Rimsting

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Rimsting
Rimsting
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Rimsting hervorgehoben
47.87861111111112.337777777778564Koordinaten: 47° 53′ N, 12° 20′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Rosenheim
Höhe: 564 m ü. NHN
Fläche: 20,7 km²
Einwohner: 3757 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 181 Einwohner je km²
Postleitzahl: 83253
Vorwahl: 08051
Kfz-Kennzeichen: RO, AIB, WS
Gemeindeschlüssel: 09 1 87 168
Gemeindegliederung: 49 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schulstraße 4
83253 Rimsting
Webpräsenz: www.rimsting.de
Bürgermeister: Josef Mayer jun. (CSU)
Lage der Gemeinde Rimsting im Landkreis Rosenheim
Chiemsee (Gemeinde) Chiemsee (Gemeinde) Chiemsee Österreich Landkreis Altötting Landkreis Ebersberg Landkreis Erding Landkreis Miesbach Landkreis München Landkreis Mühldorf am Inn Landkreis Traunstein Rosenheim Rotter Forst-Süd Rotter Forst-Nord Albaching Amerang Aschau im Chiemgau Babensham Bad Aibling Bad Endorf Bad Feilnbach Bernau am Chiemsee Brannenburg Breitbrunn am Chiemsee Bruckmühl Edling Eggstätt Eiselfing Feldkirchen-Westerham Flintsbach am Inn Frasdorf Griesstätt Großkarolinenfeld Gstadt am Chiemsee Halfing Höslwang Kiefersfelden Kolbermoor Neubeuern Nußdorf am Inn Oberaudorf Pfaffing (Landkreis Rosenheim) Prien am Chiemsee Prutting Ramerberg Raubling Riedering Rimsting Rohrdorf (am Inn) Rott am Inn Samerberg Schechen Schonstett Söchtenau Soyen Stephanskirchen Tuntenhausen Vogtareuth Wasserburg am InnKarte
Über dieses Bild

Rimsting ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Rosenheim. Der Luftkurort liegt am Chiemsee zwischen den Kurorten Prien am Chiemsee (3 km) und Bad Endorf (5 km).

Geographie[Bearbeiten]

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die politische Gemeinde Rimsting hat 49 amtlich benannte Ortsteile[2]:

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung im Codex Falkensteinensis erfolgte im Jahr 1189, die Gründung dürfte aber schon im 7. Jahrhundert erfolgt sein. Rimsting gehörte wie Greimharting zu der mit der Hochgerichtsbarkeit ausgestatteten Herrschaft Wildenwart. Rimsting wurde im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern 1818 eine selbständige politische Gemeinde.

Religionen[Bearbeiten]

Mit Stand vom Juni 2003 waren 2.446 Personen katholisch, 673 Personen evangelisch und 728 Personen ohne bzw. hatten andere Religionen.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. April 1970 erfolgte die freiwillige Eingliederung der Gemeinde Greimharting in die Gemeinde Rimsting. Am 1. April 1971 wurden Teile der aufgelösten Gemeinde Mauerkirchen (Sieglweiher, Gmein und Hötzelsberg) eingegliedert. Am 1. Januar 1972 kamen Teile von Hirnsberg (Hocheck) hinzu.[3] Im Jahr 1978 kamen von der Gemeinde Pietzing die Orte Ratzing mit Herrgottswinkel, Hitzing und Kindlpoint zur Gemeinde Rimsting.[4]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kunst[Bearbeiten]

  • Lüftlmalereien an den Bauernhöfen
  • „Steinadler“ von T. Roubaud, Ecke Priener/Greimhartinger Straße
  • Holzbildhauerskulpturen am Römerweg und am Sportplatz Westernach

Bauwerke[Bearbeiten]

Siehe auch Liste der Baudenkmäler in Rimsting

  • Pfarrkirche Rimsting „St. Nikolaus“ mit Hochaltar und Kanzel der ehm. Domstiftskirche auf Herrenchiemsee
  • Filialkirche „St. Petrus und St. Leonhard“ in Greimharting (Pfarrei Prien)
  • Filialkirche „St. Salvator“ (Pfarrei Prien)
  • Kapelle „St. Kolomann“ in Hochstätt
  • Kapelle „zur Unbefleckten Empfängnis Maria“ bei Gattern
  • „Kriegergedächtniskapelle“ Pinswang
  • „Kalkgruber Kapelle“
  • Bahnhof

Naturdenkmäler[Bearbeiten]

  • Umweltpädagogische Hütte an der Schafwaschener Bucht
  • Obst- und Kulturweg Ratzingerhöhe

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111022/221043&attr=OBJ&val=524
  3.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 561.
  4.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 589.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rimsting – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien