Road Atlanta

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Road Atlanta
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Road Atlanta (USA)
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Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Braselton, Georgia, USA
Streckenart: permanente Rennstrecke
Eröffnung: 13. September 1970
Streckenlayout
Road Atlanta track map.svg
Streckendaten
Wichtige
Veranstaltungen:
siehe Rennserien
Streckenlänge: 4,088 km (2,54 mi)
Kurven: 12
Zuschauerkapazität: 320.000
Rekorde
Streckenrekord:
(Automobil)
1:07.056 min.
(Stéphane Sarrazin, Peugeot Sport Total, 2008)
http://www.roadatlanta.com

34.149444444444-83.812777777778Koordinaten: 34° 8′ 58″ N, 83° 48′ 46″ W

Road Atlanta ist eine permanente Rennstrecke in Braselton im US-Bundesstaat Georgia. Auf einer Länge von 4,088 Kilometern umfasst der Kurs zwölf Kurven.

Besitzer der Rennstrecke ist der Rennstall Panoz, der besonders in der American Le Mans Series aktiv ist und in dessen Besitz sich auch noch zwei weitere bekannte Kurse, der Sebring International Raceway und der Mosport International Raceway befinden.

Geschichte[Bearbeiten]

Freies Training während der American Le Mans Series.

Im Jahr 1969 kauften die drei Geschäftsmänner David Sloyer, Earl Walker, und Arthur Montgomery in der Provinz Hall County (Georgia) 330 Hektar Land, um dort eine Motorsportrennstrecke zu errichten. Jedoch richteten Flutschäden einen erheblichen Schaden an der Strecke an und ein bereits geplantes CanAm-Rennen musste abgesagt werden. So beschlossen die Organisatoren, die Strecke unter dem Namen Road Atlanta neu aufzubauen, innerhalb von sechs Monaten waren die Bauarbeiten abgeschlossen. Am 13. September 1970 konnte, mit einem Jahr Verspätung, das erste Rennen gestartet werden, Gewinner war der Brite Tony Dean.

1978 wurde die Strecke verkauft und wechselte von da an andauernd den Besitzer, bis schließlich 1993 Konkurs angemeldet werden musste. Im Laufe der nächsten Jahre wurde die Strecke renoviert und erweitert, sodass sie schließlich an den Panoz-Rennstall verkauft werden konnte, der bis heute Besitzer des Kurses ist.

Unter dem neuen Besitzer wurde die Strecke weiter ausgebaut, am Ende der langen Geraden wurde eine Schikane errichtet, das Fahrerlager wurde ausgebaut und eine Tribüne mit Platz für 10.000 Zuschauer wurde montiert. So erteilte die FIA die Lizenz für internationale Rennserien auf der Strecke. Seither gastiert die American Le Mans Series nun jährlich auf dem Kurs.

2007 wurde die Streckenoberfläche erneuert und die Streckenbegrenzungen erweitert, um die Sicherheit für die Fahrer zu erhöhen.

Rennserien[Bearbeiten]

Die Anlage ist auch Heimat der Panoz Driving School, Audi Driving Experience, und der Kevin Schwantz Suzuki School. Zudem gastieren hier auch nationale und regionale Rennserien unter dem Dachverband Sports Car Club of America.

Weblinks[Bearbeiten]