Rieden (bei Kaufbeuren)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Rieden
Rieden (bei Kaufbeuren)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Rieden hervorgehoben
47.9510.65659Koordinaten: 47° 57′ N, 10° 39′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Ostallgäu
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Pforzen
Höhe: 659 m ü. NHN
Fläche: 8,41 km²
Einwohner: 1317 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 157 Einwohner je km²
Postleitzahl: 87668
Vorwahl: 08346
Kfz-Kennzeichen: OAL, FÜS, MOD
Gemeindeschlüssel: 09 7 77 164
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Gemeinde Rieden
Saalfeldstraße 4a
87668 Rieden
Webpräsenz: www.rieden-zellerberg.de
Bürgermeister: Ludwig Landwehr (Freie Wählergemeinschaft)
Lage der Gemeinde Rieden im Landkreis Ostallgäu
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Über dieses Bild
Pfarrkirche St. Martin von Tours

Rieden ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Ostallgäu und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Pforzen.

Geografie[Bearbeiten]

Rieden liegt in der Region Allgäu. Die Gemeinde umfasst die Ortsteile Zellerberg und der gleichnamigen Gemarkung Rieden.

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung von Rieden stammt aus dem Jahr 1242. Rieden gehörte zur Reichsabtei Irsee. Honorius Grieninger, Abt von 1784 bis 1802, errichtete 1793 das Schloss in Rieden. Während seiner Herrschaft wurde Rieden wieder selbstständige Pfarrei. Mit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 kam der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.442, 1987 dann 1.431 und im Jahr 2000 1.390 Einwohner gezählt.

Zwischen 1988 und 2008 verlor Rieden 153 bzw. ca. 11% seiner Einwohner.

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Ludwig Landwehr (Freie Wählergemeinschaft).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 509 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 47 T€.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Ridmonument

Das Ridmonument [2] ist eine turmartige, quadratische Marienkapelle, die 1884 aus dem Erlös aus der Zwangsabtretung von Grund für den Bahnbau[3] auf dem Lindenberg, vom Gutsbesitzer Johann Martin Rid errichtet wurde.[4]

Liste der Baudenkmäler in Rieden (bei Kaufbeuren)

Galerie[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 90 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 36 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 483. Im verarbeitenden Gewerbe gab es einen, im Bauhauptgewerbe keinen Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 19 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 549 ha, davon waren 84 ha Ackerfläche und 465 ha Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergärten: 50 Kindergartenplätze mit 50 Kindern

Die Volksschule (1999 mit 8 Lehrern und 136 Schülern) ist seit dem Schuljahr 2007/08 geschlossen.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rieden (bei Kaufbeuren) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.rieden-zellerberg.de/bildergalerie/impressionen/impressionen-1/ridmonument/
  3. Stadt und Landkreis Kaufbeuren Tillmann Breuer Deutscher Kunstverlag S 178
  4. http://www.pforzen.de/gemeinde-pforzen/chronik/besondere-ereignisse/