Ringgenberg BE

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BE ist das Kürzel für den Kanton Bern in der Schweiz und wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Ringgenberg zu vermeiden.
Ringgenberg
Wappen von Ringgenberg
Staat: Schweiz
Kanton: Bern (BE)
Verwaltungskreis: Interlaken-Oberhasliw
BFS-Nr.: 0590i1f3f4
Postleitzahl: 3852
Koordinaten: 635130 / 17274646.7057.898602Koordinaten: 46° 42′ 18″ N, 7° 53′ 53″ O; CH1903: 635130 / 172746
Höhe: 602 m ü. M.
Fläche: 8.7 km²
Einwohner: 2642 (31. Dezember 2013)[1]
Einwohnerdichte: 304 Einw. pro km²
Website: www.ringgenberg.ch
Ringgenberg

Ringgenberg

Karte
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Ringgenberg ([ˈrɪŋkənˌbɛrɡ]) ist eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Interlaken-Oberhasli des Kantons Bern in der Schweiz.

Geographie[Bearbeiten]

Die Gemeinde liegt am rechten Ufer des Brienzersees.

Name[Bearbeiten]

Der ursprüngliche Name von Ringgenberg war Ringgenwil. Dieser Name besteht aus dem althochdeutschen Personennamen Rinco, Rincho und der Ortsnamenendung -wilari (kleines Dorf). Der heutige Name beruht auf einer Übertragung von Ringgenwil auf die Burg, die im Hochmittelalter gebaut wurde.

Geschichte[Bearbeiten]

Als im Jahre 1230 der Ritter Kuno von Brienz vom deutschen Kaiser Friedrich II. (HRR) zum Reichsvogt des Brienzerseegebietes ernannt wurde, liess er die Burg Ringgenberg erbauen. Die Adelsfamilie nannte sich fortan von Ringgenberg. Johann von Ringgenberg war das bedeutendste Glied dieser Adelsfamilie. Als Spruchdichter wurde er als „Ritter, der Schwert und Leier gleich gut führt“ bezeichnet. Seine Lieder sind um 1300 in Zürich in die Manessische Liedersammlung aufgenommen worden.

In der Zeit von Philipp von Ringgenberg (1351-1374) begann der Ruin der Herrschaftshauses. 1351 mussten Teile der Herrschaft an das Kloster Interlaken verpfändet werden. 1380 wurde die Burg Ringgenberg angezündet und geplündert, der Burgherr Freiherr Petermann gefangen genommen.

Mit dem Bau der Burgkirche von Ringgenberg wurde im Jahre 1670 unter dem Architekten Abraham Dünz angefangen. Das imposante Bauwerk steht auf einem Hügel zwischen Dorf und See.

1853 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Goldswil mit Ringgenberg fusioniert.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Burgkirche
Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1850 1880 1900 1930 1950 1960 1970 1980 1990 2000
Einwohner 1005 1423 1320 1450 1763 1780 1824 2001 2467 2554

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • G. Ritschard, Heimatbuch Ringgenberg-Goldswil

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)