Rob Davies

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Rob Davies (* 12. Mai 1948) ist ein südafrikanischer Politiker des African National Congress (ANC) und seit Mai 2009 Minister für Handel und Industrie.

Leben[Bearbeiten]

Davies studierte nach dem Schulbesuch Wirtschaftswissenschaften an der Rhodes-Universität in Grahamstown und schloss dieses Studium 1969 mit einem Bachelor of Commerce in Economics ab. Ein anschließendes postgraduales Studium im Fach internationale Beziehungen an der University of Sussex beendete er 1971 mit einem Master of Social Science in International Relations. Anschließend blieb er an der University of Sussex und erwarb dort 1977 einen Doktor der Philosophie im Fach Politikwissenschaften. Zwischen 1979 und 1990 war am Centre of African Studies der Eduardo-Mondlane-Universität in Maputo tätig.[1]

Nach seiner Rückkehr nach Südafrika wurde Davies, der zeitweise auch Mitglied der South African Communist Party (SACP) war, 1990 Professor und Co-Direktor des neugegründeten Zentrums für südafrikanische Studien (Centre of South African Studies), das der Universität des Westkaps in Belville angeschlossen ist. Diese Tätigkeit übte er bis 1994 aus. Des Weiteren war er als Wissenschaftler bei der Südafrikanischen Entwicklungsgemeinschaft (SADC) sowie beim ANC tätig.

Seine politische Laufbahn begann er im Anschluss als er 1994 als Kandidat des African National Congress erstmals zum Mitglied der Nationalversammlung gewählt wurde, und dieser seither angehört. Während seiner langjährigen Parlamentszugehörigkeit war er zunächst von 1996 bis 2004 Vorsitzender des Ausschusses für Handel und Industrie sowie im Anschluss zwischen 2004 und 2005 Vorsitzender des Finanzausschusses.

2005 wurde er Vizeminister im Ministerium für Handel und Industrie und damit der engste Mitarbeiter des damaligen Ministers Mandisi Mpahlwa. Nach der Wahl von Jacob Zuma zum neuen Staatspräsidenten Südafrikas wurde Davies von diesem am 10. Mai 2009 als Mpahlwas Nachfolger selbst zum Minister für Handel und Industrie im Kabinett Zuma ernannt. In seiner politischen Arbeit in diesem Ressort wurde er von den beiden Vizeministern Thandi Tobias und Maria Ntuli unterstützt. Nach den Wahlen 2014 behielt er seinen Ministerposten.[2]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kurzbiographie beim World Economic Forum. auf www.weforum.org (englisch)
  2. Kabinettsliste Mai 2014 (englisch), abgerufen am 1. Juni 2014