Ricky Van Shelton

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Ricky Van Shelton (* 12. Januar 1952 in Grit, Virginia) ist ein US-amerikanischer Country-Sänger.

Kindheit und Jugend[Bearbeiten]

Ricky wuchs im ländlichen Virginia auf. Während sein Vater in einem Gospel-Quartett musizierte, interessierte er sich hauptsächlich für britischen Pop. Sein älterer Bruder spielte in eine Country-Band. Er überredete Ricky, als Sänger einzusteigen und so wechselte er mit 14 Jahren in die Country-Musik.

Nach Schulabschluss hielt er sich mit Gelegenheitsarbeiten über Wasser. Abends spielte er in der lokalen Club-Szene. Seine Freundin und spätere Ehefrau Bettye bekam einen Job in Nashville, und er schloss sich ohne langes Zögern an. In der Music City konzentrierte er sich ausschließlich auf seine musikalischen Aktivitäten. Eines Tages lernte er den Fach-Journalisten Jerry Thomson kennen, dessen Frau eine Arbeitskollegin von Bettye war. Thomson, der später sein Manager werden sollte, verschaffte ihm Kontakte zur Schallplattenindustrie. 1986 unterschrieb er einen Vertrag bei Columbia Records.

Karriere[Bearbeiten]

Bereits seine erste Single, Wild Eyed Dream aus dem gleichnamigen Album konnte sich in der Top-10 platzieren. Nur ein Jahr später schaffte er mit Somebody Loved seinen ersten Nummer-1-Hit. Schon 1988 folgte mit Life Turned Her That Way der nächste Spitzenplatz in den Country-Charts. Er hatte zwischen 1987 und 1992 insgesamt 13 Nummer-1-Hits. Die musikalische Bandbreite des Baritons reichte von sanften Balladen bis zum Country-Rock, Anfang der 1990er Jahre schloss er sich dem New-Traditionalist-Boom an.

1988 erhielt er den CMA Horizon Award als bester Nachwuchsmusiker. Ein Vielzahl weiterer Auszeichnungen folgten. Im gleichen Jahr trat er erstmals in der Grand Ole Opry auf. Mit seinen Alben war er ebenfalls außerordentlich erfolgreich. Viele erreichten Gold- oder Platinstatus. Auch sein 1992 veröffentlichtes Gospel-Album Don't Overlook Salvation verkaufte sich gut. Er verwendete zum Teil selbst geschriebene Songs und griff häufig auf Klassiker zurück.

Anfang der 1990er Jahre verfasste Van Shelton mehrere Kinderbücher, die er über einen eigenen Verlag vertrieb. Die Verkaufszahlen seiner Schallplatten ließen ab 1993 mehr und mehr nach, und er verlor seinen Columbia-Vertrag. Zu dieser Zeit hatte er massive Alkohol-Probleme. 1997 gelang ihm mit dem selbstfinanzierten Album Making Plans ein Comeback. Die Inhalte seiner Songs wurden religiöser und er erhielt mehrere Auszeichnungen christlicher Institutionen.

Diskographie[Bearbeiten]

  • 1997 - Making Plans
  • 1994 - Love And Honor
  • 1993 - A Bridge I Didn't Burn
  • 1992 - Don't Overlook Salvation
  • 1992 - Backroads
  • 1990 - RVSIII
  • 1989 - Ricky Van Shelton Sings Christmas
  • 1988 - Loving Proof (Columbia FC 44221)
  • 1987 - Wild-Eyed Dreams (Columbia 40602)

Weblinks[Bearbeiten]