Virginia Lancers

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Virginia Lancers
Gründung 1983
Auflösung 1993
Geschichte Nashville South Stars
1981 – 1983
Virginia Lancers
1983 – 1990
Roanoke Valley Rebels
1990 – 1992
Roanoke Valley Rampage
1992 – 1993
Huntsville Blast
1993 – 1994
Tallahassee Tiger Sharks
1994 – 2001
Macon Whoopee
2001 – 2002
Lexington Men O’War
2002 – 2003
Utah Grizzlies
seit 2005
Stadion Vinton Sports Complex
Standort Vinton, Virginia
Teamfarben navyblau, gold
Liga Atlantic Coast Hockey League (1983–1987)
All-American Hockey League (1987–1988)
East Coast Hockey League (1988–1990)
Kooperationen keine
Kelly Cups keine

Die Virginia Lancers waren ein US-amerikanisches Eishockeyfranchise aus Vinton, Virginia, das unter anderem von 1988 bis 1993 in der East Coast Hockey League spielte. Ihre Heimspiele trugen die Lancers im Vinton Sports Complex aus.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Franchise der Nashville South Stars aus der Atlantic Coast Hockey League wurde im Laufe der Saison 1983/84 nach Vinton, Virginia, umgesiedelt und erhielt den Namen Virginia Lancers. Die Lancers spielten bis zur Auflösung der ACHL im Anschluss an die Saison 1986/87 in dieser und erreichten ihren größten Erfolg in eben jener letzten ACHL-Spielzeit als sie zunächst die beste Mannschaft der regulären Saison waren und anschließend die Bob Payne Trophy als ACHL-Meister gewannen. Die Saison 1987/88 verbrachten die Lancers in der All-American Hockey League, wechselten jedoch zur folgenden Spielzeit als Gründungsmitglied in die East Coast Hockey League.

Cheftrainer wurde Kevin Willison. In ihrer ersten ECHL-Saison verpassten die Lancers die Play-offs, in der Folge wurde Willison durch Dave Allison ersetzt. In der folgenden Saison verbesserten sich die Ergebnisse und die Lancers qualifizierten sich für die Play-offs. In der ersten Runde unterlag die Mannschaft in vier Spielen gegen die Greensboro Monarchs und schied aus dem Wettbewerb aus. Daraufhin wurde das Franchise unter dem Namen Roanoke Valley Rebels weitergeführt. Diese spielte von 1990 bis 1992 in der ECHL mit mäßigem Erfolg, ein Mal qualifizierte sich die Mannschaft für die Play-offs und schied in der ersten Runde aus. Ein Jahr später folgte ein weitere Namensänderung und die Mannschaft lief als Roanoke Valley Rampage aufs Eis. In ihrer einzigen Saison unter diesem Namen wurden die Play-offs verpasst. 1993 wurde das Franchise nach Huntsville, Alabama umgesiedelt, wo es unter dem Namen Huntsville Blast weiter am Spielbetrieb der ECHL teilnahm.

Team-Rekorde (ECHL)[Bearbeiten]

Karriererekorde[Bearbeiten]

Spiele: 117 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bill Whitfield
Tore: 75 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mike Chighisola
Assists: 64 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mike Chighisola
Punkte: 139 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mike Chighisola
Strafminuten: 366 KanadaKanada Greg Neish

Ehemalige Spieler[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]