Richard O’Brien

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Richard O’Brien
Richard O’Brien 2006

Richard O’Brien (* 25. März 1942 in Cheltenham, Gloucestershire als Richard Timothy Smith) ist ein britischer Schauspieler, Autor und Komponist.

Leben[Bearbeiten]

In den 1970er Jahren schuf Richard O’Brien das Musical The Rocky Horror Show als Hommage an den Horror-Film der 1950er und 60er Jahre. Zuvor hatte er bereits in Tournee-Produktionen von Hair und Jesus Christ Superstar in kleineren Rollen mitgewirkt.[1] Inspirationen für sein Musical holte er sich bei Hollywood-B-Movies, Science-Fiction-Filmen und -Comics sowie musikalisch beim Rock ’n’ Roll. Auch seine eigene offen gelebte Bisexualität prägt den Film, der zahlreiche Varianten von Transvestitismus und Fetischismus thematisiert.

In den folgenden Jahren hat er immer wieder meist kleinere Rollen in verschiedenen Filmen und Fernsehserien. Oftmals spielt er sinistre Figuren, die antiquierten Klischees des Horrorfilms entsprechen und somit als eine Art Parodie auf seine Rolle des Riff Raff gelten können.[2] In größeren Rollen ist er nicht mehr zu sehen, außer in der Fortsetzung der Rocky Horror Picture Show Shock Treatment, die aber nicht an den Erfolg anknüpfen konnte. Allerdings genießt er noch immer großen finanziellen Wohlstand, der sich aus den Lizenzen des Rocky Horror Musicals ergibt.[3]

O’Brien war zweimal verheiratet, hat drei Kinder und lebt in London.[4]

Er gibt die Synchronstimme für Ferb's Vater Lawrence „Dad“ Fletcher in der US-amerikanischen Zeichentrickserie Phineas und Ferb der Walt Disney Company seit dem Jahr 2007.

Auf der Berlinale 1998 erhielt O’Brien einen Spezial-Teddy Award für sein Lebenswerk.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Richard O’Brien – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Biografie auf LastFM
  2. siehe Auflistung in imdb.com
  3. Galore #44 vom November 2008
  4. Galore #44