeführt)[1] legte er einen Grundstein für den Beweis der Poincaré-Vermutung durch Grigorij Perelman. 2006 hielt er einen Plenarvortrag auf dem Internationalen Mathematikerkongress in Madrid (The Poincare Conjecture).

1996 erhielt er den Oswald-Veblen-Preis, 2011 gemeinsam mit Demetrios Christodoulou den Shaw Prize in Mathematik.[2]

[Bearbeiten] Schriften

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Hamilton Three manifolds with positive Ricci curvature, J. Differential Geometry, Band 17, 1982, S.255-306
  2. ETH-Forscher erhält halbe Million Dollar in: Tages-Anzeiger vom 8. Juni 2011
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