Rielasingen-Worblingen
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Freiburg | |
| Landkreis: | Konstanz | |
| Höhe: | 417 m ü. NN | |
| Fläche: | 18,57 km² | |
| Einwohner: |
11.570 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 623 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 78239 | |
| Vorwahl: | 07731 | |
| Kfz-Kennzeichen: | KN | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 3 35 100 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Lessingstraße 2 78239 Rielasingen-Worblingen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Ralf Baumert (SPD) | |
| Lage der Gemeinde Rielasingen-Worblingen im Landkreis Konstanz | ||
Rielasingen-Worblingen ist eine Gemeinde im Landkreis Konstanz in Baden-Württemberg südlich von Singen (Hohentwiel), unmittelbar an der Schweizer Grenze.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie[Bearbeiten]
Geographische Lage[Bearbeiten]
Rielasingen-Worblingen liegt an der Radolfzeller Aach.
Gemeindegliederung[Bearbeiten]
Die Gemeinde besteht aus den drei ehemals selbstständigen Gemeinden Rielasingen, Arlen und Worblingen mit den Dörfern Rielasingen mit Arlen und Worblingen und den Höfen Rosenegg und Hittisheim.[2]
Rielasingen |
Arlen |
Worblingen |
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Geschichte[Bearbeiten]
Der heutige Ortsteil Arlen wurde erstmals im Jahre 1005 in einer Urkunde von Kaiser Heinrich II. erwähnt, in welcher dieser das Kloster St. Georgen auf dem Hohentwiel nach Stein am Rhein überträgt.
Eine mittelalterliche Burgruine, die Burg Rosenegg, befindet sich am Hang des Rosenegg 1500 Meter von Rielasingen.
siehe auch Burg Worblingen
Im Ortsteil Worblingen gab es vom Beginn des 17. bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts eine kleine jüdische Gemeinde. Ein eigener jüdischer Friedhof wurde 1857 angelegt.
Die Gemeinde Rielasingen-Worblingen wurde am 1. Januar 1975 durch Vereinigung der Gemeinden Rielasingen und Worblingen gebildet.
Politik[Bearbeiten]
Gemeinderat[Bearbeiten]
Die Kommunalwahl vom 7. Juni 2009 führte bei einer Wahlbeteiligung von 45,9 % (+ 2,6) zu folgendem Ergebnis:[3]
| Partei / Liste | Stimmenanteil | +/- | Sitze | +/- |
| CDU | 34,4 % | - 3,5 | 7 | ± 0 |
| FWG | 39,0 % | + 2,1 | 6 | -1 |
| SPD | 26,6 % | + 1,4 | 5 | + 1 |
Bürgermeister und Verwaltung[Bearbeiten]
Bürgermeister der Gemeinde ist seit April 2007 Ralf Baumert. Die Gemeinde ist mit den Gemeinden Steißlingen und Volkertshausen beteiligt an der Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Singen (Hohentwiel).
Städtepartnerschaften[Bearbeiten]
Die Partnerschaft mit Nogent-sur-Seine in der Region Champagne-Ardenne (Frankreich) besteht seit 1973, mit dem Schweizer Ort Lostorf im Kanton Solothurn wurde die Partnerschaft 1998 beurkundet. Ardea in der Region Latium (Italien) ist die neueste Partnerstadt, diese Partnerschaft besteht seit 2002.
Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
Bauwerke[Bearbeiten]
In Arlen befindet sich die katholische Pfarrkirche St. Stephan und Blasius. Das gegenwärtige Kirchengebäude entstand nach dem 1962 erfolgten Abriss der früheren spätgotischen Kapelle.[4]
Museen[Bearbeiten]
Im Alten Rathaus in Worblingen ist das Dorfmuseum untergebracht.
Bildung[Bearbeiten]
Mit der Ten-Brink-Schule gibt es eine Haupt- und Realschule in der Gemeinde. Dazu bestehen noch drei reine Grundschulen (Hardbergschule, Hebelschule, Scheffelschule). Außerdem gibt es drei gemeindliche und zwei römisch-katholische Kindergärten.
Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]
In der Gemeinde steht eine öffentliche Bücherei und seit 2009 ein Naturbad zur Verfügung. Im Jahr 2012 wurde die neue Talwiesenhalle eröffnet, welche die marode gewordene Rosenegghalle ablöst.
Verkehr[Bearbeiten]
Der Bahnhof Rielasingen liegt an der Bahnstrecke Etzwilen–Singen. Auf dieser Strecke verkehren jedoch seit 1969 keine Personenzüge und seit 2004 keine Güterzüge mehr. Die Strecke wird noch von einer Museumsbahn befahren. 2011 und 2012 fanden Museumsbahnfeste am Bahnhof Arlen-Rielasingen statt.
Persönlichkeiten[Bearbeiten]
Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]
- Emanuel Rothschild (1849–1912), Politiker und Unternehmer
- Nino Korda (*1927), Schauspieler
- Dietmar Bührer (*1947), Fotograf
- Petra Selg (*1961), Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen), MdB
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland nach Bevölkerung am 31.12.2011 auf Grundlage des Zensus 2011 und früherer Zählungen (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
- ↑ Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VI: Regierungsbezirk Freiburg Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2. S. 774–775
- ↑ Statistisches Landesamt Baden-Württemberg
- ↑ Wolfgang Kramer und Michael Greuter (Hrsg.): Kunstschätze im Kreis Konstanz. Entdecken und Erleben (= Hegau-Bibliothek. Band 128). 3. Auflage. Verlag Michael Greuter, Hilzingen 2008, ISBN 3-938566-07-8, S. 202.
Weblinks[Bearbeiten]
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