Riegel am Kaiserstuhl

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Riegel am Kaiserstuhl
Riegel am Kaiserstuhl
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Riegel am Kaiserstuhl hervorgehoben
48.1505555555567.75184Koordinaten: 48° 9′ N, 7° 45′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Freiburg
Landkreis: Emmendingen
Höhe: 184 m ü. NHN
Fläche: 18,34 km²
Einwohner: 3764 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 205 Einwohner je km²
Postleitzahl: 79359
Vorwahl: 07642
Kfz-Kennzeichen: EM
Gemeindeschlüssel: 08 3 16 037
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 31
79359 Riegel am Kaiserstuhl
Webpräsenz: www.gemeinde-riegel.de
Bürgermeister: Markus Jablonski
Lage der Gemeinde Riegel am Kaiserstuhl im Landkreis Emmendingen
Frankreich Ortenaukreis Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald Freiburg im Breisgau Schwarzwald-Baar-Kreis Bahlingen am Kaiserstuhl Biederbach Biederbach Biederbach Denzlingen Elzach Emmendingen Endingen am Kaiserstuhl Forchheim (Kaiserstuhl) Freiamt (Schwarzwald) Gutach im Breisgau Herbolzheim Kenzingen Malterdingen Malterdingen Reute (Breisgau) Rheinhausen (Breisgau) Riegel am Kaiserstuhl Sasbach am Kaiserstuhl Sexau Simonswald Teningen Vörstetten Waldkirch Weisweil Winden im Elztal Wyhl am KaiserstuhlKarte
Über dieses Bild

Riegel am Kaiserstuhl ist eine Gemeinde im Landkreis Emmendingen in Baden-Württemberg (Deutschland).

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Luftbild von Riegel am Kaiserstuhl

Riegel breitet sich am Nordostrand des Kaiserstuhls aus. Es liegt wenige hundert Meter nordwestlich der Mündung der Glotter in die Dreisam bzw. der Mündung von Dreisam und Alter Dreisam in die Elz, die ab Riegel als Leopoldskanal am Ostrand der Ortschaft in Richtung Norden und dann nach Nord-Nordwesten zum Rhein fließen. Direkt südlich der Ortschaft liegt der St.-Michaels-Berg (241 m ü. NN) mit der Michaelskapelle.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Zur Gemeinde Riegel am Kaiserstuhl gehören das Dorf Riegel, die Höfe Kunstmühle und Riedhöfe und die Wohnplätze Bei Bahnstation Riegel-Malterdingen, Wohnhaus Ries, Wohnhaus Willmann, Ziegelei und Zum Bad. Im Gemeindegebiet liegt die abgegangene Ortschaft Helsolczhein.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Freilichtmuseum Mithräum

Das Gebiet der heutigen Gemeinde Riegel hat eine etwa 7000-jährige Siedlungsgeschichte, die bis in die Jungsteinzeit zurückreicht. Es sind Funde aus den Kulturen der Bandkeramik, Rössen, Michelsberger und Glockenbecher nachgewiesen. Aus dem 1. und 2. Jahrhundert v. Chr. stammen verschiedene bronze-, hallstattzeitliche und keltische Befunde. Im Jahre 2001 wurde ein keltischer Goldmünzschatz gefunden. Archäologisch sind vor allem römische Besiedlungen nachgewiesen wie das Mitte des 1. Jahrhunderts entstandene römische Militärlager und die danach sich entwickelnde größere Siedlung (Vicus). Während das Fundmaterial bis in das 4. Jahrhundert reicht, gilt das 2. Jahrhundert als die Blütezeit, als die römische Siedlung "Rigola" das Verwaltungszentrum für den heutigen Breisgau war.

Im 6. und 7. Jahrhundert entstand auf dem Fronhofbuck ein fränkischer Königshof mit einer St. Martin geweihten Kirche.[3] Im Jahr 762 wurde Riegel erstmals im Testament des Bischofs Heddo von Straßburg urkundlich erwähnt. Nach einer Urkunde vom 13. Juli 781 schenkte Hildegunt verschiedene Güter aus ihrem Besitz in Riegel dem Kloster Lorsch.[4] Ab 952 gelangte es durch Befehl von König Otto I. von Guntram dem Reichen an das Kloster Einsiedeln.[5]

Am 4. März 1179 weilte der Zähringer Herzog Berthold IV. mit seinem Sohn bei seinem Ministerialen Wernher von Roggenbach in der Riegeler Burg. Um 1200 erhielt die Gemeinde Riegel Mauer, Graben und die Tore Schäfertor, Wassertor und Dörl. Die Burg kam 1218 als Lehen an die Herren von Üsenberg. 1353 verkaufte das Kloster Einsiedeln seinen Besitz in Riegel an den Freiburger Patrizier Johann Malterer, dessen elf Enkel Gesamterben waren. Über Johann Malterer kam der Ort 1368 an Vorderösterreich unter die Habsburger-Herrschaft, wo es viereinhalb Jahrhunderte blieb. Im Jahre 1450 wurde das Dominikanerinnenkloster St. Katharina gegründet und 1779 wieder aufgelöst. Das Kloster Einsiedeln verkaufte seine Patronatsrechte 1483 dem Kloster Ettenheimmünster. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Riegel am 5. November 1633 durch Truppen unter dem schwedischen Generals Horn belagert und schwer beschädigt. 1651 wurde eine neue ergänzte Gemeinteilherrenordnung herausgegeben, während der Ort nur noch 150 Einwohner hatte. 1784 wurde das heutige Rathaus als Gemeinteilherrenhaus erbaut.

1806 kam Riegel zum Großherzogtum Baden. Wichtige Infrastrukturmaßnahmen im 19. Jahrhundert waren der Bau des Leopoldskanals von 1837 bis 1842, durch den die Überschwemmungen durch Elz und Dreisam weitgehend unterbunden wurden. Durch den Bau der Badischen Hauptbahn von Mannheim nach Basel erhielt Riegel 1845 erstmals einen Bahnanschluss.

Gemeindewappen[Bearbeiten]

Seit der ersten Teilherrenordnung 1491 zeigt das Gemeindewappen einen Kopf. Im 19. Jahrhundert wurde das Wappen als ein mit grünem Lorbeer bekränzter Römerkopf in Gold auf blauem Grund festgelegt, der auf die römische Vergangenheit des Ortes hinweisen soll.[6] Nach neueren Forschungen soll es sich dabei um einen Übertragungsfehler handeln, da auf älteren Gemeindesiegeln ein Heidenkopf mit Liebesband dargestellt ist, wobei es sich wahrscheinlich um die Darstellung des Heiligen Mauritius handelt.[7]

Politik[Bearbeiten]

Rathaus

Riegel gehört dem Gemeindeverwaltungsverband Nördlicher Kaiserstuhl mit Sitz in Endingen an; weitere Mitgliedsgemeinden sind die Stadt Endingen und die Gemeinden Bahlingen am Kaiserstuhl, Forchheim (Kaiserstuhl), Sasbach am Kaiserstuhl und Wyhl am Kaiserstuhl.

Gemeinderat[Bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 7. Juni 2009 führte bei einer Wahlbeteiligung von 56,0 % (– 2,6) zu folgendem Ergebnis:[8]

CDU 38,0 % – 3,3 5 Sitze ± 0
SPD 32,6 % – 7,9 4 Sitze – 1
FWG 29,5 % +11,3 3 Sitze + 1

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Seit 1995 besteht eine Städtepartnerschaft mit der Gemeinde Champhol in der Umgebung von Chartres im Département Eure-et-Loir in Frankreich.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Riegel ist über die Bundesautobahn 5 (Alsfeld – Weil am Rhein) an das überregionale Straßennetz angebunden. Im Jahr 1845 erhielt Riegel Eisenbahnanschluss durch den außerhalb des Ortes gelegenen Bahnhof Riegel (2011 in Riegel-Malterdingen umbenannt) an der Staatsbahnlinie der Badischen Hauptbahn (Rheintalbahn Mannheim – Basel), die heute von der Deutschen Bahn AG betrieben wird. 1894 wurde die Kaiserstuhlbahn von Gottenheim über den Bahnhof Riegel am Kaiserstuhl Ort nach Endingen am Kaiserstuhl sowie ein Abzweig von Riegel am Kaiserstuhl Ort nach Riegel-Malterdingen an die Hauptbahn erbaut, 1895 folgte das Reststück Endingen – Breisach am Rhein. Die Kaiserstuhlbahn gehörte als Privatbahn lange Zeit zur Süddeutschen Eisenbahn-Gesellschaft (SEG) und wird heute von der Südwestdeutschen Verkehrs AG (SWEG) betrieben. Der Bahnhof Riegel-Malterdingen ist Ausgangspunkt des Museumsdampfzuges Rebenbummler, der seit 1978 von Mai bis Oktober auf der Kaiserstuhlbahn verkehrt.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

„Brauereischloss“ der ehemaligen Riegeler Brauerei mit der Michaelskapelle im Hintergrund

Die 1834 gegründete Brauereigesellschaft Meyer & Söhne AG, im allgemeinen Sprachgebrauch auch als Riegeler Brauerei bezeichnet, gehört seit dem Jahr 2000 zur Fürstlich Fürstenbergischen Brauerei in Donaueschingen. Brauereistandort und Marke blieben vorerst erhalten. Im Oktober 2004 wurde die Fürstenbergbrauerei von der Brau Holding International AG (Heineken, Schörghuber) übernommen. Die Brauereieinrichtungen in Riegel wurden zwischenzeitlich komplett stillgelegt. Verschiedene Biersorten der Marke Riegeler Bier werden nun im Hause Fürstenberg in Donaueschingen gebraut. Seit 2006 befindet sich in den Gebäuden der ehemaligen Riegeler Brauerei die kunsthalle messmer, Lofts und die Kleinbrauerei Römerbräu.

Unter den heutigen Industriebetrieben sind die Agrano GmbH & Co., Produzent verschiedener biologische Hefe-Produkte zu nennen, sowie die 1971 gegründete Firma ZIKUN Fahrzeugbau GmbH, die sich auf die Konstruktion und den Bau von Sonder- und Spezialfahrzeugen z. B. für Feuerwehr- und Getränkefahrzeuge, Anhänger etc. spezialisiert hat. Des Weiteren befindet sich die Firma Herbert Hipp Verpackungen GmbH, der Lackiercenter Schultis, das Vertriebsgebäude der Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG, Verkaufsgebiet Baden-Württemberg, und ein Lager der Lekkerland - The Convenience Company in Riegel.

Bildung und Kultur[Bearbeiten]

Bürgerhaus "Alte Schule" mit dem Museum Riegel im hinteren Gebäudeteil

Riegel verfügt über zwei Kindergärten mit jeweils drei Gruppen und mit der Michaelschule über eine Grund- und Hauptschule, die von etwa 235 Schülern besucht wird.

Im Museum Riegel werden seit 2006 etwa 300 Ausgrabungsfunde aus der römischen Vergangenheit Riegels gezeigt. 1974 wurde ein Mithras-Tempel freigelegt, eine der Stationen auf dem archäologischen Rundweg, der auch die keltische und mittelalterliche Vergangenheit Riegels zeigt. Für die Einrichtung des Museums und des Rundwegs wurden die Gemeinde und der Geschichtsverein 2006 mit dem Archäologiepreis Baden-Württemberg ausgezeichnet. Im Januar 2012 wurde das Museum Riegel im hinteren Gebäudeteil des Bürgerhauses Alte Schule neu eröffnet. Dabei kam die Abteilung II mit dem Thema Technik der Luft- und Raumfahrt hinzu. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs fanden sich die von Frankreich angeworbenen Raketenforscher und ihre Familien in Riegel ein. Ihr Büro war damals in der Gaststätte Arche untergebracht. Die Ergebnisse ihrer Forschung flossen in die Entwicklung der Europarakete Ariane und damit in die zivile Luftfahrt ein.

Im stillgelegten, ab 1875 errichteten Riegeler Brauereischloss wurde am 20. Juni 2009 am Zusammenfluss von Dreisam, Elz und Glotter die kunsthalle messmer mit der Ausstellung Hommage an André Evard eröffnet. Dort stehen der Kunst 900 m² Ausstellungsfläche und eine große Außenanlage für Skulpturen zur Verfügung. Auch wohnen eine Vielzahl von Künstlern im Ort, die jedes Jahr den Tag der offenen Ateliers gestalten.

Mit der Kumedi verfügt die Gemeinde über ein Kleinkunst-Theater im ehemaligen Empfangsgebäude vom Bahnhof Riegel Ort, das sich auch Kopfbahnhof nennt, unter der Leitung von Klaus Spürkel steht und auch theaterpädagogische Arbeit leistet.

Die Gemeinde bezeichnet sich auch als das Kulturelle Tor zum Kaiserstuhl.

Sakralbauten[Bearbeiten]

Pfarrkirche St. Martin[Bearbeiten]

Die katholische Pfarrkirche St. Martin wurde 1743–1749 von dem Baumeister Franz Rudhart errichtet und zählt zu den schönsten Barockkirchen des Breisgaus. An das einschiffige Langhaus schließt sich der leicht eingezogene Chor mit einer halbrunden Apsis als Abschluss an. Der in die elegant geschwungene Fassade integrierte Kirchturm trägt eine Zwiebelhaube. An der reichen künstlerischen Ausstattung wirkten namhafte Künstler mit. Die Rokoko-Stuckarbeiten fertigte Hans Georg Gigel aus der Künstlerfamilie Gigl, Benedikt Gambs schuf die Altar- und Deckengemälde. Die erste Orgel kam aus der Werkstätte von Johann Andreas Silbermann in Straßburg. Bei einem Feuer wurde am 28. Oktober 1936 die originale Innenausstattung weitgehend zerstört und beim anschließenden Wiederaufbau rekonstruiert. Nach Teilzerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde die Barockausstattung erneut wieder hergestellt und in jüngster Zeit umfassend renoviert.

Michaelskapelle[Bearbeiten]

Die Michaelskapelle zählt zu den Wahrzeichen des Ortes und steht weithin sichtbar auf dem Michaelsberg. Erstmals urkundlich erwähnt wurde sie anlässlich ihrer Wiedereinweihung im Jahre 969. Sie gehörte als Burgkapelle zur 1160 erstmals erwähnten und 1356 zerstörten Burg Riegel. Im Dachstuhl sind Hölzer aus den Jahren 1283–1293 verbaut, um 1465 wurde die Kapelle erneuert und erhielt mit dem spätgotischen Chor weitgehend die heutige Gestalt. Die Michaelskapelle diente auch als Wallfahrtskirche.

Friedhofskapelle[Bearbeiten]

Als 1901 der Friedhof erweitert wurde, beschlossen die Direktoren der Brauereigesellschaft Meyer & Söhne der Gemeinde eine Friedhofskapelle zu stiften. Im Juli 1903 wurde der Architekt Paul Meißner aus Darmstadt gewonnen. Am 5. August begann die Ausschachtung der Baugrube, wobei ein römischer Keller als Überrest eines römerzeitlichen Hauses entdeckt wurde. Die Fertigstellung der Kapelle im typischen Neobarock-Stil der Brauerei dauerte bis 1907. Die Einweihung erfolgte am 29. Oktober 1907 und die Schenkung an die Gemeinde am 31. Januar 1908. 1973 wurde die benachbarte Einsegnungshalle gebaut.

Käppele[Bearbeiten]

Das sogenannte Käppele oder auch als Kreuzheußlin / Kreuzkäpplin bezeichnete Gebäude wurde schon 1555 erwähnt und steht heute in der Nähe der evangelischen Kirche. Auf dem Ortsbild aus dem Jahre 1709 ist deutlich zu sehen, dass es außerhalb des Ortes vor der Dorfmauer gegenüber dem Schäfertor steht. Das Gebäude selbst ist in seiner Grundfläche von ca. 2m x 2,5m recht klein und in offener Bauweise ausgeführt. Dies lässt den direkten Blick auf eine Figur des auferstandenen Christus zu, die im Innern steht. Davor dient eine Kniebank als Absperrung.

Evangelische Kirche[Bearbeiten]

Im Jahre 1897 stimmten bei einer Versammlung 22 Männer für den Bau eines Betsaales. Nachdem Jakob Kaderlin den Bauplatz gestiftet hatte und die Familien Leep und Kaderlin für ein Darlehen bürgten, wurde 1898 die evangelische Kirche innerhalb von neun Monaten gebaut, damals noch außerhalb des Ortes. Die Kirche ist im neugotischen Stil gehalten.

Söhne und Töchter des Ortes[Bearbeiten]

  • Anton Anreith (1754–1822), Bildhauer, der vor allem in Kapstadt wirkte
  • Wilhelm Walliser (1831–1898), Bildhauer, der vor allem in Freiburg wirkte

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Freiburg Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-007174-2. S. 234–235
  3. Mechthild Michels: 7000 Jahre Siedlungsgeschichte Riegel am Kaiserstuhl
  4. Karl Minst, Lorscher Codex Band IV. 1970, S.208
  5. H. Witt: Abriß der Geschichte von Burkheim in: Stadtverwaltung Burkheim und Winzergenossenschaft Burkheim: 1200 Jahre Burkheim, Burkheim, 1963, S. 16
  6. Landratsamt Emmendingen: Wappenbuch des Landkreises Emmendingen
  7. Geschichtsverein Riegel e.V.: Riegeler Allmanach 2011
  8. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Riegel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien