Rickenbach SO

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SO ist das Kürzel für den Kanton Solothurn in der Schweiz und wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Rickenbachf zu vermeiden.
Rickenbach
Wappen von Rickenbach
Staat: Schweiz
Kanton: Solothurn (SO)
Bezirk: Oltenw
BFS-Nr.: 2582i1f3f4
Postleitzahl: 4613
Koordinaten: 631719 / 24350847.3416657.858339429Koordinaten: 47° 20′ 30″ N, 7° 51′ 30″ O; CH1903: 631719 / 243508
Höhe: 429 m ü. M.
Fläche: 2.69 km²
Einwohner: 888 (31. Dezember 2013)[1]
Einwohnerdichte: 330 Einw. pro km²
Website: www.rickenbachso.ch
Dorfstrasse in Rickenbach

Dorfstrasse in Rickenbach

Karte
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Rickenbach ist eine politische Gemeinde im Bezirk Olten des Kantons Solothurn in der Schweiz. Sie gehört zum sogenannten Solothurnischen Gäu.

Geographie[Bearbeiten]

Rickenbach liegt im Mittelland am Fusse des Juras.

Geschichte[Bearbeiten]

Südlich des Juras zog sich schon zur Römerzeit eine Strasse, an deren Seiten zahlreiche römische Villen standen. Das Dorf erhielt seinen Namen vom Bach, der aus dem Jura durch eine kleine Schlucht fliesst ("Ric" mittelhochdeutsch für Engpass, Hohlweg) und in die Dünnern fliesst. Die älteste urkundliche Erwähnung stammt von einem Landverkauf der Grafen von Frohburg an das Kloster St. Urban im Jahr 1288.

Burg Rickenbach[Bearbeiten]

Auf dem Büntenrain, nordwestlich der Kapelle Rickenbachs, liegt eine um 1050 durch die Grafen Kuno von Rheinfelden erbaute Burg. Nach 1080 ging sie an das Bistum Basel über und wurde erweitert. Bereits in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts wurde sie allmählich verlassen und in den folgenden Jahrhunderten als Steinbruch genutzt.

Wappen[Bearbeiten]

Das Dorfwappen zeigt auf rotem Hintergrund die weisse Figur des heiligen Laurentius, mit Rost in der rechten und Märtyrerpalme in der linken Hand. Es wurde 1940 erstellt und von einem alten Siegel abgeleitet. Der heilige Laurentius war schon im Mittelalter Schutzheiliger des Dorfes und Patron der Kapelle.

Varia[Bearbeiten]

In Rickenbach befindet sich ein Priorat der Piusbruderschaft.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[2]
Jahr Einwohner
1739 148
1798 228
1829 264
1850 267
1900 383
1950 457
2000 885

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Paul J. Kopp: Rickenbach im Zeitenwandel. 1994.
  • Eduard Fischer und Franz Lüthi: Rickenbach und die Sankt-Laurentius-Kapelle. 1970.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rickenbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. Urs Wiesli: Rickenbach (SO) im Historischen Lexikon der Schweiz, Abgerufen am 2. Mai 2014