Rixheim

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Rixheim
Wappen von Rixheim
Rixheim (Frankreich)
Rixheim
Region Elsass
Département Haut-Rhin
Arrondissement Mulhouse
Kanton Habsheim
Koordinaten 47° 45′ N, 7° 24′ O47.7486111111117.4044444444444238Koordinaten: 47° 45′ N, 7° 24′ O
Höhe 232–366 m
Fläche 19,53 km²
Einwohner 13.145 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 673 Einw./km²
Postleitzahl 68170
INSEE-Code
Website http://www.rixheim.fr/

Stadtkirche St. Leodegar

Rixheim (elsässisch Rixa) ist eine französische Stadt mit 13.145 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) im Département Haut-Rhin in der Region Elsass. Die Stadt gehört zum Arrondissement Mulhouse, zum Kanton Habsheim und ist Mitglied der Mulhouse Alsace Agglomération.

Geografie[Bearbeiten]

Rixheim liegt knapp sechs Kilometer östlich von Mülhausen. Nach seinem ersten Fundort ist das Rixheim-Schwert benannt. Hier befand sich eine Kommende des Deutschen Ordens, deren heute noch bestehende Gebäude von Johann Caspar Bagnato errichtet wurden. Sie unterstand der Deutschordensballei Altshausen.

Nachbargemeinden von Rixheim sind Sausheim im Norden, Ottmarsheim im Nordosten, Hombourg im Osten, Habsheim und Zimmersheim im Süden, Bruebach im Südwesten, Riedisheim im Westen sowie Illzach im Nordwesten.

Geschichte[Bearbeiten]

Lange bildete der Ort ein Zentrum der Tapetenherstellung. Dieser Tatsache ist die Existenz des Tapetenmuseums zu verdanken. Es ist am Ort der seit 1797 bestehenden Tapetenproduktion, der Deutschordenskommende, untergebracht und zeigt die Geschichte der Tapete vom 18. Jahrhundert bis heute.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Der mexikanische Baustoffhersteller Cemex betreibt in Rixheim ein Frischbetonwerk.

Rixheim ist Sitz einer staatlichen Sekundarschule, des nach Alfred Dreyfus benannten Collège Capitaine Dreyfus.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007
Einwohner 4869 5723 8419 10718 11669 12608 13103

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Kirche St. Leodegar
  • ehemalige Deutschordens-Kommende, beherbergt heute unter anderem das Rathaus (Hôtel de ville) und das Tapetenmuseum (Musée du papier peint)
Deutschordens-Kommende,
mit dem Rathaus und
dem Tapetenmuseum

Partnerstädte[Bearbeiten]

Rixheim pflegt Partnerschaften zu den Gemeinden

und zum

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rixheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien