Rimberg (Schmallenberg)

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51.21758.3491666666667610Koordinaten: 51° 13′ 3″ N, 8° 20′ 57″ O

Rimberg
Höhe: 602,5–622,5 m ü. NHN
Einwohner: 8 (31. Dez. 2013)
Postleitzahl: 57392
Vorwahlen: 02974, 02977
Rimberg (Schmallenberg)
Rimberg

Lage von Rimberg in Schmallenberg

Rimberg ist ein Ortsteil der Stadt Schmallenberg im nordrhein-westfälischen Hochsauerlandkreis.

Geographische Lage[Bearbeiten]

Rimberg liegt im Nordwesten des Rothaargebirges etwa 8,5 km nordöstlich der Schmallenberger Kernstadt, 4,2 km nordöstlich von Bad Fredeburg, 1,6 km westlich von Osterwald und 3,1 km südsüdwestlich von Gellinghausen, die alle zu Schmallenberg gehören. Westnordwestlich des auf 602,5 bis 622,5 m ü. NHN[1] gelegenen Weilers erhebt sich der Rimberg (713,2 m) und ostsüdöstlich die Hunau (818,5 m). Hindurch führt zwischen Bad Fredeburg und Gellinghausen die Landesstraße 776, die hier zwischen dem Rimberg im Westnordwesten und der Hunau im Ostsüdosten verläuft.

Geschichte[Bearbeiten]

Das erste Haus von Rimberg wurde 1860 errichtet. Aus der ehemaligen Gastwirtschaft hat sich das heute bestehende Hotel Knoche entwickelt. In der Zeit von 1943 bis 1945 war das Hotel ein Entbindungsheim der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt (NSV). 498 Kinder wurden in dieser Zeit dort geboren.[2] Neben dem Hotel gibt es einen ehemaligen Bauernhof, heute eine Schlittenhundezucht mit Pension, und ein Wohnhaus, heute Wochenendhaus. Rimberg, das bis zur kommunalen Neugliederung zur Gemeinde Bödefeld-Land gehörte und an der Grenze zu Fredeburg lag, wurde am 1. Januar 1975 in die Stadt Schmallenberg eingegliedert.[3]

Heinrich Lübke (1894–1972), von 1953 bis 1959 Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und von 1959 bis 1969 der zweite Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, machte im Hotel Knoche seit Mitte der 1950er Jahre bis kurz vor seinem Tod Urlaub. Er sorgte dafür, dass die Landesstraße 776 am Rimberg ausgebaut und vom Hotel weg verlegt wurde. Im Hotel selbst erinnern Fotos an die Urlaube von Lübke.

In der Nacht vom 4. zum 5. Februar 2011 wurde das Hotel durch einen Brand fast völlig zerstört.[4]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Schmallenberg-Rimberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise)
  2. Sauerlandkurier: Knoche Rimberg, Seite 10, vom 11. August 2013
  3.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 335f.
  4. Artikel Brand am Rimberg, vom 5. Februar 2011, in: Der Westen abgerufen am 5. Februar 2011