Robert-Schumann-Preis

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Der Robert-Schumann-Preis wird von der Stadt Zwickau seit 1964 an „hervorragende Dirigenten, Instrumentalisten, Sänger, Klangkörper oder Institutionen des deutschen und internationalen Musiklebens“ verliehen, seit 2003 im zweijährlichen Rhythmus. Er ist derzeit mit 10.000 Euro dotiert und erinnert an den Komponisten Robert Schumann, der in Zwickau geboren wurde. Er wurde von 1964 bis 2003 jährlich verliehen, seitdem nur noch alle zwei Jahre.

Der Leiter des Robert Schumann Hauses in Zwickau beschreibt die Auszeichnung und den Inhalt des Preises wie folgt:

„"Ausgezeichnet werden hochrangige Dirigenten, Wissenschaftler, Instrumentalisten, Sänger, Klangkörper oder Institutionen des deutschen und internationalen Musiklebens, denen ein besonderer Verdienst sic! um die Verbreitung der musikalischen Werke Schumanns und der Erforschung seines Lebens und Schaffens zukommt."“

Thomas Synofzik, Leiter Robert-Schumann-Haus Zwickau (Oktober 2012)[1]

2005 erhielt Daniel Barenboim die Auszeichnung, 2007 teilten sich die amerikanische Musikwissenschaftlerin Margit L. McCorkle und der in Kanada lebende Pianist Anton Kuerti den Preis, 2009 die Musikwissenschaftler Reinhard Kapp (Wien) und Michael Struck (Kiel).

Ebenfalls in Zwickau finden zwei internationale Schumann-Wettbewerbe statt: der Internationale Robert-Schumann-Wettbewerb für Klavier und Gesang und alle vier Jahre der Internationale Robert-Schumann-Chorwettbewerb.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Online-Nachrichten auf www.blick.de vom 6. Oktober 2012 (abgerufen am 23. November 2012)