Riede (Landkreis Verden)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Riede (Landkreis Verden)
Riede (Landkreis Verden)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Riede (Landkreis Verden) hervorgehoben
52.9666666666678.958Koordinaten: 52° 58′ N, 8° 57′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Verden
Samtgemeinde: Thedinghausen
Höhe: 8 m ü. NHN
Fläche: 26,88 km²
Einwohner: 2694 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 100 Einwohner je km²
Postleitzahl: 27339
Vorwahl: 04294
Kfz-Kennzeichen: VER
Gemeindeschlüssel: 03 3 61 010
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Braunschweiger Str. 10
27321 Thedinghausen
Webpräsenz: www.thedinghausen.de
Bürgermeister: Jürgen Winkelmann (SPD)
Lage der Gemeinde Riede (Landkreis Verden) im Landkreis Verden
Emtinghausen Riede Dörverden Blender Ottersberg Oyten Achim Bremen Langwedel Thedinghausen Verden (Aller) Kirchlinteln Landkreis Verden Niedersachsen Landkreis Diepholz Landkreis Nienburg/Weser Landkreis Heidekreis Landkreis Osterholz Landkreis Rotenburg (Wümme)Karte
Über dieses Bild

Riede ist eine Gemeinde im niedersächsischen Landkreis Verden, westlich von Thedinghausen zwischen Bremen und Bruchhausen-Vilsen. Die Gemeinde gehört mit Blender, Emtinghausen und Thedinghausen zur Samtgemeinde Thedinghausen.

Geografie[Bearbeiten]

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Zur Gemeinde Riede gehören neben Riede noch die Ortschaften Heiligenbruch und Felde.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Name Riede kommt von den Talsandflächen der Weserniederung. An deren Nordrand wurde Riede gegründet. 1058 wird ride erstmals urkundlich erwähnt. Die gotische St. Andreas-Kirche in Riede wurde um 1270 aus Backsteinen erbaut.

Die Gemeinde war zunächst Teil des alten Landkreises Grafschaft Hoya. Am 1. Juli 1972 wechselte die Gemeinde Teil in den Landkreis Verden.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1972 wurde die Nachbargemeinde Felde eingegliedert.[2]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderatswahl 2011[3]
Wahlbeteiligung: 53,84 % (2006: 52,25 %)
 %
60
50
40
30
20
10
0
53,79 %
36,87 %
9,32 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2006
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
+4,89 %p
-8,13 %p
+3,24 %p

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat aus Riede setzt sich aus 13 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.

CDU SPD Grüne Liste Gesamt
2006 6 Sitze 6 Sitze 1 Sitz 13 Sitze
2011 5 Sitze 7 Sitze 1 Sitz 13 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 11. September 2011)

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen der Gemeinde Riede zeigt durch die Mitte vertikal verlaufend die Weser in Silber. Darauf ist eine rote nach oben geöffnete Schafschere abgebildet. Links und Rechts davon stehen zwei blühende Rohrpflanzen (Reet) auf grünem Grund.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Hermann Greve: Bibliographie des Landkreises Diepholz unter Einschluß der Samtgemeinden Harpstedt (Landkreis Oldenburg), Eystrup und Grafschaft Hoya (Landkreis Nienburg) sowie Riede (Samtgemeinde Thedinghausen, Landkreis Verden). (Hrsg.: Landkreis Diepholz), Syke und Diepholz 1984 – XXXVIII und 453 S. (mit 3505 Titeln)
  • Fritz Garvens: Heimatbuch Riede, Felde, Heiligenbruch. Fritz Garvens, Riede 1996, ISBN 3-923965-05-2.
  • Fritz Garvens: Riede im Wandel der Zeit. Hrsg.: Heimatverein Samtgemeinde Thedinghausen, Thedinghausen 2005, ISBN 3-931699-10-2.
  • Fritz Garvens, Andreas Lechtape, Stefanie Klebe [Ill.] und Gudrun Müller [Ill.]: St. Andreas Riede. Schnell + Steiner, Regensburg 2012 (Kleine Kunstführer Nr. 2803), ISBN 978-3-7954-6948-1.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Riede – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 102 Bevölkerung - Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2013 (Tabelle K1020014) (Hilfe dazu)
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 190.
  3. http://www.thedinghausen.de/wahlen/kommunal/2011/riede/00_tabelle.html
  4. St. Andreas Kirche zu Riede
  5. RIEDE Kr. Verden. Ev. Kirche St. Andreas. In: Georg Dehio: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Bremen Niedersachsen. Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 1992, ISBN 3-422-03022-0, Seite 1127