Riisipere

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Das Gutshaus von Riisipere
Wasserturm am Bahnhof Riisipere

Riisipere (deutsch Riesenberg) ist ein Dorf (alevik) im estnischen Kreis Harju. Es gehört zur Gemeinde Nissi. Riisipere hat 1051 Einwohner (Stand: 1. Januar 2004).

Das Dorf Riisipere ist der Geburtsort des estnischen Komponisten Raimond Valgre (1913–1949).

Gutshaus Riisipere[Bearbeiten]

Der Deutschbalte Peter Gustav von Stackelberg ließ von 1818 bis 1821 das Herrenhaus von Riisipere (Neu-Riesenberg) erbauen. Es ist eines der herausragendsten Beispiele des Klassizismus in Estland. Das palaisartige Gutshaus und der umgebende Park wurden in vielen Reiseberichten des 19. Jahrhunderts beschrieben. Eine Granittafel erinnert zwischen den Bäumen an die Auftraggeberin des Parks, Wilhelmine von Ungern-Sternberg. Von 1921 bis 1984 diente das Gutshaus als Heim für Waisenkinder. Heute befindet es sich in Privatbesitz.

Entfernungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

59.11416666666724.310555555556Koordinaten: 59° 7′ N, 24° 19′ O