Rick Moranis

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Moranis bei der Oscarverleihung 1990

Frederick Alan Rick Moranis (* 18. April 1953 in Toronto, Ontario) ist ein kanadischer Schauspieler, Komödiant und Musiker.

Leben[Bearbeiten]

Bekannt wurde er durch die Comedysendung Second City TV, in der er zusammen mit Dave Thomas die typischen Kanadier Bob & Doug McKenzie spielte. In seinem ersten Kinofilm, in dem er auch Regie führte, griff er diese beiden Charaktere wieder auf. Neben seinen Erfolgen in Kinofilmen wie Ghostbusters – Die Geisterjäger, Mel Brooks’ Spaceballs, Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft oder Flintstones – Die Familie Feuerstein konnte er sich auch als DJ bei mehreren kanadischen Radiosendern durchsetzen. 1993 wirkte er als Hauptdarsteller im Musikvideo zu Tomorrows Girls von Donald Fagen mit.

Nachdem seine Frau im Jahr 1991 an den Folgen einer Krebserkrankung verstarb, zog sich Moranis zunehmend vom Filmgeschäft zurück, um sich verstärkt der Erziehung seiner beiden Kinder zu widmen.[1] 1997 stand er das letzte Mal vor der Kamera und übernahm danach nur noch sporadisch Sprechrollen.

Im Jahr 2005 erschien sein Album „The Agoraphobic Cowboy“ mit Country-Songs und Comedy-Einlagen, das bei den Grammy Awards 2006 als Bestes Comedy-Album nominiert wurde.[2][3] Im Juni 2013 folgte sein Klezmer-Album My Mother’s Brisket, auf dem sich Moranis in Comedy-Songs mit seiner jüdischen Herkunft (seine Mutter ist Jüdin) auseinandersetzte.[2][4]

Die feste deutsche Synchronstimme von Moranis ist Michael Nowka.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Diskografie[Bearbeiten]

  • 1981: Bob and Doug McKenzie – The Great White North
  • 1983: Bob and Doug McKenzie – The Adventures Of Bob & Doug McKenzie In Strange Brew
  • 1989: Rick Moranis – You, Me, The Music And Me
  • 2005: Rick Moranis – The Agoraphobic Cowboy
  • 2012: Rick Moranis – My Mother’s Brisket

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rick Moranis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Rick Moranis: Honey, I shrunk the career bei independent.co.uk, abgerufen am 17. November 2011
  2. a b Rick Moranis Discusses His New Album, ‘My Mother’s Brisket’ bei nytimes.com, abgerufen am 25. Juni 2013
  3. Rick Moranis: From 'Spaceballs' to country 'Cowboy' bei usatoday.com, abgerufen am 17. November 2011.
  4. “You Don’t Do Liner Notes With The Dead Sea Scrolls”: Rick Moranis In Conversation bei heebmagazine.com, abgerufen am 25. Juni 2013