Rickenbach SO
| SO ist das Kürzel für den Kanton Solothurn in der Schweiz und wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Rickenbach zu vermeiden. |
| Rickenbach | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Staat: | Schweiz |
| Kanton: | Solothurn (SO) |
| Bezirk: | Olten |
| BFS-Nr.: | 2582 |
| Postleitzahl: | 4613 |
| Koordinaten: | 631719 / 24350847.3416657.858339429Koordinaten: 47° 20′ 30″ N, 7° 51′ 30″ O; CH1903: 631719 / 243508 |
| Höhe: | 429 m ü. M. |
| Fläche: | 2.69 km² |
| Einwohner: | 886 (31. Dezember 2011)[1] |
| Einwohnerdichte: | 329 Einw. pro km² |
| Website: | www.rickenbachso.ch |
| Karte | |
Rickenbach ist eine politische Gemeinde im Bezirk Olten des Kantons Solothurn in der Schweiz. Sie gehört zum sogenannten Solothurnischen Gäu.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie [Bearbeiten]
Rickenbach liegt im Mittelland am Fusse des Juras.
Geschichte [Bearbeiten]
Südlich des Juras zog sich schon zur Römerzeit eine Strasse, an deren Seiten zahlreiche römische Villen standen. Das Dorf erhielt seinen Namen vom Bach, der aus dem Jura durch eine kleine Schlucht fliesst ("Ric" mittelhochdeutsch für Engpass, Hohlweg) und in die Dünnern fliesst. Die älteste urkundliche Erwähnung stammt von einem Landverkauf der Grafen von Frohburg an das Kloster St. Urban im Jahr 1288.
Burg Rickenbach [Bearbeiten]
Auf dem Büntenrain, nordwestlich der Kapelle Rickenbachs, liegt eine um 1050 durch die Grafen Kuno von Rheinfelden erbaute Burg. Nach 1080 ging sie an das Bistum Basel über und wurde erweitert. Bereits in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts wurde sie allmählich verlassen und in den folgenden Jahrhunderten als Steinbruch genutzt.
Wappen [Bearbeiten]
Das Dorfwappen zeigt auf rotem Hintergrund die weisse Figur des heiligen Laurentius, mit Rost in der rechten und Märtyrerpalme in der linken Hand. Es wurde 1940 erstellt und von einem alten Siegel abgeleitet. Der heilige Laurentius war schon im Mittelalter Schutzheiliger des Dorfes und Patron der Kapelle.
Varia [Bearbeiten]
In Rickenbach befindet sich ein Priorat der Piusbruderschaft.
Bevölkerung [Bearbeiten]
| Bevölkerungsentwicklung[2] | |
|---|---|
| Jahr | Einwohner |
| 1739 | 148 |
| 1798 | 228 |
| 1829 | 264 |
| 1850 | 267 |
| 1900 | 383 |
| 1950 | 457 |
| 2000 | 885 |
Bilder [Bearbeiten]
Literatur [Bearbeiten]
- Paul J. Kopp: Rickenbach im Zeitenwandel. 1994.
- Eduard Fischer und Franz Lüthi: Rickenbach und die Sankt-Laurentius-Kapelle. 1970.
Weblinks [Bearbeiten]
-
Commons: Rickenbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien - Offizielle Website der Gemeinde Rickenbach SO
- Rickenbach (SO) im Historischen Lexikon der Schweiz
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Bevölkerungsbestand per Stichtag 31.12.2011 in den Gemeinden des Kantons Solothurn (XLS, 43 kB), Amt für Finanzen, Controllerdienst und Statistik, vom 23. März 2012, abgerufen am 19. Juni 2012
- ↑ Rickenbach (SO). In: hls-dhs-dss.ch. Abgerufen am 8. April 2013.
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