Rio Grande Mud

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Rio Grande Mud
Studioalbum von ZZ Top
Veröffentlichung 4. April 1972
Label London Records
Genre Bluesrock
Anzahl der Titel 10
Laufzeit 40min 51s

Besetzung

Produktion Bill Ham
Studio Brians Recording Studio, Tyler, Texas
Chronologie
ZZ Top’s First Album
1971
Rio Grande Mud Tres Hombres
1973
Singleauskopplung
1972 Francine

Rio Grande Mud ist das zweite Album der amerikanischen Bluesrock-Band ZZ Top. Es erschien im April 1972 bei London Records, in Nordamerika wurde das Album von Warner veröffentlicht. Es war das erste Album der Band, das sich in den Billboard 200 platzieren konnte, es erreichte dort Platz 104. Die Singleauskopplung „Francine“ erreichte Platz 69 der Billboard Hot 100.

Wissenswertes[Bearbeiten]

Die Lieder wurden von den Bandmitgliedern gemeinschaftlich geschrieben, an einem Teil wirkte Manager Bill Ham mit, der das Album auch produzierte. Das Songwriting fand während der Tournee zum vorhergehenden Album statt, das Management organisierte Tourpausen, in denen die Band ins Studio gehen konnte.[1] Das Stück „Francine“ schrieb die Band gemeinsam mit dem Songwriter Steve Perron. Er war Fan der Rolling Stones, weshalb das Lied hörbar von dem Rolling-Stones-Hit „Brown Sugar“ beeinflusst ist.[2] Bei den Aufnahmen verwendete Billy Gibbons noch eine Fender Stratocaster, die er ab 1973 nicht mehr live nutzte. Die Titel „Chevrolet“ und „Francine“ sang Bassist Dusty Hill ein. Mit „Apologies to Pearly“ befand sich das erste Instrumental auf einem Album der Band.

1985 wurde das Album für die CD-Version neu bearbeitet.

Titelliste[Bearbeiten]

  1. Francine (Cordray, Gibbons, Perron) - 3:33
  2. Just Got Paid (Gibbons, Ham) - 4:49
  3. Mushmouth Shoutin' (Gibbons, Ham) - 3:41
  4. Ko Ko Blue (Beard, Gibbons, Hill) - 4:56
  5. Chevrolet (Gibbons) - 3:47
  6. Apologies to Pearly (Beard, Gibbons, Ham, Hill) - 2:39
  7. Bar-B-Q (Gibbons, Ham) - 3:34
  8. Sure Got Cold After the Rain Fell (Gibbons) - 7:39
  9. Whiskey'n Mama (Beard, Gibbons, Ham, Hill) - 3:20
  10. Down Brownie (Gibbons) - 2:53

Rezeption[Bearbeiten]

Stephen Thomas Erlewine von Allmusic bemerkt den im Vergleich zum Vorgängeralbum härteren und kraftvolleren Sound des Albums und hält die Stücke von „Rio Grande Mud“ für wesentlich besser als die des Debüts. Daneben stellt er fest, dass einige Titel mit ihrem verzerrten Bluesrock und den Boogie-Einflüssen ein wenig eindimensional klingen würden. Jon Koegel vom Musikmagazin Rolling Stone bedauert, dass es ZZ Top trotz zweier beachtenswerter Alben nur zu regionalem Erfolg gebracht hätten, und lobt die Musiker als talentiert und vielversprechend. Die Band klinge mehr nach englischem Blues als nach einer amerikanischen Band und sei vergleichbar mit John Mayall & the Bluesbreakers und frühen Fleetwood Mac. Mit etwas Promotion und größerem Airplay werde der Band der Durchbruch gelingen. Das Onlinemagazin laut.de merkt an, dass „der zweite Streich "Rio Grande Mud" … nichts Entscheidendes reißen“ konnte.[3] Der Titel des Albums „Rio Grande Blood“ der amerikanischen Industrial-Metal-Band Ministry ist eine Parodie auf „Rio Grande Mud“.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Billy F. Gibbons, Tom Vickers: Billy F Gibbons: Rock+Roll Gearhead. MBI Publishing Company, 2005, ISBN 978-0-760322-69-7, S. 37.
  2. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatSteven Rosen: ZZ Top: From A to ZZ. Guitar World, 22. Oktober 2009, abgerufen am 8. Februar 2010 (englisch).
  3. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatZZ Top Biografie. laut.de, abgerufen am 15. März 2010.

Quellen[Bearbeiten]