Robert Armstrong

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Robert Armstrong

Robert William Armstrong (* 20. November 1890 in Saginaw, Michigan; † 20. April 1973 in Santa Monica, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler, der vor allem durch seine Hauptrolle in King Kong und die weiße Frau bekannt wurde.

Leben und Karriere[Bearbeiten]

Robert Armstrongs wurde als Sohn eines Bootshändlers geboren. später hatte er einen kurzen Einsatz im Ersten Weltkrieg. Seine eigentliche Absicht war es, an der University of Washington Jura zu studieren. Sein Onkel, der Autor und Produzent Paul Armstrong, überzeugte ihn, eine Karriere als Schauspieler einzuschlagen. Er begann zunächst als Theaterschauspieler zu arbeiten und schloss sich der Schauspieltruppe von James Gleason an.[1] Er spielte zwischen 1919 und 1926 viermal am Broadway und erhielt dort Hauptrollen.

1928 konnte sich Armstrong mit neun Filmen als Filmschauspieler in Hollywood etablieren. In kleineren Filmen übernahm er Hauptrollen, in größeren Filmen verkörperte er allerdings meist nur die Sidekicks großer Stars. Seine bekannteste Rolle - und eine Hauptrolle - hatte er als tapferer Filmregisseur Carl Denham im Filmklassiker King Kong und die weiße Frau von Merian C. Cooper und David O. Selznick, der vor allem durch seine wegweisenden Spezialeffekte legendär wurde. Im Gedächtnis blieben vor allem seine letzten im Film gesprochenen Worte: „Das waren nicht die Flugzeuge – es war Schönheit, die das Biest getötet hat.“ Parallel zu King Kong wurde von denselben Produzenten auch Graf Zaroff – Genie des Bösen gefilmt, ebenfalls mit Armstrong in einer größeren Nebenrolle.

Noch im selben Jahr verkörperte er Carl Denham erneut im Sequel King Kongs Sohn noch einmal Carl Denham; 16 Jahre später hatte er mit Panik um King Kong einen weiteren Auftritt einem King Kong-Film, diesmal allerdings in einer anderen Rolle. Nach seiner Rolle als Carl Denham erhielt er einige gute Haupt- und Nebenrollen, allerdings ohne wirklich den Durchbruch zum Filmstar zu schaffen. Armstrong hatte unter anderem eine gute Nebenrolle in Der FBI-Agent neben James Cagney und spielte eine Hauptrolle in der Komödie The Girl Said No. Häufig verkörperte er harte Kerle wie Polizisten, Agenten, Reporter oder Manager. In den 1950er-Jahren wandte sich der mittlerweile über 60-jährige Armstrong dem Fernsehen zu. Er hatte unter anderem eine wiederkehrende Rolle in der Serie State Trooper mit 28 Folgen. 1964 zog Armstrong sich von der Schauspielerei zurück

Seine erste Ehe führte er zwischen 1920 und 1925 mit der Schauspielerin Peggy Allenby (1901-1966), sie wurde geschieden. Auch seine zweite Ehe mit Ethel V. Jones von 1926 bis 1931 wurde geschieden. Seine dritte Ehe mit Gladys Dubois zwischen 1936 und 1939 endete wiederum in einer Scheidung. Armstrongs letzte Ehe mit Claire Louise Frisbie hielt von 1940 bis zu seinem Tod. 1973 verstarb er im Alter von 82 Jahren an Krebs, einen Tag bevor der Produzent der King-Kong-Filme, Merian C. Cooper, ebenfalls starb. Er liegt auf dem Westwood Memorial Park in Los Angeles begraben.[2]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Robert Armstrong bei Matineeclassics
  2. http://www.findagrave.com/cgi-bin/fg.cgi?page=gr&GRid=6602063

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Robert Armstrong – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien