Ricky Burns

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Ricky Burns Boxer
Daten
Geburtsname Ricky Burns
Kampfname Rickster
Gewichtsklasse Leichtgewicht
Nationalität SchottlandSchottland Schotte
Geburtstag 13. April 1983
Geburtsort Coatbridge , Schottland, Vereinigtes Königreich
Stil Rechtsausleger
Größe 178cm
Reichweite 178cm
Kampfstatistik
Kämpfe 40
Siege 36
K.-o.-Siege 11
Niederlagen 3
Unentschieden 1
Profil in der BoxRec-Datenbank

Ricky Burns (* 13. April 1983 in Coatbridge, Schottland) ist ein schottischer Profiboxer im Leichtgewicht. Er ist ehemaliger WBO-Weltmeister im Superfedergewicht sowie ehemaliger WBO-Weltmeister im Leichtgewicht.

Boxkarriere[Bearbeiten]

Anfänge als Profi[Bearbeiten]

Ricky Burns begann seine Boxkarriere am 20. Oktober 2001 als regionaler Kämpfer in Schottland. Nachdem er seine ersten sieben Kämpfe gewonnen hatte trat er gegen seinen bis dato ungeschlagenen Landsmann Colin Bain an. Er errang gegen Bain einen Punktsieg über 6 Runden in dem er Bain in der zweiten Runde zwei mal niederschlug. Dieser Kampf brachte ihm einige Aufmerksamkeit und so trat er in der Folge zum ersten mal außerhalb Schottlands an. Er trat in London gegen Graham Earl an, der zu dieser Zeit der britische Meister im Leichtgewicht war. Der Kampf war aber kein Titelkampf. Earl ging als Favorit in den Kampf, verlor jedoch nach Punkten, nachdem Burns den Kampf über die vollen 8 Runden dominieren konnte[1].

Frühe Titelkämpfe[Bearbeiten]

Mit dem Sieg über Earl hatte Burns viel Aufmerksamkeit erregt und erhielt daraufhin nur ein Jahr später die Möglichkeit nach nur 13 Kämpfen als Profi um die britische, europäische und Commonwealth-Meisterschaft im Superfedergewicht zu boxen. Der Kampf fand in Edinburgh statt und Gegner war der spätere WBO-Weltmeister Alex Arthur. Burns verlor den Kampf nach Punkten, erntete von Presse und Gegner aber viel Lob[2].

Am 9. Februar 2007 erhielt Burns eine erneute Chance auf die britische Meisterschaft im Federgewicht. Er trat gegen Carl Johanneson an, verlor den Kampf jedoch nach Punkten und wurde dabei 3 mal niedergeschlagen[3].

Commonwealth Champion[Bearbeiten]

Nach einigen Aufbaukämpfen erhielt Burns im Jahr 2008 erneut die Möglichkeit um den Commonwealth-Titel zu boxen. Der Titel war vakant geworden und sollte nun zwischen Burns und dem Ghanaer Osumanu Akaba ausgeboxt werden. Burns gewann den knappen Kampf mit einem Punkturteil.[4]

Weltmeister im Superfedergewicht[Bearbeiten]

In der Folge verteidigte er den Titel drei mal und legte ihn dann nieder um keine Pflichtverteidigungen mehr absolvieren müssen, da er sich als Nummer Eins in der Weltrangliste der WBO einen Titelkampf gegen den Weltmeister Román Martínez erhoffte. Nachdem der Kampf mehrere male abgesagt und verschoben wurde fand er am 4. September 2010 in Glasgow statt. Martinez war zu diesem Zeitpunkt ungeschlagen. Der Kampf startete schlecht für Burns, als er bereits in der ersten Runde einen Niederschlag hinnehmen musste. Er erholte sich aber schnell und schaffte es den Rest des Kampfes größtenteils zu dominieren und so ein einstimmiges Punkturteil für sich zu erkämpfen.[5]

Burns verteidigte den Titel drei mal erfolgreich, kündigte aber am 22. September 2011 an den Titel niederzulegen um ins Leichtgewicht aufzusteigen. Als Grund gab er an immer mehr Probleme zu haben vor dem Kampf das Gewichtslimit zu erreichen[6].

Weltmeister im Leichtgewicht[Bearbeiten]

In seinem ersten Kampf im Leichtgewicht trat Burns gegen den Australier Michael Katsidis an. Der Gewinner sollte Interims-Weltmeister der WBO werden und damit das Recht erhalten gegen den regulären Weltmeister Juan Manuel Márquez zu boxen. Der Kampf gegen Katsidis fand am 5. November 2011 in der Wembley Arena in London statt. Burns gewann den Kampf deutlich nach Punkten und war damit neuer Interimsweltmeister der WBO[7]. Da Marquez aber beschloss seinerseits ins Weltergewicht aufzusteigen, erklärte die WBO Ricky Burns am 26. Januar 2012 zum regulären Weltmeister[8].

Anschließend verteidigte er den Titel gegen Paulus Moses (28-1), Kevin Mitchell (33-1) und José González (22-0). Nach einem Unentschieden im September 2013 gegen Raymundo Beltran (28-6), verlor er den WM-Titel am 1. März 2014 an Terence Crawford (22-0).

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.scottishboxing.co.uk/archives/000280.html
  2. http://news.bbc.co.uk/sport2/hi/boxing/4720810.stm
  3. http://www.scottishboxing.co.uk/?p=733
  4. http://news.bbc.co.uk/sport2/hi/boxing/7639201.stm
  5. http://news.bbc.co.uk/sport2/hi/boxing/8955013.stm
  6. http://news.bbc.co.uk/sport2/hi/boxing/15128594.stm
  7. http://news.bbc.co.uk/sport2/hi/boxing/15609565.stm
  8. http://www.fightnews.com/Boxing/marquez-stripped-of-wbo-135lb-belt-also-106798
Vorgänger Amt Nachfolger
Roman Martinez Boxweltmeister im Superfedergewicht (WBO)
4. September 2010 – 22. September 2011
Adrien Broner
Juan Manuel Márquez Boxweltmeister im Leichtgewicht (WBO)
26. Januar 2012 - 1. März 2014
Terence Crawford