Robert Bacon

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Robert Bacon

Robert Bacon (* 5. Juli 1860 in Jamaica Plain, Massachusetts; † 29. Mai 1919 in New York City) war ein US-amerikanischer Politiker und Diplomat.

Biografie[Bearbeiten]

Robert Bacon wurde 1860 im damals noch selbständigen Jamaica Plain geboren, das später ein Ortsteil von Boston wurde. Nach seinem Abschluss an der Harvard University arbeitete er in der Wirtschaft, unter anderem für J. P. Morgan.

Von 1905 bis 1909 fungierte er als der 26. Assistant Secretary of State in der Zeit von US-Präsident Theodore Roosevelt und damit als Stellvertreter von Außenminister Elihu Root. Von Januar bis März 1909 war er als Nachfolger von Root selbst Außenminister (Secretary of State) im Kabinett Roosevelt. Als Außenminister erhielt er die Zustimmung des Senats für die Kanalverträge (Canal treaties) mit Kolumbien und Panama. Nach dem Wechsel im Präsidentenamt von Theodore Roosevelt zu William Howard Taft wurde Bacon 1909 als Botschafter der Vereinigten Staaten nach Frankreich geschickt, wo er bis 1912 verblieb.

Sein Sohn Robert (1884–1938) war von 1923 bis 1938 Abgeordneter im Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten und sein anderer Sohn Gaspar (1886–1947) war zwischen 1933 und 1935 Vizegouverneur von Massachusetts.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Robert Bacon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien