Riederalp

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Riederalp
Wappen von Riederalp
Staat: Schweiz
Kanton: Wallis (VS)
Bezirk: Östlich Raronw
BFS-Nr.: 6181i1f3f4
Postleitzahl: 3987 Riederalp
3983 Goppisberg, Greich
3986 Ried-Mörel
Koordinaten: 645135 / 13643046.377738.025281905Koordinaten: 46° 22′ 40″ N, 8° 1′ 31″ O; CH1903: 645135 / 136430
Höhe: 1'905 m ü. M.
Fläche: 21.0 km²
Einwohner: 508 (31. Dezember 2013)[1]
Einwohnerdichte: 24 Einw. pro km²
Website: www.gemeinde-riederalp.ch
Östlicher Teil der Riederalp(Talstation der Moosfluh-Bahn)

Östlicher Teil der Riederalp
(Talstation der Moosfluh-Bahn)

Karte
Vordersee (VS) Stausee Gibidum Bettmersee Blausee (Oberwallis) Stausee Chummibort Geisspfadsee Züesee Lago di Devero Lago di Agàro Italien Italien Brig (Bezirk) Goms (Bezirk) Visp (Bezirk) Westlich Raron (Bezirk) Bettmeralp VS Bister VS Bitsch VS Grengiols Mörel-Filet RiederalpKarte von Riederalp
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Riederalp ist eine durch Fusion entstandene politische Gemeinde im Bezirk Östlich Raron im Schweizer Oberwallis und Teil des Aletschgebiets. Sie liegt südöstlich des Aletschwaldes, im Bereich der seit 2002 zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärten Bergregion Jungfrau-Aletsch.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gemeinde wurde auf den 1. November 2003 durch die Fusion der bis dahin selbstständigen Gemeinden Goppisberg, Greich und Ried-Mörel gegründet.

  • Goppisberg, 75 Einwohner
  • Greich, 165 Einwohner
  • Ried-Mörel, 315 Einwohner

Wappen[Bearbeiten]

Die neue Gesamtgemeinde führte seit ihrer Fusion 2003 kein Wappen; mehrere Vorschläge wurden von der Behörde konsequent abgelehnt. Das Wappen mit drei Sternen als Sinnbild für die Gemeinden, Berge und Gletscher wurde erst am 30. November 2008 von den Stimmbürgern angenommen.[2][3]

Tourismus[Bearbeiten]

Westlicher Teil der Riederalp mit Golfplatz (Sicht aus der Hohfluh-Bahn)
Villa Cassel, Riederalp

Riederalp ist autofrei und lebt primär vom Tourismus. Im Winter stehen den Wintersportlern im Skigebiet Aletsch Arena rund 104 km Pisten und 34 Anlagen zur Verfügung. Seit dem 5. Dezember 2009 ist eine neue 4er-Sesselbahn Hohfluh in Betrieb. Im Sommer ist die Gemeinde Ausgangsort für Wanderer und Biker. Als Attraktion gilt die im Sommer 2008 eröffnete Hängebrücke, die Riederalp mit Belalp verbindet.[4] Der 9-Loch Golfplatz auf Riederalp ist der höchstgelegene in Europa.

Verkehr[Bearbeiten]

Riederalpbahn (2013)

In Mörel befindet sich ein Bahnhof der Matterhorn Gotthard Bahn (MGB 610).

Riederalp ist mit der Grosskabinenbahn Mörel–Riederalp-Mitte oder der 6er-Gondelbahn Mörel–Ried-Mörel–Riederalp-West erreichbar.

Am 14. Dezember 1996, 09.40 Uhr, ereignete sich bei der Gondelbahn Riederalp–Moosfluh ein Seilbahnunglück. Die Achse der Umlenkscheibe in der Talstation brach und mehrere Kabinen schlugen infolge des erheblich vergrösserten Seildurchhanges auf dem Boden auf. Ein Passagier starb, 18 Passagiere erlitten Verletzungen[5].

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  •  Walter Ruppen: Goppisberg. In: Die Kunstdenkmäler des Kantons Wallis. Band 3: Der Bezirk Östlich-Raron (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 84). Wiese Verlag, Basel 1991, ISBN 3-909158-58-7, S. 208–220.
  •  Walter Ruppen: Goppisberg. In: Die Kunstdenkmäler des Kantons Wallis. Band 3: Der Bezirk Östlich-Raron (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 84). Wiese Verlag, Basel 1991, ISBN 3-909158-58-7, S. 221–230.
  •  Walter Ruppen: Goppisberg. In: Die Kunstdenkmäler des Kantons Wallis. Band 3: Der Bezirk Östlich-Raron (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 84). Wiese Verlag, Basel 1991, ISBN 3-909158-58-7, S. 231–282.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Riederalp – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. Vorschläge über neues Wappen
  3. Annahme des Wappens
  4. Hängebrücke
  5. Artikel auf Tages-Anzeiger online (nicht mehr abrufbar)