Rize

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Disambig-dark.svg Dieser Artikel behandelt die türkische Stadt Rize; für die gleichnamige türkische Provinz siehe Rize (Provinz).
Rize

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Rize
Wappen von Rize
Rize (Türkei)
DEC
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Basisdaten
Provinz (il): Rize
Koordinaten: 41° 1′ N, 40° 31′ O41.02472222222240.5222222222226Koordinaten: 41° 1′ 29″ N, 40° 31′ 20″ O
Höhe: m
Fläche: 3,922 km²
Einwohner: 130,000
Bevölkerungsdichte: 33 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+90) 464
Postleitzahl: 5300
Kfz-Kennzeichen: 53
Struktur und Verwaltung (Stand: 2009)
Bürgermeister: Halil Bakırcı (AKP)
Postanschrift: Müftü Mah. Kirazlık Sok. No:2
53000 Rize
Webpräsenz:
Landkreis Rize
Einwohner: 133.258[1] (2007)
Fläche: 250 km²
Bevölkerungsdichte: 533 Einwohner je km²

Rize (lasisch Rizini) ist eine nordosttürkische Stadt am Schwarzen Meer und liegt am Fuße des Kaçkar-Gebirges, des östlichsten und höchsten Teils des Pontischen Gebirges zwischen 80 und 160 m ü. NN. Die Grenze zu Georgien ist etwa 250 km entfernt.

Die zugehörige Provinz Rize grenzt im Westen an Trabzon, im Südwesten an Bayburt, im Süden an Erzurum, im Osten an Artvin und im Norden an das Schwarze Meer.

Der Name könnte sich möglicherweise vom griechischen ριζά - rizá = „unter dem Berg“ herleiten.

Heute ist die Umgebung der etwa 365.938 (Stand 2000) Einwohner großen Provinzhauptstadt Zentrum des türkischen Tee- und Kiwianbaus. Über 60 % der nicht unbeträchtlichen türkischen Tee-Ernte (immerhin 6 % der Weltteeproduktion) wird in diesem Gebiet erzielt. Das gemäßigte Klima dieser Region ist äußerst regenreich mit jährlichen Niederschlagsmengen von bis zu 4000 mm pro Quadratmeter und Jahr.

Monat Niederschlag (in mm) Temperatur (in °C)
Januar 200–300 6–7
April 80–140 11–12
August 160–210 26-32

[Bearbeiten] Geschichte

Am 4. März 1916 marschierte die russische Armee nach einer erfolgreichen Landung in Rize ein. Die Türken flohen unordentlich[2], was zur Folge hatte, dass Rize nach mehr als 450 Jahren wieder von einem christlichen Kaiserreich regiert wurde. Nach zwei Jahre wurde ein ein Friedensvertrag mit Sowjetrussland geschlossen, nach dem die Stadt wieder der Türkei übergeben wurde. Bevölkert wird die Gegend vor allem vom südkaukasischen Volksstamm der Lasen, der schon im 16. Jahrhundert vom georgisch-orthodoxen Glauben zum Islam übertrat und heute überwiegend in das türkische Staatsgefüge integriert ist.

[Bearbeiten] Bekannte Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. www.statoids.com: Districts of Turkey
  2. Tragödie der Fehler, Vergebliche Siege, Aleksandr Gennadjewitsch Bolnych
Persönliche Werkzeuge