Riekofen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Riekofen
Riekofen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Riekofen hervorgehoben
48.91777777777812.350277777778335Koordinaten: 48° 55′ N, 12° 21′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Regensburg
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Sünching
Höhe: 335 m ü. NHN
Fläche: 24 km²
Einwohner: 761 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 32 Einwohner je km²
Postleitzahl: 93104
Vorwahl: 09480
Kfz-Kennzeichen: R
Gemeindeschlüssel: 09 3 75 191
Gemeindegliederung: 8 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Schulstraße 26
93104 Sünching
Webpräsenz: www.taimering.de
Bürgermeister: Armin Gerl
Lage der Gemeinde Riekofen im Landkreis Regensburg
Landkreis Amberg-Sulzbach Landkreis Cham Landkreis Dingolfing-Landau Landkreis Eichstätt Landkreis Kelheim Landkreis Landshut Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm Landkreis Schwandorf Straubing Landkreis Straubing-Bogen Regensburg Forstmühler Forst Kreuther Forst Brunn (Oberpfalz) Alteglofsheim Altenthann Aufhausen Bach an der Donau Barbing Beratzhausen Bernhardswald Bernhardswald Brennberg Brunn (Oberpfalz) Deuerling Donaustauf Duggendorf Hagelstadt Hemau Holzheim am Forst Kallmünz Köfering Laaber Lappersdorf Mintraching Mötzing Neutraubling Nittendorf Obertraubling Pentling Pettendorf Pfakofen Pfatter Pielenhofen Riekofen Regenstauf Schierling (Oberpfalz) Sinzing Sünching Tegernheim Thalmassing Wenzenbach Wiesent (Gemeinde) Wörth an der Donau Wolfsegg (Oberpfalz) ZeitlarnKarte
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Riekofen ist eine Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Regensburg und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Sünching. Riekofen ist mit 791 Einwohnern die kleinste selbständige Gemeinde im Landkreis Regensburg.

Pfarrkirche St. Johannes in Riekofen

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Die Gemeinde liegt zwischen Pfatter und Sünching im nordwestlichen Gäuboden.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die politische Gemeinde hat acht amtlich benannte Ortsteile[2]:

Geschichte[Bearbeiten]

Riekofen wurde 878 erstmals urkundlich erwähnt. Der Name Taimering wird, obwohl das Dorf wesentlich älter ist, erstmals im 14. Jahrhundert erwähnt. 1858 bekommt Taimering einen Bahnanschluss durch den Bau der Strecke Regensburg - Straubing, der Haltepunkt wird 1988 allerdings eingestellt. 1870 wurde das Schloss Riekofen abgerissen.

Vorgeschichte[Bearbeiten]

In Riekofen wurde 1995 eine Doppelkreisgrabenanlage entdeckt, die der Pollinger Kultur zugerechnet wird. Riekofen gilt als bedeutender Fundort für Vorgeschichte.[3]

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1972 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Ehring eingegliedert.[4] Am 1. Januar 1978 kam Taimering hinzu.[5]

Politik[Bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: Schräglinks geteilt von Schwarz und Gold; auf schwarzem Dreiberg ein Steinbock in wechselnden Farben, der zwischen den Vorderhufen ein grünes Kleeblatt hält. Das Wappen wird seit 1982 geführt.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Pfarrkirche St. Johannes bapt. und Johannes ev. in Riekofen
  • Kapelle Christus an der Geißelsäule in der Kapellenstraße/Hofmarkstraße in Riekofen.
  • kath. Kirche St. Margareta in Taimering
  • kath. Filialkirche St. Stephan in Oberehring
  • siehe auch Liste der Baudenkmäler in Riekofen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111215/233225&attr=OBJ&val=1031
  3. Riekofen: Doppelkreisgrabenanlage der Pollinger Kultur. Website der Gesellschaft für Archäologie in Bayern e.V. Abgerufen am 10. April 2010.
  4.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 555.
  5.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 657.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Riekofen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien