Rožďalovice

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Rožďalovice
Wappen von Rožďalovice
Rožďalovice (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Středočeský kraj
Bezirk: Nymburk
Fläche: 2390 ha
Geographische Lage: 50° 18′ N, 15° 10′ O50.30666666666715.168333333333198Koordinaten: 50° 18′ 24″ N, 15° 10′ 6″ O
Höhe: 198 m n.m.
Einwohner: 1.626 (1. Jan. 2014) [1]
Postleitzahl: 289 34
Verkehr
Bahnanschluss: Veleliby–Jičín
Struktur
Status: Stadt
Ortsteile: 7
Verwaltung
Bürgermeister: František Nešněra (Stand: 2006)
Adresse: Náměstí 93
28934 Rožďalovice
Gemeindenummer: 537756
Website: www.rozdalovice.cz/

Rožďálovice ist eine Stadt mit 1.556 Einwohnern in der Region Středočeský kraj (Tschechien).

Das Dorf liegt umgeben von Wäldern am Ufer des Flusses Mrlina und ist heute ein beliebter Erholungsort. Die malerische Landschaft inspirierte viele Künstler wie Bohuslav Knobloch, Antonín Majer, Vladimír Silovský, Max Švabinský, Jiří Škopka, Karel Vik. Viktor Dyk widmete Rožďalovice eines seiner Gedichte.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Schloss um 1825
Ortsansicht

Die Gegend war bereits zur Steinzeit besiedelt. Erstmals erwähnt wurde die Gemeinde in den Jahren 1223 bis 1226 als Eigentum eines Soběhrd. Johann von Luxemburg ließ das Dorf 1340 für treue Dienste seines Ritters Ješek z Rožďalovic 1340 zur Stadt erheben. Seit der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts bis 1622 gehörte der Ort der Adelsfamilie Křinecký z Ronova, von 1622 bis 1760 den Herren von Waldstein und von 1815 bis 1930 den Lobkowitzern. Seit 23. Jänner 2009 ist Rožďalovice eine Stadt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Barockkirche des Hl. Havel (Beginn des 18. Jahrhunderts)
  • Barockschloss (heute Altersheim)
  • Statuen des Hl. Wenzel und Johann von Nepomuk (1717, Werke von Johann Brokoff)
  • Mariensäule (Pestsäule) (1718)

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Ortsteile[Bearbeiten]

  • Hasina
  • Ledečky
  • Podlužany
  • Podolí
  • Zámostí
  • Viničná Lhota

Bilder[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Homepage in tschechischer Sprache

 Commons: Rožďalovice – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2014 (PDF; 504 KiB)