Rita Marley

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Die I-Threes, Judy Mowatt, Rita Marley und Marcia Griffiths (von links nach rechts)

Alpharita Constantia Marley Anderson, besser bekannt als Rita Marley (* 25. Juli 1946 in Santiago de Cuba, Kuba), ist eine jamaikanische Reggaemusikerin kubanischer Herkunft. Sie ist die Witwe von Bob Marley und die Mutter von Sharon, Cedella, Ziggy, Stephen und Stephanie Marley.

Rita Marley wuchs in Trenchtown in Kingston auf. Sie gehörte der Band The Soulettes an, bis sie 1974 zusammen mit Judy Mowatt und Marcia Griffiths für Bob Marley & the Wailers das Hintergrundgesangstrio I-Threes bildete, mit welchem sie auch heute noch auftritt. Nach dem Tod ihres Mannes verwaltet sie dessen Erbe, wobei es mehrere Male zu Streitigkeiten mit seinen früheren Produzenten kam, und produziert weitere eigene Alben.

Rita Marley lebt heute in Ghana. Als sie 2005 die Ehrenbürgerschaft von Addis Abeba erhielt, wurde sie zitiert, dass die sterblichen Überreste von Bob Marley exhumiert und in Äthiopien wiederbegraben werden sollten, der Heimat Haile Selassies. Dies löste in Jamaika Aufregung und Empörung aus. Die von Rita Marley anscheinend beabsichtigte Exhumation wurde jedoch falsch dargestellt. Es habe nie Pläne zu einer Exhumation gegeben.

Am 2. Juli 2005 trat Rita Marley im Rahmen der weltweiten Live 8-Benefizkonzerte in Philadelphia an der Seite ihres Sohnes Stephen und den Black Eyed Peas auf.

Diskografie (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1981: Who Feels It Knows It
  • 1982: Harambe
  • 1991: We Must Carry On
  • 1999: One Draw
  • 2003: Sings Bob Marley... And Friends
  • 2004: Sunshine After Rain

Literatur[Bearbeiten]

  • Rita Marley: No Woman No Cry. Mein Leben mit Bob Marley, Edel:Rockbuch, Hamburg, ISBN 3-927638-07-2