Riding with the King

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Riding with the King
Studioalbum von B. B. King und Eric Clapton
Veröffentlichung 2000
Label Reprise
Format CD
Genre Blues, Bluesrock
Anzahl der Titel 12
Laufzeit 62:21

Besetzung

Eric Clapton, B.B. King (Gesang, Gitarre); Doyle Bramhall II (Gitarre, Backgroundsänger); Andy Fairweather-Low, Jimmie Vaughan (Gitarre); Joe Sample (Klavier, Wurlitzer Klavier); Tim Carmon (Orgel); Nathan East (Bass); Steve Gadd (Schlagzeug); Susannah Melvoin, Wendy Melvoin (Backgroundsängerinnen)

Produktion Eric Clapton; Simon Climie
Chronologie
Clapton Chronicles: The Best of Eric Clapton (1999) Riding with the King Reptile
(2001)
Singleauskopplung
2000 Riding with the King
B.B. King und Eric Clapton

Riding with the King ist ein Studioalbum von Eric Clapton, das im Jahr 2000 auf Reprise Records erschien. Es war das erste Album, das Clapton gemeinsam mit dem Bluesmusiker B. B. King aufgenommen hat. Das Album verkaufte sich mehr als drei Millionen Mal und erhielt 2001 einen Grammy Award.

Hintergrund[Bearbeiten]

Trotz vieler gemeinsamer Auftritte im Laufe der Jahre gingen die beiden Künstler nie gemeinsam in ein Studio. Erst bei den Aufnahmen für Kings Album Deuces Wild (1997) entstand ein konkreter Plan.[1] Clapton produzierte die Aufnahme und stellte auch viele der Musiker, so zum Beispiel den Gitarristen Andy Fairweather-Low. Die Titel stammen aber zum großen Teil aus B. B. Kings Schaffen, bekanntere Songs wie Three O’Clock Blues, aber auch weniger häufig gespielte Titel wie Help the Poor. Neben King und Clapton spielen bei jedem Stück noch andere Gitarristen, darunter auch Jimmie Vaughan.[2] Daneben sind auf dem Album auch zwei Bluesstandards, Key to the Highway von Big Bill Broonzy und Worried Life Blues von Big Maceo Merriweather.

Titelliste[Bearbeiten]

  1. Riding With the King (Hiatt) – 4:23
  2. Ten Long Years (Bihari, King) – 4:40
  3. Key to the Highway (Broonzy, Segar) – 3:39
  4. Marry You (Bramhall, Melvoin, Ross, Segar) – 4:59
  5. Three O’Clock Blues (Fulson, King, Taub) – 8:36
  6. Help the Poor (Singleton) – 5:06
  7. I Wanna Be (Bramhall, Sexton) – 4:45
  8. Worried Life Blues (Hopkins, Merriweather) – 4:25
  9. Days of Old (Bihari, King) – 3:00
  10. When My Heart Beats Like a Hammer (King, King, Taub) – 7:09
  11. Hold On! I’m Comin’ (Hayes, Porter) – 6:20
  12. Come Rain or Come Shine (Arlen, Mercer) – 4:11

Rezeption und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Mojo kommentierte: „... Ein Programm angefüllt mit ernsthaftem Blues, mit dem die Meister solche schlafende Hunde wecken wie Key to the Highway und Worried Life Blues – beide außerordentlich gelungen. ...“ („A program stuffed with serious blues in which the principals reawaken even such sleeping dogs as ‚Key To The Highway‘ and ‚Worried Life Blues‘ – both done exceptionally […]“).[3] Der Rolling Stone bezeichnete das Album als ein kommerziell kluges Treffen […]“ („A commercially astute meeting […]“).[4] Jazz Times bewertete Riding with the King als eine brillante bluesgetränkte CD („A brilliant blues-drenched CD)“ und Allmusic-Kritiker William Ruhlmann schrieb: „ ... Das Resultat ist eine effektive, aber niemals überwältigende Arbeit. ...“ („The result is an effective, if never really stunning, work.“).[2]

Das Album wurde 2001 mit dem Grammy in der Kategorie „Best Traditional Blues Album“ ausgezeichnet und vom Rolling Stone in die Liste der Top 50 Albums of 2000 aufgenommen.[1] Das Album erreichte Platz zwei in den deutschen Media-Control-Charts. In Österreich positionierte sich das Album auf Platz acht. In der Schweiz und im Vereinigten Königreich belegte es den Platz drei.[5] In den Vereinigten Staaten erreichte das Album Platz drei der Billboard 200 und Platz eins der Billboard-Top-Blues- und der Top-Internet-Alben.[2] Das Album erhielt Doppelplatin der RIAA und verkaufte sich insgesamt mehr als drei Millionen Mal.

Verkaufszahlen[Bearbeiten]

Land / Verband Zertifizierung Verkäufe Quelle
ArgentinienArgentinien Argentinien (CAPIF) Gold 30.000+ [6]
AustralienAustralien Australien (ARIA) Platin 70.000+ [7]
BrasilienBrasilien Brasilien (ABPD) Gold 50.000+ [8]
DanemarkDänemark Dänemark (IFPI Dänemark) Platin 20.000+ [9]
DeutschlandDeutschland Deutschland (BVMI) Gold 150.000+ [10]
FrankreichFrankreich Frankreich (SNEP) Gold 50.000+ [11]
JapanJapan Japan (RIAJ) Platin 204.000 [12]
KanadaKanada Kanada (MC) 2× Platin 200.000+ [13]
NeuseelandNeuseeland Neuseeland (RIANZ) Platin 15.000+ [14]
OsterreichÖsterreich Österreich (IFPI Österreich) Gold 25.000+ [15]
SpanienSpanien Spanien (PROMUSICAE) Gold 50.000+ [16]
SchweizSchweiz Schweiz (IFPI Schweiz) Gold 25.000+ [17]
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich (BPI) Gold 100.000+ [18]
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (RIAA) 2× Platin 2.000.000+ [19]
Zusammenfassung
Europaische UnionEuropäische Union Europäische Union (IFPI) Platin 1.000.000+ [20]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b CD Universe Albeninfos
  2. a b c All Music Guide Review William Ruhlmann
  3. Mojo 7/00, S. 106
  4. Rolling Stone 7/00, S. 136
  5. siehe Eric Clapton/Diskografie
  6. CAPIF - Representando a la Industria Argentina de la Música, capif.org.ar
  7. ARIA Charts - Accreditations, aria.com.au
  8. ABPD | Associacao Brasileira de Produtores de Disco, abpd.org.br
  9. Hitlisten.NU - Danmarks officielle hitlister, hitlisten.nu
  10. Bundesverband Musikindustrie: Gold-/Platin-Datenbank, musikindustrie.de
  11. SNEP - Syndicat National de l'édition Phonographique, snepmusique.com
  12. 2000-2008 (PDF), riaj.or.jp
  13. Gold/Platinum - Music Canada, musiccanada.com
  14. Latest Gold / Platinum Albums - RadioScope New Zealand, radioscope.net.nz
  15. IFPI Austria - Verband der Österreichischen Musikwirtschaft, ifpi.at
  16. Spanish Certifications for 1991-1995, mediafire.com
  17. The Official Swiss Charts and Music Community, swisscharts.com
  18. Certified Awards, bpi.co.uk
  19. RIAA - Gold & Platinum Searchable Database, riaa.com
  20. IFPI Platinum Europe Awards, ifpi.org