Richard Meng

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Richard Meng (* 18. Juni 1954 in Gelnhausen) ist ein deutscher Journalist und Sprecher des Berliner Senats.

Biografie[Bearbeiten]

Nach seinem Abitur, das er in Büdingen ablegte, begann Meng ein Studium in Gießen. Nach den Abschlüssen in Mathematik, Politikwissenschaft und Soziologie machte er sein Lehramtsreferendariat in Friedberg (Hessen). 1984 promovierte er in Sozialwissenschaften. Bereits während des Studiums arbeitete er freiberuflich als Journalist. Ab 1984 folgte die Anstellung als Redakteur bei der Frankfurter Rundschau. Ab 1996 war er als bundespolitischer Korrespondent in Bonn und Berlin tätig, seit 2006 leitete er das Berliner Büro und wurde zum stellvertretenden Chefredakteur ernannt.

Neben seiner bundespolitischen Berichterstattung beschäftigt er sich mit dem Verhältnis von Medien und Politik und veröffentlichte dazu zahlreiche Beiträge in Fachmedien. Er hatte Lehraufträge an den Universitäten in Marburg und Berlin und publizierte mehrere Bücher.

Seit 1. Dezember 2007 ist er Staatssekretär und Sprecher des Berliner Senats unter Klaus Wowereit.

In der Affäre um Schrottimmobilien, des nur nach zwölf Tagen aus dem Amt geschiedenen Berliner Senators für Justiz und Verbraucherschutz, Michael Braun (CDU), sah Richard Meng im Januar 2012 keinen Anlass von der Regelung eines Übergangsgeldes, für einen entlassenen Senator von fast 50.000 Euro, abzusehen.[1]

Werke[Bearbeiten]

  • Merkelland. Wohin führt die Kanzlerin? Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2006, ISBN 3462037447
  • Der Medienkanzler. Was bleibt vom System Schröder? Edition Suhrkamp, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3518122657
  • Links der Mitte: welche Chancen hat Rot-Grün? Schüren, Marburg 1993, ISBN 3894722517
  • Die sozialdemokratische Wende: Aussenbild u. innerer Prozess d. SPD 1981 – 1984. Focus, Gießen 1985, ISBN 3883493198

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Stefan Alberti: Nach Rücktritt als Justizsenator: Braun soll keine 50.000 Euro bekommen. taz.de, 11. Januar 2012.