Riquewihr
| Riquewihr | ||
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| Region | Elsass | |
| Département | Haut-Rhin | |
| Arrondissement | Ribeauvillé | |
| Kanton | Kaysersberg | |
| Gemeindeverband | Pays de Ribeauvillé | |
| Koordinaten | 48° 10′ N, 7° 18′ O48.1663888888897.2969444444444303Koordinaten: 48° 10′ N, 7° 18′ O | |
| Höhe | 230–936 m | |
| Fläche | 17,04 km² | |
| Einwohner | 1.203 (1. Jan. 2010) | |
| Bevölkerungsdichte | 71 Einw./km² | |
| Postleitzahl | 68340 | |
| INSEE-Code | 68277 | |
| Website | http://www.ribeauville-riquewihr.com/ | |
Riquewihr und seine Weinberge |
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Riquewihr (deutsch: Reichenweier) ist eine französische Gemeinde mit 1203 Einwohnern (1. Januar 2010) im elsässischen Département Haut-Rhin. Sie gehört zum Arrondissement Ribeauvillé, zum Kanton Kaysersberg und zum Gemeindeverband Pays de Ribeauvillé.
Riquewihr wurde auf Grund seines unversehrt erhaltenen Stadtbildes aus dem 16. Jahrhundert als eines der Plus beaux villages de France (schönste Dörfer Frankreichs) klassifiziert.[1]
Inhaltsverzeichnis |
Geographie [Bearbeiten]
Riquewihr liegt am Fuß der Vogesen, etwa zwölf Kilometer nordnordwestlich von Colmar. Das Gemeindegebiet von Riquewihr ist Teil des Regionalen Naturparks Ballons des Vosges.
Geschichte [Bearbeiten]
Im 6. Jahrhundert gründete ein Franke namens Richo ein Landgut namens Richovilla, aus dem sich der Ort entwickelte. 1320 erhielt Riquewihr, damals im Besitz der Grafen von Horburg, die Stadtrechte. 1324 wurde die Stadt an das Haus Württemberg verkauft. Von diesem Zeitpunkt an gehörte sie neben der Grafschaft Württemberg-Mömpelgard zu den linksrheinischen Besitzungen des Hauses Württemberg.
1793 wurde die Stadt französisch. Die Bevölkerung ist mehrheitlich lutherisch.
Bevölkerungsentwicklung [Bearbeiten]
| Jahr | 1962 | 1968 | 1975 | 1982 | 1990 | 1999 | 2007 |
| Einwohner | 1247 | 1322 | 1195 | 1045 | 1075 | 1212 | 1271 |
Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
- Altstadt: Riquewihr ist bedeutend wegen seiner einmaligen Altstadt, die mitsamt den Befestigungsanlagen nahezu komplett erhalten ist.
- Der fachwerkverzierte obere Torturm Dolder ist ein Wahrzeichen der Stadt.
- Die Burgruine Reichenstein aus dem 13. Jahrhundert, deren fünfeckiger Bergfried akut einsturzgefährdet ist, liegt etwa zwei Kilometer nordwestlich der Stadt im Wald.
- Mit der noch weiter nordwestlich liegenden Burg Bilstein steht eine weitere Burgruine auf Riquewihrer Gebiet.
- Museen:
- Das Musée Hansi zeigt das Werk des Grafikers Jean-Jacques Waltz.
- Das Musée de la Poste (Postmuseum) befindet sich im ehemaligen württembergischen Schloss.
- Das Musée de la Tour de Voleurs mit Gefängnis und Folterkammer befindet sich im ehemaligen Judenviertel.
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
Töchter und Söhne der Stadt:
- Conrad von Hailfingen genannt Boltringer († 1427) war 1423 und 1426 württembergischer Vogt in Reichenweier
- Herzog Ulrich von Württemberg (* 8. Februar 1487, † 6. November 1550 in Tübingen)
- Maria Karoline Flachsland (* 28. Januar 1750, † 15. September 1809 in Weimar), Ehefrau von Johann Gottfried von Herder
Städtepartnerschaft [Bearbeiten]
- Weil der Stadt, Deutschland, seit 1961
Wirtschaft [Bearbeiten]
Riquewihr ist einer der bedeutendsten elsässischen Weinbauorte. (Siehe Knipperlé). Daneben ist der Ort stark auf den Tourismus, insbesondere den Tagestourismus, ausgerichtet.
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Riquewihr auf Les plus Beaux Villages de France (französisch)
Weblinks [Bearbeiten]
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