Ried im Oberinntal

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Ried im Oberinntal
Wappen von Ried im Oberinntal
Ried im Oberinntal (Österreich)
Ried im Oberinntal
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Landeck
Kfz-Kennzeichen: LA
Fläche: 27,43 km²
Koordinaten: 47° 3′ N, 10° 39′ O47.05527777777810.654444444444876Koordinaten: 47° 3′ 19″ N, 10° 39′ 16″ O
Höhe: 876 m ü. A.
Einwohner: 1.227 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 45 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6531
Vorwahl: 05472
Gemeindekennziffer: 7 06 20
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Ried i.O. 98
6531 Ried im Oberinntal
Website: http://www.ried-oberinntal.tirol.gv.at
Politik
Bürgermeister: Rainhard Knabl
Lage der Gemeinde Ried im Oberinntal im Bezirk Landeck
Faggen Fendels Fiss Fließ Flirsch Galtür Grins Ischgl Kappl Kaunerberg Kaunertal Kauns Ladis Landeck Nauders Pettneu am Arlberg Pfunds Pians Prutz Ried im Oberinntal St. Anton am Arlberg Schönwies See Serfaus Spiss Stanz bei Landeck Strengen Tobadill Tösens Zams TirolLage der Gemeinde Ried im Oberinntal im Bezirk Landeck (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Ried im Oberinntal
Ried im Oberinntal
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Ried ist eine Gemeinde mit 1227 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) im Bezirk Landeck, der zum Bundesland Tirol (Österreich) gehört. Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Landeck.

Geografie[Bearbeiten]

Ried liegt in zentraler Lage des Oberen Gerichts, dem obersten Abschnitt des Tiroler Inntals. Hier trifft die Straße vom "Sonnenplateau" (Ladis, Fiss, Serfaus) auf die Straße durch das Inntal in Richtung Reschenpass.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Fendels, Fiss, Kaunertal (Gemeinde), Ladis, Prutz, Serfaus, Tösens

Geschichte[Bearbeiten]

Der Name Ried bedeutet "versumpftes Gebiet", trotzdem weisen reiche bronzezeitliche und römische Funde auf eine frühe Besiedlung hin. Das Dorf entstand um einen Turm, von dem aus die Transitroute überwacht wurde. Erste urkundliche Erwähnungen finden sich aus dem 12. Jahrhundert.

Herzog Sigmund "der Münzreiche" ließ den Turm zu einem Jagdschlösschen ausbauen, worauf es den Namen Sigmundsried erhielt. Ab 1550 war das Schloss Sigmundsried Verwaltungszentrum und Sitz des Gerichts, das 1978 in die Bezirkshauptstadt Landeck verlegt wurde. In der Eingangshalle sind Wappen- und Rankenmalereien aus dem 16. Jahrhundert zu sehen.

Die Pfarrkirche wurde urkundlich 1397 erstmals erwähnt und ist heute im Stil des Barock zu bewundern.

Ried ist heute eine zweisaisonale Tourismusgemeinde (mit den umliegenden Skigebieten von Fendels, Serfaus-Fiss-Ladis) und ein wichtiger Arbeitgeber für die ganze Region. Ried war ursprünglich das Zentrum des Gerichtsbezirks Ried in Tirol und Sitz des Bezirksgericht Ried in Tirol, wurde jedoch per 1. Jänner 1978 dem Gerichtsbezirk Landeck zugeschlagen.

Wappen[Bearbeiten]

Das 1973 verliehene Gemeindewappen zeigt in Schwarz einen goldenen Basilisken. Dabei handelt es sich um das Wappen der einst auf Schloss Siegmundsried ansässigen Herren von Ried.[1][2]

Rathaus Ried
Der Inn in Ried

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe Liste der denkmalgeschützten Objekte in Ried im Oberinntal

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ried im Oberinntal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Gemeinde Ried im Oberinntal: Schloss Siegmundsried
  2.  Eduard Widmoser: Tiroler Wappenfibel. Tyrolia-Verlag, Innsbruck 1978, ISBN 3-7022-1324-4, S. 49.