Riedering

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Riedering (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Riedering
Riedering
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Riedering hervorgehoben
47.83333333333312.2493Koordinaten: 47° 50′ N, 12° 12′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Rosenheim
Höhe: 493 m ü. NHN
Fläche: 37,94 km²
Einwohner: 5488 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 145 Einwohner je km²
Postleitzahl: 83083
Vorwahl: 08036
Kfz-Kennzeichen: RO, AIB, WS
Gemeindeschlüssel: 09 1 87 167
Gemeindegliederung: 70 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Söllhubener Str. 6
83083 Riedering
Webpräsenz: www.riedering.de
Bürgermeister: Josef Häusler (Wählergemeinschaft Söllhuben)
Lage der Gemeinde Riedering im Landkreis Rosenheim
Chiemsee (Gemeinde) Chiemsee (Gemeinde) Chiemsee Österreich Landkreis Altötting Landkreis Ebersberg Landkreis Erding Landkreis Miesbach Landkreis München Landkreis Mühldorf am Inn Landkreis Traunstein Rosenheim Rotter Forst-Süd Rotter Forst-Nord Albaching Amerang Aschau im Chiemgau Babensham Bad Aibling Bad Endorf Bad Feilnbach Bernau am Chiemsee Brannenburg Breitbrunn am Chiemsee Bruckmühl Edling Eggstätt Eiselfing Feldkirchen-Westerham Flintsbach am Inn Frasdorf Griesstätt Großkarolinenfeld Gstadt am Chiemsee Halfing Höslwang Kiefersfelden Kolbermoor Neubeuern Nußdorf am Inn Oberaudorf Pfaffing (Landkreis Rosenheim) Prien am Chiemsee Prutting Ramerberg Raubling Riedering Rimsting Rohrdorf (am Inn) Rott am Inn Samerberg Schechen Schonstett Söchtenau Soyen Stephanskirchen Tuntenhausen Vogtareuth Wasserburg am InnKarte
Über dieses Bild

Riedering ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Rosenheim und liegt am Simssee.

Geographie[Bearbeiten]

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die politische Gemeinde Riedering hat 71 amtlich benannte Ortsteile[2]:

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Stephanskirchen Bad Endorf Rimsting
Nachbargemeinden Prien a.Chiemsee
Rohrdorf (am Inn) Frasdorf

Geschichte[Bearbeiten]

Riedering gilt als keltische Gründung. Als "Hrodheringas" wurde es erstmals 788 n. Chr. urkundlich erwähnt. Später gehörte der Ort zur Hofmark Neubeuern unter den Freiherren von Thurn und den Grafen von Preysing. Die Urpfarrei Riedering unterstand seit Mitte des 12. Jahrhunderts dem Kloster Herrenchiemsee. Riedering wurde 1818 im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern eine selbstständige politische Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Mai 1978 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Söllhuben und Neukirchen am Simssee sowie Teile der aufgelösten Gemeinde Pietzing eingegliedert.[3]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Nach der Kommunalwahl am 16. März 2014 setzt sich der Gemeinderat von Riedering wie folgt zusammen:

Partei / Liste Sitze Wahl 2008
CSU 5 6
SPD 2 1
FWG Riedering 4 5
Wählergemeinschaft Söllhuben (WGS) 4 3
Bürgerwahlgemeinschaft Neukirchen (BWGN) 3 2
Freie Bürger Pietzing (FBP) 1 1
Wählerunion Söllhuben (WUS) 1 1
Bürgerliste Söllhuben (BLS) - 1
Gesamt 20 20

Zusätzlich gehört dem Gemeinderat auch der direkt gewählte Bürgermeister an.

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen zeigt auf rotem Grund einen weißen Sparren (aus dem Stammwappen der Freiherrn von Thurn) und ein gelbes Tatzenkreuz (ehemaliges Chorherrenstift Herrenwörth) über Wellen, die Bezug nehmen sowohl auf den Simssee als auch auf den Chiemsee.

Kultur[Bearbeiten]

In Riedering hat das Chiemgauer Volkstheater, ein weit über die bayerischen Landesgrenzen hinaus bekanntes Volkstheater, seinen Hauptsitz. Ferner sind hier die Riederinger Sänger beheimatet, eine schon sehr lange bestehende Volksmusikgruppe. Inzwischen sind auch die Jungen Riederinger Musikanten bekannt geworden, die neben ihren Auftritten quer durch Bayern auch im Münchner Volkstheater die Stücke Geierwally, Der Räuber Kneissl, Der Brandner Kaspar und das ewig' Leben und Peer Gynt musikalisch untermalen.

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Riedering

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111022/220451&attr=OBJ&val=523
  3.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 588.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Riedering – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien